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Anleitungen, Rezepte und Baupläne

  
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Standort und Substrat

Aufgrund seiner tropischen Herkunft wächst der Ingwer am besten an einem warmen, absonnigen Platz auf der Fensterbank in einem nährstoff- und humusreichen Substrat, das stets leicht feucht sein sollte.

Pflanzung und Pflege

Um Ingwer selbst anzubauen, eignet sich die Kultur im Topf auf der Fensterbank am besten. Legen Sie ein drei bis fünf Zentimeter langes Teilstück eines Ingwer-Rhizoms flach in einen mit Blumenerde gefüllten Pflanztopf und bedecken Sie es leicht mit Erde. Anschließend wird das Substrat angefeuchtet und der Topf mit einer Folienhaube abgedeckt, um die Luftfeuchtigkeit hoch zu halten. Unten im Topf sollten Sie eine Schicht Blähton als Drainage einfüllen, damit überschüssiges Wasser gut abfließen kann. Damit die Ingwerwurzel austreibt, braucht sie einen halbschattigen Platz, der mindestens 20 Grad warm ist. Pralle Sonne verträgt die austreibende Ingwerwurzel jedoch nicht. Nach wenigen Wochen beginnt das Rhizom einzuwurzeln. Wenn sich schließlich ein Spross gebildet hat, sollten Sie die junge Ingwerpflanze an einen helleren Ort umsiedeln. Die Folienhaube können Sie nun entfernen.

Gießen Sie die Ingwerpflanze regelmäßig mit kalkfreiem Wasser. Der Wurzelballen sollte immer schön feucht gehalten werden. Aber Vorsicht: In staunasser Erde fangen die Rhizome schnell an zu faulen. Sprühen Sie auch die Blätter gelegentlich mit kalkfreiem Wasser ein.

Überwinterung

Während die Ingwerpflanze es im Sommer hell und warm liebt, braucht sie im Winter einen etwa zehn Grad kühlen Platz. Frost verträgt sie jedoch nicht. Jetzt sollten Sie auch nicht mehr gießen, denn die Pflanze beendet ihren Vegetationszyklus und zieht ein, so wie man es von Tulpen und anderen Zwiebelgewächsen kennt. Nur das Rhizom bleibt erhalten.

Ernte und Verwertung

Die Ernte des Ingwers erfolgt im Herbst. Anhand der gelblich verfärbten Blätter erkennen Sie, dass Ihr Ingwer reif ist. Er kann jetzt im frischen Zustand verarbeitet werden. Sollten Sie einmal mehr geerntet haben, als sie direkt verarbeiten können, lässt sich Ingwer auch gut lagern. Wenn Sie Ingwer trocknen, gewinnen die Rhizome an Schärfe. Sie können die geschälten Ingwer-Knollen roh verzehren etwa als Beigabe zu Tee, Säften oder Salaten. Ebenso können Sie damit Speisen eine Würze verleihen, die besonders gut zu vielen asiatischen Gerichten passt. Bekannt ist Ingwer unter anderem als Beilage zu Sushi, er verleiht dem Fisch ein würzig-scharfes Aroma. Getrocknet findet Ingwer vor allem als Pulver Verwendung.

Ingwer als Heilpflanze

Der Verein zur Förderung der naturgemäßen Heilweise nach Theophrastus Bombastus von Hohenheim, genannt Paracelsus, hat den Ingwer zur Heilpflanze des Jahres 2018 gekürt. In der Begründung heißt es, der Verein wolle "vor allem die arzneilichen Effekte dieses in der asiatischen Küche üblichen Gewürzes bekannter machen". In Asien ist der Ingwer schon seit Jahrtausenden eine der wichtigsten Heilpflanzen, unter anderem in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM). Auch in Europa hat er als Heilmittel an Bedeutung gewonnen. Es sind vor allem die Gingerole, die nicht nur für den scharfen Geschmack des Ingwers verantwortlich sind, sondern auch für einen großen Teil der heilsamen Wirkungen des Rhizoms. Ein heilsames Ingweröl lässt sich selber machen.

Gingerole sind in ihrer chemischen Struktur und ihrer Wirksamkeit dem Aspirin sehr ähnlich. Das heißt, sie hemmen die Aggregation von Thrombozyten (Zusammenlagerung von Blutplättchen), wodurch das Risiko von Blutgefäßverschlüssen (Thrombosen) und Arteriosklerose deutlich verringert wird. Gingerole wirken außerdem schmerzlindernd, helfen gegen Schwindel und Brechreiz und lindern auch Reiseübelkeit. Ingwer gehörte schon vor Jahrhunderten in die Bord-Apotheke jedes Segelschiffs, denn die Seeleute kauten die Ingwer-Knollen, um die Symptome der Seekrankheit zu lindern.

Ingwer hat insgesamt eine sehr positive Wirkung auf den Verdauungstrakt. Im Darm wirken Gingerole als Gegenspieler zum Hormon Serotonin. Wegen dieser Eigenschaft ist Ingwer ein hilfreiches Mittel gegen Übelkeit, Blähungen und Darmkrämpfe. Er regt den Appetit an und fördert die Produktion von Verdauungssäften. Ingwer aktiviert auch die Gallensaftproduktion und erleichtert so die Fettverdauung. Die Scharfstoffe Gingerole regen aber auch die Speichel- und die Schweißabsonderung an, weil sie die Wärme-Rezeptoren im Magen reizen. Sie sorgen so für ein ausgesprochen intensives Brenn- und Hitzegefühl.

Quelle: https://www.mein-schoener-garten.de/pflanzen/ingwer/ingwer

Schritte/Zutaten:
  • 1.00kgBlähton

Um das grundlegende Vorgehen bei der Sprossenzucht vorzustellen, haben wir hier eine kleine Liste zusammengestellt, die Tipps und Handlungsschritte angibt. Dies sollte dir helfen, eine gelungene Ernte zu erreichen.
Schritt für Schritt zum Keimling

Samen waschen
Samen einweichen (dabei unbedingt die Einweichzeit beachten)
Samen in Keimgerät verteilen
Täglich Wässern, am besten mit abgekochten Wasser um Bakterien zu vermeiden
Pünktlich ernten

Dies sind die normalen Schritte bei der Sprossenzucht. Dabei helfen folgende kleine Tipps und Tricks, die Schimmel und Bakterien, wie EHEC-Erreger, vermeiden und zu einer erfolgreichen Aufzucht führen.
Vor der Zucht zu beachten:

Sauberes Keimgerät verwenden
Samen möglichst nicht mit Händen und ungewaschenem berühren
Die Samen mit einem Küchensieb o.ä. spülen

Während der Zucht:

Samen je nach Pflanze einweichen (schnellere Ernte)
Je nach Pflanze mehrmals täglich wässern
Heller Standort, jedoch keine direkte Sonne
Standort mit frischer Luft (am besten Fensternähe)
Keimgerät jeden Tag kurz lüften (jede Schale)
Umgebungstemperatur von 18-22°C

Schimmelvermeidung oder bei Schimmel:

Ein paar Radieschen oder Senfsamen beifügen, um Schimmel vorzubeugen
Zu viel oder zu selten wässern verursacht Schimmel
Sprossen riechen modrig —> Schimmelgefahr
Schimmel nicht mit dünnen weißen Fäden verwechseln
Bei Schimmelbefall Samen wegwerfen und Keimgerät gründlich mit Essig reinigen

Generell ist zu sagen: Hygiene bei der Sprossenzucht ist das A und O!

Wenn Sie diese Tipps befolgen, steht der erfolgreichen und gesunden Sprossen-Ernte hoffentlich nichts mehr im Wege. Sollte doch eine Ernte nicht gelingen, so lese dir doch den Artikel über die benutzten Sprossen im Menü "Sprossen & Keimlinge" auf unserer Seite durch.

Was sind Sprossen?

Immer häufiger sieht man sie in den Medien oder auch im Supermarkt: die Sprossen! Als gesundheitliche Alleskönner werden sie uns angepriesen, beinhalten sie doch so viele wertvolle Stoffe für unseren Körper. Aber was genau sind eigentlich Sprossen?
Kresse
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Was sind Sprossen und Keimlinge?

Viele Konsumenten haben den Begriff Keimling oder Sprosse schon mal gehört, können damit aber nicht so viel Anfangen. Die Meisten denken bei Keimlingen eher an gesundheitsschädliche Bakterien oder Ähnlichem. Dabei sind sie genau das Gegenteil. Es handelt sich bei Sprossengemüse oder Keimsprossen um ein Gemüse, welches sich in seinem Entwicklungsstadium irgendwo zwischen Sämling und Jungpflanze befindet. Sie werden meist nicht im Garten herangezogen, sondern in besonderen Gefäßen und werden nur mit Wasser sowie einer bestimmten Menge an Sonnenlicht herangezogen.
Gibt es einen Unterschied zwischen Keimlingen und Sprossen?

Beim Keimling oder der Sprosse gibt es schon den ein oder anderen Unterschied, obwohl die meisten Verwender damit ein und dasselbe meinen. Wer sich mehr über die Differenzierung der Begriffe informieren will, kann sich dafür diesen Artikel durchlesen: Stadien der Sprossen
Was macht sie so gesund?

Den Sprossen wir nachgesagt, dass sie einer ausgewogenen Ernährung zugute kommen und gesund sind. Dies stimmt auch. Viele Gemüsesorten beinhalten im ausgewachsenen Zustand einige Nährstoffe, die den Körper unterstützen. Darunter fallen unter anderem Vitamine, Eisen, Spurenelemente, Enzyme und essenzielle Aminosäuren. Diese Inhaltsstoffe sind in den jungen Keimlingen um ein Vielfaches mehr vorhanden und können vom Körper noch besser aufgenommen werden. Wenn man diese roh verzehrt, also nicht kocht oder brät, wie die ausgewachsenen Gemüsesorten, bleiben mehr Stoffe erhalten und werden nicht zerstört.
Wie werden diese selber angepflanzt?

Wie das normale Gemüse können auch Sprossen ganz einfach zuhause angebaut werden. Dafür muss man nicht einmal einen Garten besitzen. Einfache Hilfsmittel, die es für kleines Geld zu kaufen gibt, unterstützen die erfolgreiche, hausgemachte Sprossenzucht. Es gibt unterschiedliche Methoden, wie man seine eigenen Keimlinge heranziehen kann, zum Beispiel mit einem Sprossenturm, einem Keimglas oder mit einem Kressesieb. Auf unserer Seite kann man sich über die verschiedenen Alternativen umfassend informieren.
Was gibt es für verschiedene Sprossen?

Je nach Geschmack gibt es unterschiedliche Sprossenarten zu entdecken. Im Biomarkt oder in einigen gut sortierten Supermärkten findet man eine schöne Auswahl an Keimsaaten. Angefangen bei Hülsenfrüchten wie Linsen oder Mungbohnen über Getreide wie Weizen und Roggen bis hin zu Blattgemüse wie Brokkolisprossen und Rucolasprossen bietet die Welt der Sprossen für jeden Bedarf den passenden Sprössling. Selbst ungewöhnlichere Pflanzenarten wie Senf oder Leinsamen kann man erwerben.
Wie kann ich die Sprossen verwenden?

Sprossengemüse kann auf eine breit gefächerte Art und Weise verwendet werden. Die gängigste Methode ist, die Keimlinge dem Salat hinzuzugeben.

Auf warmen Gerichten machen sie sich gut als Dekoration. In der asiatischen Küche sind sie, in Form von Soja- oder Bambussprossen, fester Bestandteil von Pfannengerichten. Die süßlicheren Varianten der Sprossen, etwa Weizenkeimlinge, lassen sich gut in Müsli oder Desserts unterbringen. Auch der rohe Genuss kann probiert werden. In jedem Fall sind sie ein vitaminreicher Zusatz zur alltäglichen Küche.
Was sind Microgreens?

Was bei uns als Sprossen ganz langsam seinen Einzug in unsere Kochkultur nimmt, hat sich in Amerika unter dem Namen Microgreens schon lange einen Namen gemacht. Seit Jahren schon werden sie dort in der Küche verwendet und haben eine große Menge an Anhängern in den USA. Ganz anders als im deutschen Sprachraum gibt es dort schon viele Kochvideos, Bücher und Möglichkeiten zum Kauf der Saaten.

Von: http://www.sprossen-keimlinge.de/

Wer hat noch nicht einen Grashalm lässig gekaut, wer es länger gemacht hat merkt die Süße des Grases. Welche Tiere fressen Gras? Die größten und vor allem die meisten! Bei Versuchen mit Hasen hat man auch festgestellt, bei bestimmter einseitiger Nahrung bekamen alle gesundheitliche Probleme, außer die Gruppe, die NUR mit Gras gefüttert wurde. Gras hat eine Eigenschaft gegenüber allen andern Pflanzenarten, die zwar bestimmte Mineralstoffe und Vitamine in großen Mengen haben,Gras aber nimmt ALLE Mineralien auf, es beinhaltet je nach Boden die meisten Stoffe aller Pflanzen. Es ist das vollwertigste Nahrungsmittel von allen die verfügbar sind!

Das wissen alle Tiere instinktiv. Selbst wenn sie es wieder raufwürgen weil  die Fasern für manche schwer verdaubar sind, fressen es auch  unsere Katzen und Hunde! Genauso wie alle am Land lebenden Tiere, vor allem auch alle Primaten, nur so als Denkanregung!

 

Gras ist das zäheste Wildkraut, winterhart und überall auf der Welt vertreten, verdrängt es durch seine Wuchskraft und eben Fähigkeit alles aufzunehmen fast jegliche andere Pflanzenart.

Gras widerstrebt mit seiner unglaublichen Vielzahl an sekundären Pflanzenstoffen wie z.b. auch der Beinwell so gut wie allen Unkraut Vernichtungsmitteln.

Der japanische Forscher Dr. Yoshihide Hagiwara hat bereits vor 40 Jahren in vielen Studien mehr als 250 chlorophyllhaltige Lebensmittel eingehend analysiert und dabei herausgefunden, dass Gras mehr Vitamine, Mineralien und Spurenelemente, Chlorophyll, Enzyme und Bioflavonoide enthält als alle anderen untersuchten Pflanzen. Gras zählt dank Dr. Hagiwara mit zu dem am besten erforschten Lebensmittel.

 

Aber sehen wir uns mal an was im Gras so alles drinnen ist:

  • 70% ChlorophyllJunges Gerstengras
  • Amylase fördert die Stärkeverdauung
  • Antioxidantien
  • Beta Karotin
  • Cytrochrome Oxidase unterstützt die Zellatmung
  • Enzyme, und zwar ALLE essentiellen in vollem Umfang, 21%
  • Lipase, ein Enzym dass Fett spaltet
  • Mineralstoffe, und zwar ALLE die im jeweiligen Boden verfügbar sind.
  • Proteasen, welche die Verdauung von Eiweiß fördern
  • Phycocyanin ist blutbildend
  • SOD (SuperOxid-Dismutase) wird in allen Körperzellen gefunden und bremst die Zellalterung
  • Transhydrogenase unterstützt die Herzmuskulatur
  • Vitamine A, B 1 2 3 6 12 17, C, E, F, K

Gepresster Gras Saft, aber auch Weizengras- oder Gerstengrassaft ist eigentlich eine Mahlzeit für sich. Wobei das wild vorkommende Süßgras als ungezüchtete Pflanze am meisten aller Stoffe enthält.

DER Vitamin und Mineralstoffkick von Süßgrassaft (Weizengras und Gerstengras ist ähnlich) hat in nur  4cl fast alles was wir pro Tag benötigen (mg  %)

Calcium 80% Vitamin A 89%
Eisen 230%   Vitamin B1 131%
Folsäure 1800%   Vitamin B2 677%
Jod 50%   Vitamin B3 250%
Kalium 178%   Vitamin B6 403%
Kupfer 1666%   Vitamin B12 500%
Magnesium 17%   Vitamin C 209%
Mangan 100%   Vitamin D 168%
Phosphor 18%   Vitamin E 130%
Schwefel 100%   Vitamin H 1683%
Selen 500%   Vitamin K 61%
Panthothensäure 200%   Zink 21%

händische weizengrassaft presse

 

Mangelernährung kann mit Grassaft ausgeglichen werden. Die Zuchtgemüse haben aufgrund der Bodenauslaugung immer weniger Mineralstoffe anzubieten. Die ganzen Nahrungsmittelergänzungen sind zwar besser als nichts, aber es ist nicht frisch und hat im Verhältnis zur Menge nur einen viel kleineren Anteil an bereits genannten Stoffen! Folgend nun etliche Beispiele wo Grassaft positiv bei der Gesundheit unterstützen kann.

Günstige Saftpressen sind hier zu finden.

 

 

 

  • Gras enthält kein Fett, jedoch viele Faserstoffe und nur 29 Kalorien pro 100g, damit stellt es den idealen natürlichen Nahrungsersatz für Menschen dar, nicht nur für übergewichtige die überschüssiges Fett und Eiweiß abbauen wollen. Grassaft ist sehr sättigen und eignet sich auch optimal zum Heilfasten.
  • Gräser sind absolut Basen überschüssig, sprich sie entsäuern. Übersäuerung ist die Volkskrankheit Nummer  1.
  • Es hat besonders viel an Chlorophyll welches blutbildend ist
  • Darmreinigend mit seinem hohen Anteil an Chlorophyll. Laktobazilli werden reichlich für eine gesunde Darmflora gefördert. Dadurch werden auch Pilze eingedämmt. Entgiftung durch einen gesünderen Darm wird damit gefördert, was auch Darmkrebs vorbeugen kann.
  • Reguliert den Insulinspiegel was für Diabetiker eine sehr gute Wirkung haben kann.Frisch gepresster Grassaft
  • Sehr starke Blut und körperreinigende Wirkung durch Förderung der Entgiftung der Leber, Lymphe, Niere und Verdauungsorgane
  • Sauerstoffanreicherung  des Blutes und damit auch gut für das Gehirn samt. Glutaminsäure verbessert das Denken, das Speichern von Informationen. Das Kurz- und Langzeitgedächtnis, die Reaktionsgeschwindigkeit und die Lernfähigkeit bei Kindern und Erwachsenen wird verbessert. Auch bei Senilität, Depression, Erschöpfung und Impotenz können Verbesserungen erzielt  werden.
  • Durch die bereits genannte Fülle an Vitaminen, Mineralstoffen, Enzymen, Proteinen und Chlorophyll können sämtliche Körperfunktionen verbessert werden und entgiftet, was sich in einer schönen, glatten und gut durchbluteten Haut zeigen wird.
  • Unser Immunsystem wird durch die Inhaltstoffe des Grases auf einzigartige Weise gestärkt.
  • Infektionen können von Chlorophyll samt Vitamin C und Beta Karotin vermindert werden.
  • Magenübersäuerung kann je nach Ursache durch die basische Wirkung und hohen Mineralstoffgehalt reduziert werden. Dies greift an der Wurzel des Übels an und ist keine Symptombehandlung.
  • Durch gut verwertbares Calcium und Vitamin C, Magnesium, Proteinen usw. kann eine Regeneration des Gewebes, Skelettes und Knorpel erreicht werden.
  • Die Potenz von Mäusen die Grassäfte bekamen, stellte man mehr gesunde Spermien fest.
  • Stressabbau durch die hohe Dichte an Nährstoffen des Grases ist bekannt.
  • SOD = SuperOxid-Dismutase spielt eine bedeutende Rolle um freie Radikale unschädlich zu machen. Grassaft enthält besonders viele Polypeptide, kurzkettige Aminosäuren die der Körper als Bausteine für neue Zellen braucht. Nach einiger Zeit des Genusses von Grassaft können wir wesentlich jünger, frische und vitaler aussehen als auch uns dementsprechend so fühlen.

Wer kein natürliches Süßgras zur Verfügung hat, kann sich einfach selber Weizengras oder Gerstengras anbauen.

Empfohlene Anwendung bzw. Dosierung:

Nimmst du Süßgras aus der Natur oder deinem Garten, ist je nach Boden, Witterung und Jahreszeit der ausgepresste Grassaft oft etwas unterschiedlich im Geschmack.

  • 20-80 Milliliter oder auch 2-8cl in einem halben Liter Wasser, am besten ionisiertem
  • Die selbe Menge mit dem Saft von 2-4 frisch gepressten Äpfeln ist eine sehr leckere Variante

Dies kann gerne 2x am Tag genossen werden.

Wie erkenne ich Süßgras bzw. wende es an?

Bei meinen Wildkräuterführungen wird auch immer Süßgras gesammelt, ausgepresst und natürlich verkostet. Es empfiehlt sich, dieser praxisorientierten Führung beizuwohnen, um danach selbstständig sammeln und genießen zu können.

Im folgenden Video findest du allgemeine Infos zu Süßgras, bisschen Praxis im Allgemeinen rund um Rohkost und Wildkräuter, das Pressen mit einer händischen Saftpresse samt Reinigung um die Praxis auch als ganzes zu sehen:

 

 

Quelle: http://www.dasein.at/wildkraeuter/suessgras-als-nahrung

Essbare Wildpflanzen finden

Erstellt durch Maluniu

Wilde essbare Pflanzen gibt es überall, wohin man schaut. Dies ist nicht nur kostenlose Nahrung, wilde Pflanzen sind ein großer Schritt zum Überleben in der Wildnis. Ob du aufgrund von kostenlosem Grünzeug überleben willst, oder einfach beim nächsten Mal, wenn du campen gehst, vorbereitet sein willst, so kannst du damit anfangen.

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Vorgehensweise

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    Wisse, wo die beste Nahrung wächst, je nachdem, wo du lebst. Denke daran, dass wenn du in einer feuchten Gegend lebst, die meisten wilden Nahrungspflanzen in der Sonne wachsen – ob auf einer Lichtung oder am „Waldrand“. In einer trockenen Gegend befindet sich die meiste wilde Nahrung in der Nähe von Wasser. Anzeige
     
  2. 2
    Nimm dir einen Pflanzenführer für lokale Pflanze. Kaufe einen Führer über die häufigsten essbaren Pflanzen in deiner Gegend, die normalerweise als „Unkraut“ bezeichnet werden. Lerne die Top 20 oder 25 kennen und merke sie dir – sie können einmal praktisch werden.
  3. 3
    Beginne mit der wichtigsten Habitat für wilde essbare Pflanzen – deinem Rasen. Jeder Ort, der regelmäßig gesäubert wird, ist von Kräutern bevölkert wie Löwenzahn, Vogelmiere, Wegerich, wildem Lauch, Veilchen, Sauerklee, Taubnessel, Klee, Goldnessel und Gänsedistel – alle davon sind 10• essbar.
    • Beginne mit Gras. Alles Gras ist essbar. Alles unter 15cm ist leicht zu kauen und zu verdauen. Der Geschmack reicht von intensiv süß bis zu mild und bitter- jeder, der Weizengras probiert hat weiß, wie süß Gras sein kann. Gras über 15cm kann man entweder kauen und den Saft heraussaugen, oder durch eine manuelle Weizengraspresse pressen, um einen gesunden Schluck Saft zu bekommen.
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    Besuche andere Bereiche, die regelmäßig aufgeräumt werden. Probiere es mit Straßen (siehe Warnung weiter unten), Feldern, Parks, usw. Auch dort gibt es jede Menge essbare Pflanzen. Vogelmiere kann man eimerweise pflücken. Hierauf musst du achten:
    • Löwenzahn (Taraxacum Officinale): Die jungen, sich öffnenden Blätter in der Mitte sind eine tolle Rohkost. Die ganze Pflanze kann gedämpft werden. Die Blüte ist der beste Teil. Pflücke sie vom Stiel und zwicke mit den Fingern die grüne Unterseite ab, so dass kein weißer Saft austritt (der Saft ist sehr bitter). Du hast nun ein süßes, fleischiges, sättigendes wildes Nahrungsmittel, das du in unglaublicher Menge finden kannst.
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    • Vogelmiere (Stellaria Media): Die ganze Pflanze kann roh gegessen werden. Sie hat einen süßen, grasartigen Geschmack. Wenn du die Stiele vermeiden willst und vor allem neue Triebe essen willst, pflücke die Spitzen und iss diese.
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    • Sauerklee (Oxalis Spp): Die ganze Pflanze ist eine ausgezeichnete Rohkost – sie hat einen angenehm säuerlichen, erfrischenden Geschmack. Die Blüten des überall wachsenden Krauts sind gelb, es gibt jedoch auch wilde Varianten mit rosa Blüten. Dies ist eine extrem häufige Pflanze nicht nur auf Rasenflächen und bebauten Bereichen, sondern auch in der Wildnis. Sie sollte nicht in großen Mengen konsumiert werden, da sie eine relativ große Menge der giftigen Oxalsäure enthält.
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    • Goldnessel (Lamium Amplexicaule): eine weitere Pflanze, die komplett roh essbar ist. Sie ist ein „Lamium“, eine sehr milde Minze. Wie Vogelmiere hat sie ein süßes, grasartiges Aroma. Pflücke die Spitzen und vermeide die Stiele. Diese Pflanze bildet riesige Teppiche, sehr früh im Jahr, mit einem Unterbewuchs von Vogelmiere.
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    • Taubnessel (Lamium Purpureum): ein weiteres „Lamium“ wie die Goldnessel. Sie wird auf die gleiche Art gegessen – und bildet ebenfalls Teppiche, die den Boden bedecken, vor allem im Frühjahr.
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    • Spitzwegerich (Plantago Lanceolata): Die jungen Blätter in der Mitte sind gute Rohkost – sie haben ein leicht salziges Aroma. Es gibt Spitz- und Breitwegerich, die sehr ähnlich sind.
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    • Gänsedistel (Sonchus Spp): Die jungen Blätter sind köstlich – behandle sie wie Löwenzahn, und versuche den bitteren Latexsaft zu vermeiden. Gänsedistel hat ausgezeichnete gelbe Blüten, die Löwenzahn sehr ähnlich sehen, und noch besser, die gleich zubereitet und roh gegessen werden. Im Unterschied zu Löwenzahn hat Gänsedistel einen aufrechten Stiel und eine stachligere, distelartige Erscheinung.
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    • Wilder Lauch (Allium spp): Sehr häufig an Stellen, die umgepflügt werden. Eine sehr milde Zwiebel, die ausgezeichnete Rohkost ist. Ernte Bündel davon und verwende sie wie Schalotten.
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    • Kresse (Cardamine spp): Dies ist eine der vielen Wildpflanzen aus der Senffamilie, die in Städten häufig vorkommen. Die jungen Blätter sind eine ausgezeichnete Rohkost mit einem milden Senfgeschmack. Wenn sie älter wird, kann die ganze Pflanze gedämpft werden, so wie man Senfblätter zubereitet.
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    Beeren: Suche nach Beeren an Zierbüschen, wie diese Silberbeere. Diese wird oft als Busch oder hecke in Städten gepflanzt – wildert jedoch an jeder geeigneten Stelle aus und bildet Triebe. Die Stiele, Blätter und Beeren sind silbern gesprenkelt. Die roten Beeren sind ausgezeichnet, wenn sie ganz reif sind.
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    Suche nach Beeren an Bäumen. Auch im toten Winter gibt es etwas wie Lorbeerkirschen. Wie die meisten wilden Kirschen haben diese einen langen Reifeprozess und sind nicht ganz reif, bis die Frucht weich wird und schrumpelt.
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    Prüfe Zierbäume. Diese werden wegen ihrer auffallenden Blüten gepflanzt – diese Blüten können Früchte werden, wie Kirschen oder Holzäpfel oder Pflaumen. Sie können klein sein, jedoch auch sehr wohlschmeckend.
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    Suche nach Nüssen unter Bäumen. Walnüsse und Bucheckern können mit einem Stein geöffnet und das essbare Fruchtfleisch gegessen werden. Frische Nüsse sind feucht und sättigend, und leicht verdaulich, mit viel Geschmack. Unter eichen gibt es viele Eicheln – wenn die Eiche rund gezahnte Blätter hat, brauchen ihre Eicheln wenig bis keine Verarbeitung. Manche weißen Eicheln enthalten keinerlei Tannin. Und denke daran, dass du dich daran gewöhnst und es nach den ersten paar Eicheln nicht mehr merkst – deshalb fressen Tauben so viele Eicheln.
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    Suche Obstbäume. Sieh am Straßenrändern (siehe Warnung weiter unten), Waldrändern und neben Wasserläufen nach Obstbäumen. Obst braucht Sonne, um reif zu werden – es gibt nicht viel Obst tief im Wald. Die „Ränder“ einer Umgebung sind am produktivsten – die Bäume werden gedüngt, und erhalten Feuchtigkeit aus dem Wald, genießen aber volle Sonne auf einer Lichtung oder an einem Wasserlauf. Daher findet man hier Früchte wie Persimonen, wilde Äpfel, Herbstoliven, Heidelbeeren, usw. Unten sind Persimonen abgebildet.
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    Achte auf Pflanzen, die an feuchten Stellen wachsen. Suche Wasserläufe nach Zeichen von Katzenschwanz, Rohrkolben und Wasserkresse ab. Katzenschwanz benötigt eine Stelle mit stehendem Wasser, wächst jedoch auch an Bächen. Katzenschwanz kann an Seen und Buchten sehr üppig wachsen. Die Triebe sind roh wunderbar, und der Pollen schmeckt im Frühsommer wie Kuchenteig. Du kannst ganze Blüten davon sammeln. Der Pollen ist so nährstoffreich, dass man ihn als „Supernahrungsmittel“ bezeichnet.
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    Knabbere an sicheren Blumen. Nimm Blütenblätter von Pflanzen, von denen du weißt, dass sie nicht giftig sind. Blüten sind oft sehr mild bis süß, und voller Antioxidanten. Ausgezeichnete Blüten sind Taglilien, Veilchen und Geißblatt. Die Flammenazalee hat so viel Nektar in den Blüten, dass sie wie Orangenkonfekt schmecken.
    • Die Unterseite der Blüten kann stark bis bitter schmecken – es ist besser, die Blütenblätter abzureißen und nicht das Grüne zu essen.
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    Suche in dornigen Büschen nach Essen. Rose, Brombeere, Himbeere und Stechwinde sind gute Beispiele. Die Rose hat essbare Hagebutten (die normale Heckenrose ist die beste – die Hagebutte ist klein und säuerlich), Brombeeren/ Himbeeren haben Beeren, und Stechwinde Triebe und Knospen, sowie Beeren die zwar ziemlich geschmacklos, aber trotzdem essbar sind. Unten ist eine Heckenrose abgebildet.
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    Lerne die Weinstöcke kennen, so dass du Weintrauben unterscheiden kannst. Es gibt an vielen Orten wilde Weintrauben, die eines der besten wilden Nahrungsmittel sind. Es gibt eine eher südliche Sorte namens „Muscadin“ - die Trauben haben eine dicke Haut und sind sehr groß, mit einem Geschmack wie Kaugummi. Wilde Trauben haben sowohl essbare Blätter und Knospen sowie Früchte – man kann die Blätter in Apfelessig einlegen, um Dolmas zu machen. Muscadin-Blätter sind zäher und profitieren von einer Woche fermentieren im Glas. Weinzweige ergeben auch sehr stabile Körbe.
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    Finde unbedenkliche Blätter. Probiere die unbedenklichen Blätter von Bäumen wie Linde, Sassafras, Esche, Haselnuss- sie sind ausgezeichnete Rohkost. Buchenblätter sind jung auch sehr gut essbar, in den ersten 2 bis 4 Wochen. Du kannst ganze Salate aus Bäumen gewinnen. Lindenblätter sind o groß, dass man sie als Tortillas nehmen kann.
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    Pflücke neue Triebe von Nadelbäumen im Frühling. Die jungen, gründen Triebe an den Spitzen der Zweige sind eine tolle Rohkost – ein angenehm saurer Geschmack. Die männlichen Pollenzapfen der Koniferen sind auch essbar – manche sind sehr süß. Und noch einmal, es ist Pollen – extrem nahrhaft. Viele Sorten haben essbare Nüsse in den Zapfen im Spätsommer bis Herbst. Anzeige
     

Tipps

  • Versuche, wilde Pflanzen mit leerem Magen und sauberem Gaumen zu kosten. Wenn du gerade einen Burger und Pommes hattest, wird dieser Löwenzahn nicht wirklich schmecken.
  • Ignoriere den Hype über Spritzen. Die meisten Lichtungen werden immer wieder einmal gemäht und ansonsten ignoriert – sie werden nicht gespritzt. Wohingegen das meiste essen im Supermarkt während seines gesamten Lebens stark gespritzt wurde, und dann Keime, Staub und Schimmel ansammeln konnte. Die wilden Pflanzen, die du pflückst, sind das sauberste Essen, das möglich ist. Die einzigen Stellen, wo du aufpassen solltest, sind gemulchte Gartenbeete, wo man ausgiebig versucht, Unkraut zu unterdrücken. Dieser Kohl, der in einem Beet voll Stiefmütterchen wächst, ist ein Beispiel- aber denke daran, wenn gerade gespritzt wurde, schmeckt die Pflanze fürchterlich. Wenn das Spritzen eine Weile zurück liegt, hat der Regen es bereits in die Erde gewaschen, und es wird in den Wurzeln gespeichert. Iss die Wurzeln nicht.
  • Mache langsam mit Pilzen. Es ist sehr schwierig, über Pilze zu lernen, und es dauert Jahre. Bleibe beim Vertrauten, wie Austernpilze, Steinpilze, Champignons, Maronenpilze, Pfifferlinge – all diese lassen sich leicht identifizieren und verstehen. Denke aber daran, dass Pilze Menschen auf verschiedene Art schaden können, und viele sind auch nach langer Kochzeit schwer verdaulich, wie Austern- du Steinpilze.
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Warnungen

  • Iss keine wilden Erbsen. Auch wenn manche fast wie Gartenerbsen aussehen, sind die meisten giftig.
  • Vermeide die Karotten-Familie, wenn du ein Anfänger bist, dann musst du dir keine Sorgen machen, dich durch wilde Pflanzen schwer zu vergiften. Spezies wie Wasserschierling und gefleckter Schierling können dich töten. Pflanzen wie wilde Karotten zu ernten, sind das Risiko nicht wert, sie mit einem tödlichen verwandten zu verwechseln, es sei denn, du weißt genau, was du tust.
  • Vermeide Pflanzen, die an Stellen wachsen, an denen möglicherweise Giftmüll entsorgt wurde.
  • Vor allem, wenn du in einer urbanen oder verkehrsreichen Gegend wohnst, vermeide Pflanzen, die direkt am Straßenrand wachsen, oder alles mit einem klebrig-schwarzen Belag. Dies kann verfestigte Luftverschmutzung sein!

    Quelle: http://de.wikihow.com/Essbare-Wildpflanzen-finden

Energetisiertes Wasser - Universität lüftet Geheimnisse um Wasser

Die Entdeckung des hexagonalen Wassers

Hexagonales Wasser: An der Universität Washington wurde ein vierter Zustand des Wassers entdeckt, der nicht nur chemische Anomalien, sondern auch die Wirkung von energetisiertem Wässer erklären könnte.


Vierter Aggregatzustand des Wassers entdeckt

Ein Forschungsteam an der Universität Washington könnte das Geheimnis des Wassers gelüftet haben. Das Team um Gerald Pollack entdeckte einen vierten Aggregatzustand des Wassers: Neben fest, flüssig und gasförmig konnten die Forscher einen vierten Zustand identifizieren, in dem sich die Moleküle des flüssigen Wassers zu einem hexagonalen „Kristallgitter" anordnen.

Dieser 'EZ-Wasser' genannte Zustand zeigt einige erstaunliche Eigenschaften, der unser Bild vom Wasser auf den Kopf stellen und viele langjährige Rätsel lösen könnte.


Wasser - ein Mysterium

Wasser ist ein mysteriöser Stoff - und das in ganz wissenschaftlicher Hinsicht. Trotz 200 Jahren Wasser-Forschung ist es der Wissenschaft bisher nicht gelungen, das allgegenwärtige Nass wirklich zu verstehen. Die offizielle Theorie zum Wasser ist voller Löcher - den so genannten 'chemischen Anomalien', die sich mit der herkömmlichen Theorie nicht zufriedenstellend erklären lassen.
Gefrierpunkt, Siedepunkt, Dichte, Oberflächenspannung - selbst bei diesen grundsätzlichen Dingen verhält sich Wasser praktisch anders, als es sich der Theorie nach rechnerisch eigentlich verhalten sollte.

Aber auch abseits der Wissenschaft ist Wasser ein faszinierender Stoff. Es ist der Ursprung und das Elixir des Lebens, der Hauptbestandteil unserer Körper und unser wichtigstes Nahrungsmittel mit weitreichenden Auswirkungen auf unsere Gesundheit.

In den letzten Jahren beschäftigten sich darum immer mehr Alternativforscher mit dem Thema Wasser als einem der wichtigsten Mittel zur Heilung von Krankheiten und zur Erhaltung der Gesundheit, woraus unzählige Systeme zur Filterung, Verwirblung und Energetisierung von Wasser hervorgingen. Bisher allerdings standen diese Dinge auf wissenschaftlich recht dünnen Beinen, was es schwer machte, die verschiedenen Verfahren wirklich einzuschätzen.

Nun stellen Forscher aus den USA eine neue Theorie des Wasser vor, die möglicherweise nicht nur die Anomalien des Wassers erklären könnte, sondern auch eine schulwissenschaftliche Grundlage für die Trinkwasserveredlung bieten könnte.

 

EZ-Wasser

Die Forscher stellten fest, dass sich Wasser in der Nähe von hydrophilen Flächen - wie überall in unserem Körper - selbstständig zu ordnen beginnt. In der Nähe der Fläche teilt sich das Wasser in zwei Schichten, wobei sich eine Schicht in eine völlig neue Form von Wasser verwandelt, die sich von herkömmlichem H20 drastisch unterscheidet.

Diese nur etwa einen viertel Millimeter dicke Zone mit dem mysteriösen Wasser wurde „Exclusion Zone" (EZ) getauft, weil sich das Wasser in dieser Zone nicht nur ordnet, sondern faszinierender Weise auch selbst reinigt: Die EZ enthält eine sehr reine Form von Wasser, die alle gelösten Stoffe aus der EZ-Zone verdrängt. In der Nähe der Fläche bildet sich also eine Schicht völlig reinen Wassers, während alle gelösten Stoffe in die andere Schicht verdrängt werden.

Dieses Phänomen ist schon länger bekannt und es gibt zahlreiche Versuche, es mit herkömmlichen Theorien zu erklären. Pollack konnte jedoch in fast zwei Jahren Arbeit mit seinem Team alle diese Theorien als Erklärung ausschließen.

Doch damit nicht genug: Das Wasser in der EZ zeigte völlig neue Eigenschaften, wie einen veränderten elektrischen Widerstand, eine höhere, fast gel-artige Viskosität, eine starke Absorption von Infrarotlicht, einen veränderten ph-Wert und eine deutliche negative Ladung.

 

Hexagonales Wasser - Ein flüssiger Kristall

Erstaunt untersuchten die Forscher das „EZ-Wasser" und stellten fest, dass es sich dabei um eine Art flüssiges Eis handelt. Die Moleküle des Wasser gaben Protonen ab und ordneten sich in einem erstaunlich stabilen, hexagonalen Gitter - eine Struktur, die auch in Eis und einigen Kristallen vorkommt. Im Gegensatz zu Eis ist diese Kristallmatrix im EZ-Wasser nicht völlig fest, aber doch stabil genug, um ihre Form zu halten und alle gelösten Stoffe zu verdrängen.

Im Gegensatz zu gewönlichem Wasser, dass aus mehr oder weniger frei herumwirbelnden H20-Molkülen besteht, die nur für Sekundenbruchteile größere Cluster bilden, war das EZ-Wasser also eine Art flüssiger Kristall von höchster Ordnung.

EZ-Wasser ist aber nicht nur besonderes Wasser, eigentlich, so musste Pollack bei näherem Hinsehen feststellen, war das Wasser in der EZ-Zone streng genommen überhaupt kein Wasser mehr. Denn das Verhältnis von Sauerstoff zu Wasserstoff betrug nicht 1:2 (H2O), wie in normalem Wasser, sondern 2:3 (H3O2), womit das EZ-Wasser auch chemisch eine völlig andere Form von Wasser darstellt.

Neben flüssig, fest und gasförmig hatten die Forscher also einen neuen Aggregatzustand des Wassers entdeckt. Dieser kommt aber nicht nur im Inneren des Körpers vor, wie sich bald herausstellte, sondern er ist eine bisher unentdeckte Zwischenform zwischen flüssigem und gefrorenem Wasser: Wasser passiert diesen EZ-Zustand also immer dann, wenn es friert oder wenn Eis schmilzt. Frisches Gletscherwasser hat darum einen extrem hohen EZ-Gehalt und dürfte darum, wie sich weiter zeigte, für den Menschen besonders gesundheitsfördernd sein.


Lebendiges Wasser

Die Ergebnisse verblüfften die Forscher und es war relativ schnell klar, dass EZ-Wasser besonders in lebenden Organismen eine große Rolle spielen könnte.

Zunächst aber war das Rätsel zu lösen, woher das Wasser überhaupt die Energie nahm, eine solche hoch geordnete Struktur aufrecht zu erhalten. Nach einigen Versuchen war die Lösung gefunden: Aus Licht, besonders dem unsichtbaren Infrarotlicht. Wurde der Versuchsaufbau gegen Licht Strahlungen abgeschirmt, konnte sich kein EZ-Wasser bilden, mit Sonnenlicht und Infrarotlicht konnte die Bildung hingegen sogar ausgeweitet werden: Eine Bestrahlung vergrößerte die EZ-Zone um das Dreifache.

Auch dies war eine faszinierende Erkenntnis: Das Wasser speichert die Energie des Sonnenlichts in Form einer geordneten, hexagonalen Kristallstruktur. Das Wasser war nicht esoterisch sondern ganz physikalisch tatsächlich „energetisiert".

Der Potenzialunterschied zwischen EZ-Wasser und normalem Wasser ist sogar so groß, dass er elektrisch nutzbar ist wie Pollack inzwischen zeigen konnte. Der Ladungsunterschied zwischen den beiden Zonen ist groß genug, dass er wie eine winzige Batterie funktioniert - Energie direkt aus Sonnenlicht, mit nichts weiter als Wasser.
Für den Körper spielt nicht nur die elektrische Energie, sondern vor allem die Struktur selbst eine bedeutende Rolle.


Wasser im Körper

Weil die Abstände zwischen und in unseren Zellen so klein sind, besteht das interzelluläre und intrazelluläre Wasser zu großen Teilen aus EZ-Wasser. Allein das ist schon eine Erkenntnis, die zentraler nicht sein könnte: Wasser in lebenden Organismen unterscheidet sich chemisch, strukturell und funktional deutlich von dem, was wir gewöhnlich unter Wasser verstehen. Es ist kein H20, sondern ein hoch geordnetes, kristallartiges Medium.

Pollack konnte durch seine Forschungen zeigen, dass ein Verständnis des EZ-Wassers völlig neue Perspektiven auf die Abläufe in lebenden Zellen eröffnet. Vermeintlich komplexe Funktionen der Zelle lassen sich plötzlich sehr einfach erklären, wenn man das in den Zellen enthaltene Wasser mit in den Blick nimmt.

EZ-Wasser, so die These Pollacks, ist der Motor des Lebens, der besonders die Funktion von Kapillaren, Zellmembranen und Membran-Tunneln erklärt. Aber selbst die Funktion von Proteinen, wird erst durch das Vorhandensein von geordnetem Wasser überhaupt erst wirklich beschreibbar. Wasser ist damit weit mehr als nur der Hintergrund biologischer Abläufe oder ein reines Lösungsmittel - es ist selbst ein integraler Bestandteil dieser Funktionen.

Lebendiges Wasser interagiert strukturell mit den Proteinen und Zellkörperchen. Die Idee, dass Wasser nur ein generischer Stoff mit mehr oder weniger zufälliger Struktur ist, oder dass zwei Proben Wasser grundsätzlich in ihrer Struktur und Funktion identisch wären, ist damit widerlegt - eine Tatsache die unser Verständnis biologischer Abläufe deutlich verändern könnte.


Geordnetes Wasser - Grundlage der Gesundheit?

Wenn dies so ist, so lautet Pollacks These, muss die Erhaltung von geordnetem Wasser eine zentrale körperliche Funktion sein - mit weitreichenden Konsequenzen.

„Wir wissen heute, dass die meisten Makromoleküle ohne das EZ-Wasser zusammenbrechen und ausfällen würden - sie könnten nicht einwandfrei funktionieren. Nun beruhen viele Krankheiten anerkannter Weise auf Funktionsstörungen von Proteinen oder deren Regulierungssystemen. In einem solchen Protein-zentrierten Netzwerk, kann eine Funktionsstörung also durch zwei Komponenten entstehen: durch das Protein selbst oder das EZ Wasser, welches das Protein umhüllt."

Die Forschungen hierzu haben gerade erst begonnen und doch schon einige erstaunliche Ergebnisse gezeitigt. Pollack konnte zeigen, wie verschiedene Substanzen die Bildung von EZ-Wasser verhinderten, während andere sie begünstigten.

Was, so fragte sich Pollack, wenn man die Funktion von Proteinen allein dadurch wieder herstellen könnte, dass man das Wasser um sie herum beeinflusst? Und wie könnte das erreicht werden? Infrarotlicht und bestimmte Elektromagnetische Impulse wären die ersten naheliegenden Kandidaten, deren Wirkung das Team untersuchen möchte. EZ-Wasser, so konnte Pollack zeigen bildet sich außerdem vermehrt durch eine Zufuhr von Sauerstoff und durch die Einnahme von Antioxidantien, welche die negative Ladung des EZ-Wassers erhalten.

Der wichtigste Kandidat für die nähere Forschung liegt aber noch viel näher: unser Trinkwasser.


Energetisierende Wirbel und Heilende Quellen

Auf der Suche nach heilendem Wasser untersuchten Pollack und seine Kollegen verschiedene Wässer, denen eine besondere gesundheitliche Wirkung zugeschrieben wurde.

Während bei einigen Heilquellen vor allem der Mineralgehalt eine Rolle zu spielen schien, zeigte sich auch, dass auch der Gehalt an EZ-Wasser durchaus an den Effekten beteiligt sein könnte. Sowohl sehr reine Gletscherquellen, als auch tiefe Quellen, als auch Wasser aus Verwirblern zeigten einen besonders hohen EZ-Anteil.

Pollack konnte auch zeigen, dass die Struktur des EZ-Wassers in Modellversuchen selbst bei den PH-Werten der Magensäure intakt blieb, und vermutlich auch in vivo in dieser Form von den Geweben aufgenommen wird. Dies hat positive Auswirkungen, wie Pollack weiter zeigen konnte, da das EZ-Wasser die Zellen aufgrund seiner Ladung sehr viel effektiver hydriert, als jedes gewöhnliche Wasser.

 

Paradigmenwechsel?

Die Forschungen Pollacks sind in vielfacher Hinsicht faszinierend. Wasser, so scheint es, ist mehr als nur dieser nebensächliche Stoff im Hintergrund unserer biologischen Abläufe. Es ist ein Teil davon.

Es scheint fast, als hätte die bisherige Forschung hier womöglich mal wieder den Wald vor lauter Bäumen nicht gesehen. Genau wie in der Physik, wo Physiker nun erst seit einigen Jahren die Hypothese aufstellen, der Raum selbst könnte ein geordnetes Energie-Medium sein, welches die Dinge darin beeinflusst, entdeckt Pollack das Wasser wieder als einen wesentlichen Bestandteil der Biochemie. Eine faszinierende Analogie, wo Antworten plötzlich im vermeintlich leeren Raum zwischen den Dingen auftauchen, die wir seit Jahren untersuchen.

Mehr noch: Pollack ist eine wichtige Stimme im immer lauter werdenden Chor von Forschern, die feststellen, dass Wasser weit mehr ist, als in den Schulbüchern steht: Wasser kann sehr unterschiedliche Qualitäten haben, die nicht nur von den darin gelösten Stoffen abhängt, sondern auch von der Struktur des Wassers selbst.

Seine Forschung zeigt, dass Wasser in lebenden Organismen grundsätzlich verschieden ist, von jenem Wasser, das aus unserer Leitung kommt: Lebendiges Wasser ist geordnet und interagiert strukturell mit den darin befindlichen Makro-Molekülen.

Vielleicht sind wir damit einen Schritt näher an der homöopathischen Sicht, dass Wasser Informationen speichert, vielleicht aber auch nicht und diese Forschung zeigt ganz neue Wirkmechanismen des Wassers auf, die sich weit bodenständiger erklären lassen.

 

Quellen für Hexagonales Wasser

Bisher ist laut Pollack außer dem Entsaften von Früchten kein Verfahren bekannt, dass größere Mengen EZ-Wasser erzeugt. Die beste natürliche Quelle ist Gletscher-Wasser. Bei der Wasseraufbereitung fehlt laut Pollacks Untersuchungen der entscheidene Schritt noch. Chemische Reinheit, wie sie durch Filterung erreicht wird, ist ein erster Schritt, tatsächlich legt seine Forschung aber nahe, dass es einen Zweiten Schritt zu geben scheint, der das reine Wasser strukturell neu ordnet und in hexagonales EZ-Wasser verwandelt.

Bisher konnte Pollack nur für die Verwirbelung einen kleinen Effekt nachweisen, als ebenso effektiv sieht er aber die Bestrahlung mit Sonnenlicht oder Infrarotlicht an. Wasser in einer Karaffe in die Sonne zu stellen, hat also tatsächlich bereits einen chemisch nachweisbaren Effekt und ist nicht nur esoterische Praxis. Auch EM-Keramik oder Steine im Wasser haben einen solchen Effekt, da sich an ihren Flächen EZ-Wasser bildet.

Vielleicht, so spekuliert Pollack, wird er sich in Zukunft auch mit einer Möglichkeit beschäftigen, reines EZ-Wasser aus Leitungswasser herzustellen. Momentan steht jedoch für die Uni Washington die Forschung über die biologische Wirkung im Vordergrund, die fast täglich neue, faszinierende Erkenntnisse offenbart.

 

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Quelle: http://www.sein.de/geist/weisheit/2014/energetisiertes-wasser--universitaet-lueftet-geheimnisse-um-wasser.html

Cannabis als Zusatzspeise

Posted on Aug 1, 2013 in medizin | 0

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Roh verzehrt am wirkungsvollsten

Vielen Kranken verhilft rohes Cannabis zu einer neuen, erträglicheren Lebensqualität. Cannabis lässt sich schon lange bei der Behandlung fast aller Krankheiten einsetzen.

 

Der Verzehr von rohem Cannabis heilt wegen seines Gehalts an fitocannabinoiden Säuren sehr viele Krankheiten und verzögert das Altern. Cannabinoide sind im Saft des rohen Cannabis in großer Konzentration enthalten; ebenso in seinen Blüten und Trieben und überraschenderweise auch in seinen Sprossen.

Bei Regina Nelson beendete der Hanf einen schmerzhaften Krankenhausaufenthalt. Nach einer Operation, bei der zwei Meter ihres Darms entfernt worden waren, wurden die Bauchschmerzen unerträglich. Im Mai letzten Jahres bekam sie einen Viertelliter Cannabissaft mit der Anweisung, ihn bis zum nächsten Morgen zu trinken. Als sie aufwachte, war der Schmerz, der sie jahrelang gequält hatte, verschwunden. Nach der Operation hatte sie stark abgenommen und in den Monaten danach mit schwerem Brechreiz gekämpft. Deshalb hatte es sie überrascht, dass sie am Morgen jenes Tages feste Nahrung zu sich nehmen konnte. Ihre Blutarmut war schon zu einem Risikofaktor geworden. Regina äußerte ihrem Arzt die Hoffnung, dass das rohe Cannabis diesen Prozess umkehren würde und sie nicht mehr zu den Transfusionen ins Krankenhaus werde kommen müssen. Zwischen den Untersuchungen, von Mai bis Juni, verquirlte sie etwas Cannabissaft mit Eis und Spinat im Mixer und trank die Mixtur. So eine schnelle Besserung bei Blutarmut hatte der Arzt noch nie gesehen. Das rohe Cannabis hatte die Anämie normalisiert und bei der Patientin einen gesunden Eisenpegel hergestellt. „Sie stand am Rande des Todes”, kommentierte ihr Lebensgefährte Mark Pederson die Situation.

Auch Dr. William L. Courtneys Ehefrau Kristen wurde durch das Cannabis gerettet. Wegen ihrer persönlichen Krise setzte der Arzt all seine Kraft und Zeit daran, Hanfpflanzen zu untersuchen. Und er stieß auf interessante Fakten: “Die Cannabinoide verringern die Gefahr eines Herzinfarkts um 66%; zu 58% das Auftreten von Diabetes, und sie schützen vor Krebs”, sagt er. Dr. Courtney führt an der Michigan University ausgedehnte Studien durch. Er ist auf Gerichtsmedizin spezialisiert, hält aber gegenwärtig Fortbildungsmaßnahmen über die klinische Wirkung von Cannabis ab. Dr. Courtney ist Präsident der Association Luxembourgeoise des Méthodes Préventives, die mit erwärmtem Cannabis arbeitet. Daneben setzt er sich für die Einrichtung eines medizinisch-analytischen Laboratoriums in Kalifornien ein.

 

Über 40 ist der Verzehr Pflicht

Nach seiner Erfahrung wäre der Verzehr von Cannabis (250-500 mg Cannabinoidsäure, d. h. Konsum von THC-Säure) bei jedem über 40 Jahre angezeigt. Über die Nutzung von hoch dosiertem, nicht psychoaktivem Cannabis in der Ernährung hielt er zahlreiche Vorträge: an der Bonner Universität im Juni 2010, an der Hebrew University of Jerusalem im November 2010 und auf der internationalen Konferenz der Cannabinoidforscher in Chicago im Juli 2011. Dr. Courtney behauptet: “Wenn wir die Pflanze erhitzen, tritt als Ergebnis der Carboxylierung der THC-Säure eine bewusstseinsverändernde Wirkung ein. Wenn wir sie nicht erwärmen, können wir 5.000-6.000 mg zu uns nehmen, können es also beim antioxydativen und neuroprotektiven Niveau sogar bis zu mehreren hundert Milligramm steigern. Beim Konsum von nicht psychoaktiven THC-, CBD- und CBG-Säuren können wir sogar bis zu 500-1.000 mg gehen, im Gegensatz zu max. 10 mg psychoaktivem THC im Falle des Erwärmens. “Es ist ein gutes Gefühl, wenn jemand berichtet, dass er Schmerzmittel oder entzündungshemmende Medikamente abgesetzt hat, die Blutungen der Speiseröhre oder Leberschäden verursachten.“


Warum sollten wir jemanden der Möglichkeit berauben, Geschwüre oder die Zuckerkrankheit zu verhüten? Dr. Courtneys erfolgreichste Kranke ist seine Ehefrau Kristen. “Wenn ich den Saft trinke, spüre ich, dass ich aufmerksamer und wacher werde. Ich bekomme besser Luft. Ich habe weder Sodbrennen noch Magenschmerzen, spüre keine Schmerzen in der unteren Rückenhälfte oder im kleinen Becken. Ich glaube, die antimykotischen [und antibakteriellen] Komponenten im CBN und in der THC-Säure (nur im nicht erwärmten Stoff!) und die übrigen Cannabinoide sind alle nützlich. Aber wichtiger ist noch, dass alle Komponenten zusammen das beste Ergebnis bringen. Ich überlegte, wie es sein kann, dass keiner davon weiß. Ich spürte, dort und damals, dass ich meinen Lebensschwerpunkt darauf verlagern muss, anderen zu helfen und allen mein Wissen zur Verfügung zu stellen.”

Als die gebürtige Schwedin Kristen Peskuski erkrankte, nahm sie auf Anraten ihres Mannes frischen Cannabissaft. Sie hatte lange unter Systemischem Lupus Erythematodes (SLE), rheumatischen Gelenkentzündungen und Endometriosis gelitten, bis sie begann, den Saft zu trinken. Ihre Arbeitsjahre in der Planung von Forschungsanordnungen und in der Statistik halfen ihr, die Kluft zwischen Kranken und Ärzten zu überbrücken. Letzten Sommer hielt sie – wie ihr Ehemann – sehr erfolgreich Vorträge in Schweden und Deutschland über den Gebrauch von flüssigen Heilmitteln aus Cannabisblättern. Dieses Jahr hielt sie während ihrer Schwangerschaft einen Vortrag über den Gebrauch von Cannabis auf dem internationalen Kongress “Cannabis als Medizin” in Illinois. Kristen ist Mitbegründerin der “Cannabis International Foundation”, die sich dafür einsetzt, dass die UNO-Vereinbarung über die Einschränkung des Cannabisgebrauchs zurückgezogen wird und die Therapiepatienten weltweit Zugang zu der Pflanze erlangen.

Lebensmittel, Heilmittel und endogene Substanz

Das Endocannabinoidsystem reguliert die Prozesse im Körper auf Zellebene. Wie Dr. Courtney erklärt: “Auch der Organismus produziert endogene Cannabinoide. Die Endorphine sind endogene (also im Organismus entstandene – der Red.) Morphinmoleküle. Nun, auf die gleiche Weise stellt der Organismus auch Cannabinoide her. Es geschieht mehrere Millionen Male täglich, dass die Zellen sich trennen und zu solchen Zellen werden, für die eigentlich kein Bedarf bestünde. Dann sagt das Immunsystem den Zellen: ‚Hallo, da habt ihr ziemlich überhandgenommen, da muss man euch ein bisschen zurückstutzen! Wir haben genügend Nierenzellen oder Muskelzellen, wir brauchen keine mehr.‘ Das Immunsystem ist darauf vorbereitet, aber wir können seine Arbeit unterstützen. Genau das machen die Cannabinoide… ganz gleich, von welchen Cannabinoiden wir sprechen. Das können die endogenen (körpereigenen) oder die von einer Pflanze stammenden (also körperfremden), die so genannten exogenen Cannabinoide sein.” Ob wir vom menschlichen Körper oder von der Chemie einer Pflanze sprechen, ihre Rolle ist die gleiche: Sie beeinflussen die Funktion des Immunsystems. Weiterhin sagt Dr. Courtney: “Das Cannabinoid ist ein Modulator, der die optimale Funktion des Körpers gewährleistet. Das macht diese Pflanze. Sie ermöglicht die normale Funktion des Körpers.“

Das Cannabis enthält solche essenziellen Stoffe, die wir nicht herstellen können: essenzielle Cannabinoidsäuren, essenzielle Fettsäuren, essenzielle Aminosäuren und Faserstoffe. Dr. Courtney bekräftigt das: “Der rohe Verzehr von Cannabis ist die einzige Art, das Maximum aus der Pflanze herauszuholen.”

Sei die Pflanze nun Sativa, Indica oder Ruderalis, regulär, feminisiert, Hermaphrodit, autochton, wildwachsend oder gezogen – die in ihr vorhandenen Faserstoffe, die Cannabinoide, das Delta-9-THC, Delta-8-THC, CBD, CBD-Säure, CBG, CBC, CBN, die Terpene – sind das beste Mittel, um Tumorkrankheiten einzudämmen. Männliche und weibliche Cannabispflanzen verfügen während der gesamten Entwicklungsphase über ein ähnliches Potenzial an Cannabinoiden. “Besonders wichtig ist es zu wissen, dass die CBDA, die CBD-Säure also, ein wirksames Antibiotikum ist. Wenn wir sie in den Tee geben, erhitzen, verdunsten oder rauchen, baut sich das Cannabinoid in ihnen um und sie verliert ihre antibiotische Wirkung. Unter weiterer Hitzeeinwirkung steigt der THC-Gehalt.” Menschen, die unter Bluthochdruck leiden, Empfängnisverhütung anwenden oder Mittel gegen Epilepsie, antipsychotische Mittel oder Herzmedikamente einnehmen, müssen deshalb mehr Cannabis konsumieren, damit ihr Körper sich mit Cannabinoiden füllt. Die Patienten sagen, dass der Hanfsaft den Blutdruck innerhalb von zwei Stunden um durchschnittlich 10 Punkte senkt. An Gelenkentzündungen Leidende können schon nach einer Nacht die wohltuende Wirkung einer Kompresse spüren.

Cannabis ist also als Lebens- und Heilmittel am besten in frischem Zustand zu konsumieren. Abhängig von der Erkrankung wäre täglich mindestens eine Blüte roh zu verzehren, dazu sechs bis acht grüne Blätter.

Der Ernährungsexperte David Wolfe sagt: “Die Hanfblätter enthalten Siliziumdioxid und Faserstoffe in hoher Prozentzahl. Auf der einen Seite ist das Blatt glatt, auf der anderen kratziger, so reinigt das verzehrte Blatt über die Speiseröhre die Därme mit ein wenig Reibewirkung. Da der Saft der Pflanze sauer und schwefelig ist, verdünnen ihn viele mit Obst- oder Gemüsesaft, beispielsweise Karottensaft. Das rohe Cannabis ist nicht psychoaktiv und unterstützt die Selbstregulierung des Körpers. Deshalb sage ich jedem Patienten, dass es wichtig ist, die Pflanze regelmäßig täglich zu sich zu nehmen.”

Hanf-Saft

Sana Hanf-Saft ist einziger grüner unverarbeitete Hanf-Saft, der auf dem europäischen Markt erhältlich ist. Unser grüner Saft enthält das volle Spektrum an essentiellen Nährstoffen und ist reich an Cannabidiol (CBD). Die Blätter und die Blüten der Hanf-Pflanze sind die einzigen natürlichen Quellen von CBD in der Natur.

Unsere Hanf-Felder sind EU zertifiziert und THC-frei. Die Hanf-Felder liegen in den Niederlanden, wo wir auf jahrzehntelange Erfahrungen unserer Mitarbeiter im Nutzhanfanbau zurückgreifen können.

Sana Hanf-Saft wird kalt gepresst und anschließend unverarbeitet schockgefroren- der reine grüne Saft aus der Natur ist frei von Pestiziden, Pflanzengift, Düngemittel und Konservierungsstoffen. Wir fügen unserem Saft nichts hinzu und nehmen auch nichts weg.

Sana Hanf-Saft ist vordergründig ein gesundes und erfrischendes Getränk, allerdings lässt es sich mit unseren Rezepten und Deiner Phantasie unwiderstehlich leckere Speisen zaubern. Unsere Hanf-Speisen sind reich an Vitaminen, Mineralien und Cannabidiol. und bereichern jede Speise.

Kraft von Sana-Hanf-Saft

Schnelllebigkeit und Stress des modernen Alltags lässt unseren Körper nach Energie und Erholung sehnen. Sana-Hemp-Juice gibt Dir das Beste aus der Natur in Form eines leckeren Saftes. Jedes Glas Sana-Hanf-Saft fördert Dein Immunsystem und vitalisiert den Körper, mit einer großen Dosis an Vitaminen, Mineralien, Omega Säuren und vor allem mit dem einzigartigen Cannabidiol-CBD!

Die Cannabidiol-Säure ist ein Heilnahrungsmittel zur Regeneration, Erholung und Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens.

Durch die Menschheitsgeschichte hindurch wird Hanf als Nahrungs-und Heilmittel eingesetzt. Mit den neuen Technologien haben wir es geschafft das Beste der Pflanze allen Menschen zur Verfügung zu stellen. Jedes einzelne Päckchen-Sana-Hanf-Saft wird unmittelbar, nachdem es gepresst und sofort befüllt wurde, tiefgefroren. Auf diese Weise können wir garantieren, dass unsere Kunden den Hanf-Saft ohne jedweden Nährstoffverlust genießen können.

Die größte Kraft von Sana-Hanf-Saft ist dem Wirkstoff Cannabidiol-Säure verdanken. Diese Aminosäure findet ihren natürlichen Ursprung ausschließlich in der Hanfpflanze. Cannabidiol ist ein starker Antioxidans und hilft zur Entgiftung des Körpers, außerdem bringt es unsere Gesundheit ins Gleichgewicht und erhöht das Wohlbefinden. Klicken sie hier um die Nährstofftabelle des Sana-Hanf-Saftes einzusehen.

Sana-Hanf-Saft ist:

  • EU-Zertifiziert
  • 100% natürlich
  • Reich an Omega 3 & 6
  • Reich an Vitaminen & Mineralstoffen
  • Höchste Konzentration an CBD

Keine Nebenwirkungen, nur Gesundheit und Energie

Nach unserer Ansicht ist es wichtig zu betonen, dass Sana-Hanf-Saft THC-Frei ist und die tägliche Einnahme unseres Saftes keinerlei Nebenwirkungen gezeigt. Mit nur einem Päckchen Hanf-Saft am Tag spürst Du, wie dein Energiehaushalt sich füllt, das Immunsystem sich verbessert und sich dein allgemeines Wohlbefinden steigert.Für mehr Informationen laden Sie sich hier unsere Broschüre runter.

Hanfmilch

Wenn Ihr auch noch auf der Suche nach der besten Kaffee-“Milch” seid, versucht es doch einmal mit Hanfmilch. Hanfsamen zählen zu den Ölsaaten (und werden in kleinen Ölmühlen bekanntlich zu sehr schmackhaften Hanfölen verarbeitet, zum Beispiel hier: http://www.ölmühle-altglienicke.de/). Sie enthalten einen hohen Anteil an gesunden Omega-3-Fettsäuren, sind laktose- und cholesterinfrei und sehr leicht verdaulich.

Diese Hanfmilch haben wir im OmniBlend selbst zubereitet:

Hanfsamen

3 EL Hanfsamen über Nacht in Wasser einweichen. Am nächsten Morgen das Wasser abschütten, die Hanfsamen spülen und in den Mixbehälter geben. Mit 500 ml Wasser aufschütten und auf Geschwindigkeitsstufe “High” mixen. Nach dem Mixvorgang (ca. 90 Sekunden) durch einen Nussmilchbeutel gießen, um die Hanfsamenschalen auszufiltern.

In einem Schraubglas im Kühlschrank aufbewahren (ca. 3 Tage haltbar).

Hanfernte


https://www.facebook.com/hanfernte

Hanfmilch Verfahren


Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Lebensmitteln aus Hanf, insbesondere Hanfmilch und Hanf- Tofu.

Üblicherweise wird Tofu aus Sojabohnen gewonnen. Die Sojabohne ist eine der ältesten Nutzpflanzen der Erde. Seit rund 5000 Jahren wird sie in China und Japan hauptsächlich für die menschliche Ernährung angebaut. Schon damals wußte man, daß kaum eine andere Hülsenfrucht so reich an Nährstoffen ist wie die Sojabohne. Sie hat einen sehr hohen Eiweißgehalt (30 bis 50%), enthält bis zu 23 Prozent Kohlenhydrate und 24 Prozent Öl (Fette). Aufgrund dessen wurde sie in den 20er Jahren auch in den USA vorwiegend zur Ölgewinnung und als Eiweißgrundlage in Futtermitteln angebaut. Sojabohnen werden für rund 20.000 verschiedene, konventionell hergestellte Lebensmittel und für die Futtermittelindustrie verwendet. Für den Lebensmittelhandel überwiegend zu Öl verarbeitet - 3,4 Millionen Tonnen konventionelle Sojabohnen werden in deutschen Ölmühlen verarbeitet-, befindet sich Soja in versteckter Form als Fettbestandteil und Lecithin als Emulgator in Margarine, Backwaren, Schokolade, Suppen, Soßen und vielen anderen Lebensmitteln.

In den letzten Jahren ist die Sojabohne in genmanipulierter Form aus den USA in den konventionellen Handel gekommen. Bekanntermaßen bestehen in der Bevölkerung starke Zweifel an der gentechnischen Manipulation von Pflanzen zu Ernährungszwecken. Ein Großteil der Verbraucher lehnt genmanipuliertes Soja ab, auch wenn dessen Verwendung laut Novel Food-Verordnung zugelassen wurde. Auch die geforderte Kennzeichnung von Lebensmittel auf der Basis genmanipulierten Sofias wurde abgelehnt. Umweltschützer und biologische Landbauorganisationen sehen in der Anpassung von Nutzpflanzen an chemische Gifte einen weiteren, gefährlichen Irrweg der konventionellen Landwirtschaft und eine zusätzliche Bedrohung des Ökosystems.

Ganz anders hingegen sieht es beim biologischen Anbau der Sojabohne aus. Hier werden weder chemisch-synthetische Hilfsmittel bei Anbau und Verarbeitung noch Gentechnik benötigt. Anbau und Herstellung dieser Nahrungsmittel unterliegen streng festgelegten Kontrollen. Eine europaweit gültige Kontrollfunktion stellen die Richtlinien der EG- Bio-Verordnung dar. Alle in Europa hergestellten sowie dorthin importierten Lebensmittel unterliegen dieser Verordnung, die auch eindeutig die Verwendung von genmanipulierten Rohstoffen und Saatgut untersagt. Die Sojabohnen aus kontrolliert biologischem Anbau stammen hauptsächlich aus den USA und Kanada sowie aus den europäischen Ländern, England, Frankreich und Österreich. Seit einiger Zeit wird der biologische Sojaanbau auch in Deutschland praktiziert. Erste Anbauprojekte zeigen, daß trotz der klimatisch erschwerten Bedingungen ein regionaler Anbau möglich ist.

Anders als auf dem konventionellen Lebensmittelmarkt ist die Bedeutung der Sojabohne bei der Naturkostherstellung. Hier wird sie nicht nur zu biologischem Öl und Lecithin verarbeitet, sondern dient in erster Linie der Herstellung von Sojaprodukten wie Sojasoße und Miso, vor allem aber von Tofu und den daraus hergestellten, zahlreichen Produkten. Naturkost ist ohne Tofu nicht denkbar. Und warum der Tofu ein Grundbestandteil der Naturkostbranche geworden ist, das erklärt seine 2000 Jahre alte Kultur.

In China und Japan und anderen asiatischen Ländern sind die Sojabohnen und -produkte die Hauptgrundlage für die Eiweißversorgung der Menschen. Schon früh erkannte man, daß Sojabohnen über 33 Prozent mehr Eiweiß pro bebaute Landfläche erbringen und sich dadurch sogar zwanzigmal so viel verwertbares Eiweiß erzeugen läßt, als wenn man die gleiche Landfläche für die Tierhaltung oder zum Anbau von Tierfutter verwenden würde. Soja enthält mehr Eiweiß als viele andere pflanzliche oder tierische Nahrungsmittel. Im Vergleich zu tierischem Eiweiß enthält Sojaeiweiß alle acht essentiellen Aminosäuren in einer Zusammensetzung, die der menschliche Organismus direkt verwerten kann. Zudem enthalten Sojaprodukte wie Tofu kein Cholesterin und nahezu keine der relativ unverdaulichen, gesättigten Fettsäuren, wie sie in den meisten tierischen Nahrungsmitteln zu finden sind. Heute ist Tofu auch bei uns ein eigenständiges Nahrungsmittel geworden, dessen Verwendungsmöglichkeiten denen von Fleisch- und Milchprodukten ebenbürtig sind.

Tofu ist heute für die rapide ansteigende Zahl von Menschen im Westen, die sich für eine fleischlose oder vollvegetarische Kost entschieden haben, ein wichtiger Bestandteil für die lebensnotwendige Eiweißversorgung geworden. Darüber hinaus ist Tofu ein ausgezeichneter Lieferant von Kalzium, Magnesium und Eisen sowie von essentiellen Vitaminen der B-Gruppe und dem fettlöslichen Vitamin E.

Tofu enthält einen bemerkenswert hohen Grad an Linolsäure, einer der wichtigsten mehrfach ungesättigten, essentiellen Fettsäuren, die der Organismus nicht selbst aufbauen kann. Linolsäure hat die wichtige Aufgabe, Cholesterin- und andere Fettsäureablagerungen in Arterien und Organen aufzulösen und auszuscheiden. Dies ist der Grund, warum Sojaprodukte häufig bei Herz- und Kreislauferkrankungen sowie bei einem erhöhten Cholesterinspiegel empfohlen wird, um die Gefahr der Verengung der Blutgefäße zu verringern. Darüber hinaus ist Tofu eine Alternative bei Allergien gegen tierisches Eiweiß oder Gluten (Weizenprotein) sowie bei Lactose-Unverträglichkeit bei Säuglingen und Kleinkindern. Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse verweisen auf den hohen Gehalt von Isoflavonen in Sojabohnen. Diese sekundären Pflanzenstoffe wirken sich entscheidend auf Herzerkrankungen und menstruale Störungen aus (vgl. für das Vorstehende: Tofu- und Sojaprodukte der Viana Naturkost GmbH, Selbstdarstellung im Internet unter www.viana.de vom 09.06.1998).

Das veränderte Ernährungbewußtsein und die somit wachsende Nachfrage nach Tofuprodukten sorgt für folgendes Problem: Biologisch angebautes Soja ist nur in beschränktem Umfang verfügbar und sämtliche Prognosen für die Zukunft sagen einen Eiweiß-Versorgungsengpaß voraus. Ein alternativer nicht-tierischer Eiweißlieferant, der sich für die Herstellung von Lebensmitteln eignet, ist also dringend erforderlich. Als ein solcher Eiweißlieferant bietet sich Hanf an.

Hanfsaat ist die Frucht der Hanfpflanze Cannabis sativa L. Sie gehört zur Familie der Maulbeerbaumgewächse. Die uralte Kulturpflanze Hanf ist zur Zeit wieder in der Diskussion um nachwachsende Naturstoffe (wie auch Flachs und Raps), da es in letzter Zeit gelungen ist, Hanfsorten zu züchten, die arm an den berauschenden Cannabinoiden sind. Die Verwendung von Hanf ist vorteilhaft, weil es durch schnelles Wachstum konkurrierendes Unkraut verdrängt und kaum von Schädlingen und Krankheiten befallen wird. Die Nährstoffvergleiche von Hanfsamen und Sojabohnen zeigen ferner die gute Substituierbarkeit an (aus Hemplife März/April 1996): Tabelle 1
 

 

 

 

Die folgende Aufstellung (Quelle: Reuter 1987, Oetker 1983, Franke 1981) zeigt einen Vergleich herkömmlicher Speiseöle: Tabelle 2
 

 

 

 

 

 

Herkömmliche Verfahren zur Herstellung von Produkten aus Hülsenfrüchten, insbesondere Sojaprodukten, zeichnen sich folgendermaßen aus: Sojabohnen werden in Wasser gequollen und mit einem Wasserüberschuß vermahlen. Anschließend wird eine Pasteurisierung nahe des Kochpunktes für 15-20 Minuten vorgenommen. Das resultierende Lebensmittelprodukt ist Sojamilch. Diese Sojamilch wiederum wird mit Kalziumsulfat (3 g/Kg) oder Magnesiumsulfat bei 65°C einer Fällung unterzogen. Das resultierende Gel wird gepresst und einem Waschvorgang unterzogen. Das resultierende Lebensmittelprodukt ist Tofu (aus: Waldemar Ternes, Naturwissenschaftliche Grundlagen der Lebensmittelzubereitung, Behr's Verlag, 2. Aufl. 1994, Seiten 528-534).

 

 

Ein sehr vergleichbares Verfahren ist in der US 4,678,676 (Ishizuka et al., 1984) beschrieben. Auch die US 4,965,080 beschreibt ein Verfahren zur Herstellung von Tofu aus Soja durch Erhitzen einer Mischung mit vorbestimmten Parametern hinsichtlich Zusammensetzung und daraus resultierendem Geschmack.

Ein vergleichbares Verfahren ist mit Hanf nicht möglich, da Hanfsamen stabiler als Sojabohnen sind und nicht einfach vermahlen werden können. Gleichwohl ist z. B. Hanfbier bekannt, da Hanf ähnliche Eigenschaften wie Hopfen aufweist ("Wädi Bräu Hanfbier" der Wädi Brau-Huus AG, Wädenswil/Schweiz, vgl. Internet-Präsentation unter www.hanf-bier.ch vom 20.07.1998).

Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, ein Verfahren zur Herstellung von Lebensmitteln auf Hanfbasis und derartig hergestellte Lebensmittel selbst zu schaffen.

Gelöst wird diese Aufgabe durch die im Patentanspruch 1 und 2 aufgeführten Merkmale. Durch diese erfindungsgemäßen Maßnahmen wird Hanfmilch und Hanf-Tofu hergestellt. Derartige Produkte existieren bislang nicht. Besonderes Kennzeichen ist, daß die Tofuherstellung ohne Zusatz von Fällungsmitteln geschieht, wie dies bei der gesamten Behandlung von Sojabohnen während des Herstellungsprozesses von Soja-Tofu geschieht. Der Erfindung liegt aber insbesondere die überraschende Erkenntnis zugrunde, daß Hanf zu einem ähnlichen, nur geschmacklich ausgereifteren Produkt führt wie das seit langer Zeit bekannte Soja-Tofu. Die Herstellung von Hanf-Tofu ist letzlich daran gescheitert, daß unbekannt war, wie die wertvollen Hanfsamen aufzubrechen sind. Dieses Problem wird erfindungsgemäß auf einfache aber effektive Art und Weise dadurch gelöst, daß die Hanfsamen "kalt geknackt" werden. Überraschender Weise ist ein Produkt erhältlich, nämlich die Hanfmilch, die der Soja-Milch in nichts nachsteht, geschmacklich aber weit darüber liegt. Dasselbe gilt für den auf der Hanfmilch herstellbaren Tofu. Dieser wird rein thermisch hergestellt. Es sind im Gegensatz zur herkömmlichen Soja- Tofu-Herstellung keine Fällungsmittel wie Kalziumsulfat vonnöten. Dies wiederum steigert die Qualität des Hanf- Tofus. Beim Fällen der denaturierten Proteine der Hanfmilch reißen diese fast sämtliche wichtigen Inhaltsstoffe (Vitamine, Mineralien, Fette, Zucker, Ballaststoffe etc.) mit, weswegen ein hochwertiges Nahrungsmittel daraus resultiert.

Die folgende Aufstellung zeigt die wichtigsten Parameter des erfindungsgemäßen Hanf-Tofus: Tabelle 3
 

 

 

 

Darin bedeuten:



Probe A: Hanf (Hanfsorte PK Felina 34), nur mechanisch behandelt

Probe B: Fett-Fraktion zu Probe A

Probe C: Hanf (Hanfsorte Fedora 14), mit MgCl2 behandelt

Probe D: Hanf (Hanfsorte Fedora 14), nur mechanisch behandelt

 

 

Die Bestimmungen der Trockenmasse wurden gemäß der Seesandmethode, des Gesamtstickstoffs/Gesamteiweiß gemäß der Kjeldahl-Methode und des Gesamtfetts gemäß der Soxhlet- Methode durchgeführt.

Die erfindungsgemäße Hanfmilch ist im Grunde genommen eine Suspension aus gemahlenen Hanfsamen und Wasser, die nur frisch zubereitet verzehrt werden sollte, um Bodensatz zu vermeiden. Durch Zugabe von Salz und Zucker wird der Geschmack verbessert. Das Aussehen ist weiß und ähnlich der Kuhmilch. Sie läßt sich zu Mixgetränken und Speiseeis verarbeiten. Durch den sehr hohen Anteil an Ballaststoffen (Kohlenhydrate, Zuckergehalt) - vgl. Tabelle 1 - ist Hanf-Tofu zur Reifung geeignet. So läßt sich Hanf-Tofu beispielsweise durch Reifung mit Milchsäurebakterien unter Zugabe von Zucker zu kefir- und joghurtähnlichen Produkten verarbeiten. Nach dem Säuern lassen sich die Proteine nicht mehr fällen.

Der Gehalt an Proteinen des Hanf-Tofu steigt bei Zugabe von Kochsalz und/oder Magnesiumchlorid um 2-3%. Letzteres ist jedoch ein Bitterstoff und daher für den Geschmack nachteilig. Für die Fällung ist MgCl2 jedoch grundsätzlich entbehrlich. Gegebenenfalls muß das Tofu gewässert werden. Ungeeignet für die Fällung sind Säuren bzw. deren Salze., z. B. Magnesiumcitrat, da das Produkt dann schleimartig ausfällt. Hanf-Tofu ist weißlich-grau bis gelblich-weiß. Hanf-Tofu ist im Gegensatz zu Soja-Tofu äußerlich "rauher" und trockener. Ein besonderer Vorteil bei der Herstellung der Tofu aus Hanf statt aus Soja ist das Ausbleiben des Schäumens beim Kochen der Milch. Auf schaumbindende Mittel kann daher, anders als bei der Soja-Tofu-Herstellung (wo oftmals eine Gipslösung verwendet wird), verzichtet werden. Im Gegensatz zu Soja-Tofu gewinnt Hanf-Tofu geschmacklich durch Reifung.

Weitere vorteilhafte Maßnahmen sind in den übrigen Unteransprüchen enthalten. Die Erfindung wird nachfolgend näher an einem Ausführungsbeispiel beschrieben:

Verwendet wird eine proteinreiche Hanfsorte, die einen Rohproteingehalt von 22-24% aufweisen sollte. Geeignete Hanfsorten, die auch zur Ölgewinnung eingesetzt werden, sind "Fedora 19", "T2-Kompolti" und "PK-Felina 34". Die Hanfsamen werden mit warmen Wasser gespült, um Staub und sonstige Verunreinigungen zu entfernen. Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, den Hanf in den Portionen zu quellen, in denen er später weiterverarbeitet wird. Die Quelldauer beträgt 20 Stunden, die Quelltemperatur 8- 10°C. Hochaktive Samen keimen in dieser Zeit bereits. Die Samen werden anschließend möglichst kühl weiterverarbeitet; das Quellwasser wird verworfen, die Samen nochmals kalt gespült.

Anschließend werden die Samen aufgebrochen. Hierbei hat sich ein aus der Fleischereibranche bekanntes Gerät, ein sogenannter "Kutter" als vorteilhaft erwiesen. Derartige Kutter weisen eine Kühlung auf, die für das Aufbrechen der Samen essentiell ist. Herkömmliche (ungekühlte) Mühlen, z. B. einer Fleischmühle oder eine Ölmühle, werden beim Mahlvorgang derart heiß, daß die Proteine denaturieren. In dem bevorzugten Kutter kann die zu zerkleinernde Masse mittels Eis oder aber durch eine externe Kühlung (Stickstoff) gekühlt werden. Die Ausbeute hängt direkt von der Kühlung ab - je besser die Kühlung, desto höher die Ausbeute.

Das Aufbrechen der Hanfsamen durch das Mahlwerk der Mühle ("Kutter", siehe oben) vollzieht sich bei 1°C. Die Temperatur wurde durch ein Eis/Samen-Gemisch erreicht und hinsichtlich der Temperaturkonstanz überwacht. Durch den Mahlvorgang können erhebliche Temperaturschwankungen auftreten, die es zu vermeiden gibt.

Die nach dem Mahlvorgang erhaltene Masse wird in kaltem Wasser aufgeschlemmt. Über ein erstes Sieb (Maschenweite 0,5 mm2) wird dann die Samen-Emulsion von den Samenschalen befreit und anschließend über ein feinporigeres Sieb (V2A-Stahlsieb) ein zweites Mal nachgesiebt. Auch sollten Hanfreste entfernt werden, da dies zu optisch unschönen Färbungen führen würde. Das Produkt, welches nach dieser mechanischen Reinigung verbleibt ist Hanfmilch. Diese Hanfmilch kann vor dem Verzehr nochmals über ein Baumwoll-Leinengewebe abgeseit werden.

Zum Erhalt von Hanf-Tofu werden die Proteine durch Erhitzen gefällt. Dabei werden 50 l Hanfmilch unter ständigem Rühren langsam bis zum Sieden erhitzt. Die Milch darf nicht anbrennen, ansonsten macht sich dies auf den Geschmack des entstehenden Tofus nachteilig bemerkbar.

Die denaturierten Proteine werden von der entstandenen Molke abgetrennt. Eine Trennung über Siebe und Tücher hat sich dabei als ungünstig erwiesen, da die Poren sehr leicht verstopfen. Es hat sich als günstig erwiesen, den Großteil der Molke erst abzuschöpfen und anschließend den verbleibenden Rest gleich in Form- und Preßbehälter zu gießen. Der durch die thermische Fällung entstandene Tofu wird also noch heiß umgefüllt und kann sich dann innerhalb der Form von der überschüssigen Molke trennen. Die Form weist hierzu natürlich zweckmäßige Abflußvorrichtungen auf. Zusätzlich wird der Tofu gepreßt. Nach dem Pressen darf der Tofu nicht mehr gerührt werden, da ansonsten die Bindefestigkeit nachläßt und die Schnittfestigkeit verloren geht.

Die Ausbeute, bezogen auf die Trockenmasse der eingesetzten Samenmenge, liegt bei zweifach gereinigter Hanfmilch bei ca. 66-78%, bei dreifach gereinigter Hanfmilch bei ca. 50%.

Als Verpackungsmittel für Hanf-Tofu haben sich herkömmliche aus der Wurstindustrie bekannte Kunststoffverpackungen erwiesen, die an den Enden abgebunden werden können. Nach dem Abbinden wird der Tofu bei 100°C im Dampf im Konvektomaten 10 min. pasteurisiert.

Der erfindungsgemäße Tofu ist bei Kühlschranklagerung bis zu 5 Wochen lagerbar.

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Haltbarmachung von Hanfsamen, insbesondere für Lebensmittel, Nahrungsergänzungsmittel und Futtermittel, bei welchem Hanfsamen als Ausgangsgut mechanisch vorbehandelt, insbesondere zerkleinert, geschrotet, gemahlen, gepreßt, geschält und/oder angerissen werden. Die Erfindung betrifft weiter nach diesem Verfahren aufbereitete Hanfsamen sowie solche Hanfsamen enthaltende Hanfbackwaren.

Hanfsamen sind die Frucht der Hanfpflanze "Cannabis Sativa L." und bestehen aus einem Nüßchen, das von einer dünnen, glasigen Fruchtschale umgeben ist. Sie enthalten hochwertige Inhaltsstoffe wie ungesättigte Fettsäuren, Proteine, wichtige Mineralstoffe, essentielle Aminosäuren und Ballaststoffe und besitzen damit als Nahrungsmittelzusatz eine gesundheitsfördernde Wirkung. In ernährungsphysiologischer Hinsicht ist es wünschenswert, möglichst alle Samenbestandteile zu verwenden. Eine Schwierigkeit besteht darin, daß Hanfsamen als ganzes Korn aufgrund der harten Schalen sensorisch eher wenig ansprechend sind und das Mundgefühl negativ beeinflussen. Bei Zerkleinerung tritt jedoch das Problem auf, daß die Hanfsamen innerhalb kurzer Zeit ranzig werden.

Ausgehend hiervon liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die vorgenannten Nachteile zu überwinden und Hanfsamen bei verlängerter Haltbarkeit in eine gebrauchsgerechte und zugleich schmackhafte Form zu bringen. Weiter soll eine solche Hanfsamen enthaltende vorteilhafte Hanfbackware angegeben werden.

Zur Lösung dieser Aufgabe wird die in den Patentansprüchen 1, 15 und 16 angegebene Merkmalskombination vorgeschlagen. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den abhängigen Ansprüchen.

Die Erfindung geht von dem Gedanken aus, den Verderb und insbesondere das Ranzigwerden mechanisch behandelter Hanfsamen durch geeignete Maßnahmen möglichst weit zu unterdrücken. Dementsprechend wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß das Ausgangsgut mit einem Antioxidationsmittel beaufschlagt und durch Erwärmen auf eine Temperatur zwischen 40°C und 300°C wärmebehandelt wird. Durch Zugabe von Antioxidantien können unerwünschte Reaktionen frühzeitig unterdrückt und insbesondere autokatalytisch ablaufende Oxidationsprozesse unterbunden werden. Durch die thermische Behandlung werden im Zerkleinerungsgut enthaltene oxidativ wirkende Enzyme inaktiviert (denaturiert) und zugleich geschmackliche Verbesserungen erzielt. Durch die Kombination dieser Maßnahmen wird die Haltbarkeitsdauer beträchtlich erhöht, so daß zerkleinerte Hanfsamen als selbständiges gebrauchsfertiges Handelsgut lager- und verkaufsfähig bleiben.

Vorteilhafterweise werden die Hanfsamen bei einer Temperatur unter 15°C, vorzugsweise bei etwa 0°C zerkleinert, um sie gleichsam kalt zu knacken. Dabei werden zugleich solche Reaktionen verlangsamt, die den Verderb vor allem an den frischen Schnittflächen beschleunigen. Hierbei hat sich ein Kühlkutter als vorteilhaft erwiesen.

Um auf einfache Weise eine gute Vermengung zu erzielen, wird das Antioxidationsmittel während der Vorbehandlung, insbesondere Zerkleinerung der Hanfsamen zugesetzt. Eine besonders effektive Unterdrückung störender Oxidationsprozesse läßt sich dadurch erreichen, daß das Ausgangsgut erst nach der Zugabe des Antioxidationsmittels wärmebehandelt wird. Besonders günstig auch im Hinblick auf die Erzeugung geschmacksverbessernder Röststoffe sowie die Verringerung des Wasseranteils ist es, wenn das Ausgangsgut über einen Zeitraum von 5 bis 15 Minuten, vorzugsweise etwa 10 Minuten bei einer Temperatur zwischen 80 und 160°C, vorzugsweise bei etwa 120°C getoastet wird.

Eine besonders homogene Verteilung läßt sich dadurch erzielen, daß das Antioxidationsmittel als Komponente einer vorzugsweise durch Alkohol oder Speiseöl gebildeten Trägerflüssigkeit zugesetzt wird. Bei der anschließenden Wärmebehandlung kann dann zumindest ein Teil der Trägerflüssigkeit wieder verdunstet oder verdampft werden. Um diesen Prozeß zu fördern, kann die Wärmebehandlung des Ausgangsguts in einem Vakuumtrockner vorgenommen werden. Damit wird auch erreicht, daß reaktiver Sauerstoff bei höheren Temperaturen nicht hinzutreten kann.

Als besonders günstig hat es sich erwiesen, wenn das Antioxidationsmittel aus einem aus Salbei und/oder Rosmann gewonnenen Naturstoff besteht. Vorteilhafterweise enthält das Antioxidationsmittel Diterpenphenole als Wirkstoffe, insbesondere Carnosolsäure, Carnosol, Rosmanol.

Eine weitere geschmackliche Verbesserung läßt sich dadurch erreichen, daß ein Milch- oder Sojaprodukt als Maskierungsmittel gegen Bittergeschmack zugesetzt wird. Hierfür wird Milchpulver und/oder ein Caseinat, vorzugsweise Natrium-Caseinat bevorzugt eingesetzt.

Um den arteigenen Geschmack positiv zu beeinflussen, können Hanfblütenextrakte und/oder Schalenbestandteile von Hanfsamen zugesetzt werden.

Zur weiteren Verbesserung der Haltbarkeit ist es von besonderem Vorteil, wenn das aufbereitete Ausgangsgut in einem Behältnis, vorzugsweise einem lichtdichten Folienbeutel unter Vakuum oder Inertgas gegen Zutritt von Sauerstoff geschützt verpackt wird.

Ein weiterer Lösungsaspekt sind Hanfsamen, insbesondere als gesonderte Komponente einer Backmischung, die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellt bzw. aufbereitet sind.

Solche Hanfsamen eignen sich besonders gut als Komponente von Hanfbackwaren, insbesondere Hanfbrot. Hier ist es zur Verbesserung der Frischhaltung und Verarbeitungseigenschaften günstig, wenn Süßlupinenmehl als Zusatzstoff enthalten ist. Eine verbessertes Wasserbindevermögen läßt sich durch Zugabe von Kartoffelflocken erreichen.

Ausführungsbeispiel

Eine Probe A von Hanfsamen der Sorte Fedora 19 wurde bei ca. 0°C in einem Kühlkutter unter gleichzeitiger Zugabe von alkoholischem Salbeiextrakt als Antioxidationsmittel zerkleinert. Der Anteil des Salbeiextrakts bezogen auf die in den Hanfsamen enthaltene Fettmenge betrug 0,005 Gew.-%. Der Zerteilungsgrad lag bei durchschnittlich ca. 0,5 mm.

In dem Salbeiextrakt waren folgende antioxidative Wirkstoffe (Diterpenphenole) enthalten:

Rosmanol 0,71% 7-Methyl-Rosmanol 0,29% Carnosol 5,51% Carnosolsäure 29,64% 12-Methyl-Carnosolsäure 9,56%

Die so behandelten Hanfsamen wurden bei einer Temperatur von 120°C über einen Zeitraum von 10 Minuten in einem Vakuumtrockner getoastet.

Eine Probe B wurde entsprechend der Probe A zerkleinert und mit Salbeiextrakt beaufschlagt, jedoch nicht getoastet.

Eine Probe C wurde entsprechend der Probe A zerkleinert und getoastet, jedoch nicht mit Salbeiextrakt versetzt.

Eine Probe D setzte sich aus unbehandelten ganzen Hanfsamen zusammen.

Die Proben A bis D wurden in Folienbeuteln aus einem PET-Aluminiumverbund unter Vakuum lichtdicht gelagert. Aus den Proben wurde in vorgegebenen Zeitintervallen in bekannter Weise Hanföl extrahiert und daran die Säurezahl (SZ) und die Peroxidzahl (POZ) als Maß für die Haltbarkeit bestimmt. Allgemein gilt, daß die negative geschmackliche Veränderung (Ranzigkeit) mit diesen Werten zunimmt. Es ergaben sich die in der folgenden Tabelle aufgeführten Ergebnisse:


 

 

 

 

Bei der mit Salbeiextrakt stabilisierten und getoasteten Probe A ist die Säurezahl deutlich kleiner als bei den Vergleichsproben B und C. Der ebenfalls niedrige Wert bei Probe D ist dadurch zu erklären, daß enzymatische Prozesse am unbeschädigten Hanfsamen langsamer ablaufen. Der Rückgang der Säurezahl bei den Proben B und D nach 4 Wochen beruht darauf, daß die Enzyme das Saatgut bereits nach 2 Wochen weitgehend zersetzt haben und die enzymatischen Prozesse später zum Erliegen kommen. Auch die Peroxidzahl ist bei der Probe A gegenüber den Vergleichsproben deutlich kleiner.

 

 

Im Ergebnis besitzt die Probe A die längste Haltbarkeit und übertrifft dabei selbst unzerkleinerten Hanfsamen. Aus den Meßwerten läßt sich eine Mindesthaltbarkeit von mehr als 6 Monaten extrapolieren.

! Achtung dieser Text ist nur zu Informationszwecken gedacht.   !

! Einige der genannten Stoffe unterstehen dem Betäubungsmittel- !

! gesetz und sind nicht verkehrsfähig. Weiter soll dieser Text !

! keine Aufforderung zu Straftaten sein, vielmehr soll er !

! Informationen in diesem Bereich geben, in dem es meines !

! Wissens keine umfassenden Informationsquellen gibt. !


ein Hanfpflanzenteil

Die Hanfpflanze (Cannabis indica) produziert, aus bisher ungeklärten Gründen (vermutet wird zur Abwehr von Freßfeinden oder Hitze), THCS (THC-Säure) und CBDS (Cannabidinol-Säure). Diese organischen Säuren wirken nicht psychoaktiv. Um den psychoaktiven Stoff THC und das dessen Wirkung verstärkende CBD zu erhalten, muß man sie decarboxylieren. Das heißt man muß aus dem Säuremolekül CO2 entfernen:

Die Decarboxylation verbraucht Wärme. Es wird eine Temperatur von über 100°C empfohlen. Eine andere Quelle gibt den Tip getrocknetes Marijuana für etwa 3 Minuten in einen auf 150°C vorgeheizten, aber abgeschalteten Backofen zu legen. Und ein amerikanisches Buch meint 15 Minuten bei 110°F (45°C) seien gut. Bei Raumtemperatur decarboxydieren THCS und CBDS zwar auch, aber in wesentlich geringeren Mengen.

Man sollte aber aufpassen, da bei höheren Temperaturen auch die Oxidation, wie im nächsten Absatz beschrieben, begünstigt wird.

Die Stoffe THC und CBD sind aber nicht sehr stabil, sie oxydieren leicht. THC wird zu CBN (Cannabinol), welches nicht psychoaktiv ist. Diese meist unerwünschte Oxydation wird durch Licht, Luft und Wärme begünstigt. Um sie möglichst gering zu halten, sollte man die THC und CBD haltigen Produkte möglichst kühl licht- und luftdicht verpackt lagern. Sie werden sich aber auch bei luftdichter Lagerung im Kühlschrank auch nicht länger als ein Jahr halten. Als Vergleich ist zu nennen, daß sie bei Raumtemperatur ohne Licht- und Luftabschluß innerhalb von ein, zwei Wochen oxydiert.

Das eben genannte trifft nicht so sehr auf handelsübliches Marijuana und Haschisch zu, da diese nicht decarboxydiert sind. Dies geschieht beim Rauchen aber automatisch. Beim Rauchen werden aber auch Teile von THC und CBD oxydiert (verbrannt). Die nicht oxydierten, aber decarboxydierten Teile werden verdampft und inhaliert.

THC (Tetrahydrocannabinol) ist ein wasserunlösliches ätherisches Öl. Es löst sich aber in Alkohol (z.B. Ethanol), organischen Lösungsmitteln (z.B. n-Hexan aber auch in Chloroform), Ölen und Fetten (z.B. Butter). Die Siedetemperatur liegt bei etwa 250°C. Es ist für ein klares High verantwortlich. Am wirksammsten ist das Delta-9-THC. Andere sind zwar auch aktiv, aber nicht so stark. Etwa 10mg reines THC sind eine wirksamme Menge für einen Rausch. THC steigert den Puls, erweitert die Bronchien, steigert die Urinausscheidung, steigert den Appetit, die Müdigkeit und die physische Sensibilität. Dagegen sinkt der Augeninnendruck, die Darmbewegungen, die Körpertemperatur (Fieber geht zurück) und Schmerzen werden weniger. Die einzige körperliche Nebenwirkung ist, daß der Augeninnendurck längerfristig abnimmt, was aber keine negativen Auswirkungen hat.

CBD (Cannabidinol) ist nicht psychoaktiv, soll aber die Wirkung von THC steigern.

CBN (Cannabinol) ist das Oxydationsprodukt von THC. Angeblich soll es für ein platten Rausch verantwortlich sein. Andere Quellen sagen aber es ist nicht psychoaktiv.

Therapeutisch kann Cannabis zur Senkung des Augeninnendrucks beim Glaukom (Grüner Star) angewendet werden. Auch bei einer Chemotherapie kann damit die Übelkeit und das Erbrechen bekämpft werden. Bei AIDS hilft die apetitanregende Eigenschaft, die Abmagerung zu verhindern oder zu verzögern. Weiter ist die berauschende, stimmungsaufhellende Wirkung bei diesen schwerden Krankheiten sehr hilfreich.

Es gibt einige Nachweisverfahren für THC. Das einfachste ist wenn man den "THC-verdächtigen" Stoff in 5%ige ethanolische Kalilauge (KOH) gibt. Eine rosa Verfärbung zeigt THC an. Wenn man gleich einige Körner Zucker dazugibt, wird es deutlicher. Diese Methode hat den großen Nachteil, daß sie nicht nur THC nachweist, sondern auch einige andere Stoffe. Die andere braucht einen Extrakt aus dem zu untersuchenden Stoff: Ein Zehntel Gramm Marijuana oder etwa soviel Haschisch werden zerkleinert und in 5ml Petrolether gegeben. Nach 15 Minuten stehenlassen filtriert man das. Ein ml dieses gefilterten Extrakts gibt man in 2ml 15%ige ethanolische Salzsäure (HCl). Eine rote Schicht am Übergang der zwei Schichten weist THC recht genau nach. Danach schüttelt man das ganze, die obere Schicht wird farblos, die untere orange-rosa. Die untere soll nach Zugebe von einem ml Wasser ebenfalls farblos werden. Der Nachteil ist, daß diese Verfahren nicht nur THC nachweisen, sondern auch andere Stoffe, und demnach nicht sehr sicher sind.

Wesentlich sicherer ist die Chromatographie, die ist aber normalerweise nicht ohne aufwendigeres Labor möglich. Die einfachste ist die Dünnschichtchromatographie:

Platte: Kiselgel 60 F 254 (Merck)

Laufmittel: n-Hexan - Ether 80:20

Detektion: Echtblausalz-Reagenz, mit KOH nachbehandeln.
0,5g Echtblausalz B werden in 100ml Wasser gelöst. Die DC-Platte wird mit 6-8ml besprüht, angetrocknet und im VIS betrachtet. Anschließend kann mit 0,1N Natronlauge nachbesprüht und ebenfalls im VIS ausgewertet werden.
Referenz: Thymol, da meist kein THC zur Verfügung steht.
Die Firma Sigma verkauft eine Standardlösung, die aber recht teuer ist. Außerdem oxydiert das THC in dieser Lösung recht schnell.
Laufzeit: ca. 15 Minuten

Nach EBS-KOH-Behandlung werden im VIS intensiv rot-violette bis rot-orange Zonen sichtbar. Oberhalb des Startes bis zum Rf-Bereich ca. 0,2 erscheinen 3-4 rote Zonen, die der Cannabinolsäure und anderen polaren Cannabinoiden zuzuordnen sind. Im mittleren Rf-Bereich direkt über den Thymol-Test liegt Cannabinol (CNB) bei Rf ca. 0,45 gefolgt von Tetrahydrocannabinol (THC) bei Rf ca. 0,5 und Cannabidiol (CBD) bei Rf = 0,55. Die Intensität der Farbgebung ist stark von der Konzentration der auftretenden Menge und der KOH-Nachbehandlung abhängig. Die Farben wechseln zischen rot-violett und rot-orange.

Um den THC-Gehalt abzuschätzen wurde vorgeschlagen die Fleckengröße und Intensität zu vergleichen, was aber auch nur so auf 30% genau geht. Etwas besser geht es, wenn man aus dem Chromatogramm den Bereich mit dem THC ausschneidet und rauslößt, das Lösungsmittel verdampfen läßt und das THC dann wiegt. Das Problem ist, daß man sich da im Milligrammbereich bewegt, der recht schwer zu messen ist.

Im großen, also bei der Staatsanwaltschaft, wird meinen Angaben zufolge mit der Gaschromatographie gemessen. Das ist aber im Heimlabor so nicht möglich.

Probleme bereiten bei den Messungen die schnell oxydierenden Stoffe, und die Säuren, die wehrend der Vorbereitung teilweise decarboxydiern. Die Haschischanalyse gehört mit zu den schwierigsten, da sich dabei einige Stoffe umwandeln und verbinden. Vieles ist bis heute nicht geklärt.

Quellen: Fidonetz Areas Wissen.Ger, Chemie.Ger, Cannabis.Ger, Haschisch.Ger und Drogen.Ger, so wie das amerikanische Buch PsychedeliChemistry, ein paar deutsche Hanfbücher und einige FAQs zu Hanf und Hanfprodukten.

Ich danke allen, die mir geholfen haben. Besonders die Leute in der Chemie.Ger, die mir hilfreiche Tips zu Nachweismitteln von THC gegeben haben. Und denen, die mir Verbesserungsvorschläge geschickt haben.

Dieser Text soll weitergegeben werden und zwar, wenn es geht nur die aktuellste Version. Solange nicht der Eindruck entsteht, daß er von jemand anderem verfaßt wurde ist auch eine Quellenangabe beim Zitieren nicht nötig. Wichtig ist aber der folgende Absatz ohne den dieser Text nicht weitergegeben werden darf:

Cannabis sollte vor der oralen Aufnahme erhitzt werden, um die weitgehend inaktive saure Form des THC in seine phenolische Form umzuwandeln. Man nennt diesen Vorgang „Decarboxylierung“, weil die sauren THC-Formen Carboxyl-Säuren sind. Abgekürzt werden diese (beiden) THC-Säuren meistens mit THCA (englisch: THC-acid). Leider wird beim Erhitzen gleichzeitig auch THC zerstört beziehungsweise zu Cannabinol (CBN) oxidiert. Gelegentlich kann man fälschlicherweise lesen, es erfolge eine Oxidation zu Cannabidiol (CBD). Man muss immer einen Kompromiss finden, bei dem ausreichend lang, aber nicht zu lang angemessen hohe Temperaturen bestehen. Wenn Cannabiskraut ungeschützt erhitzt wird, beginnen die Cannabinoide zudem ab einer Temperatur von etwa 140 Grad Celsius zu verdampfen. Auch THCA weist einige pharmakologische Wirkungen auf, darunter entzündungshemmende Eigenschaften. Diese Wirkungen sind bisher wenig erforscht. Die Wirkungen von Cannabis-Saft aus frischen Blättern, wie er vor allem in Kalifornien zunehmend beliebt ist, basieren vermutlich auf einer Kombination aus THC, THCA und Terpenen (ätherischen Ölen).



Am Chemischen Landes- und Staatlichen Veterinäruntersuchungsamtes in Münster wurden experimentelle Untersuchungen zur Bestimmung der optimalen Decarboxylierungs-Bedingungen vorgenommen. Es wurden verschiedene Lösungsmittel, unterschiedliche Temperaturen und verschiedene Zeiten der Erhitzung untersucht. Das Problem wurde jedoch bisher nicht befriedigend gelöst, da bei einer Erhitzung über einer Temperatur von 75 Grad Celsius parallel zur Umwandlung von THC-Säuren nach THC auch THC abgebaut wird. Bei einer Decarboxylierung mit Temperaturen unter 75 Grad Celsius werden viele Stunden benötigt, was nicht genau untersucht wurde.

Professor Brenneisen aus der Schweiz hat als optimale Decarboxylierungsbedingungen eine fünfminütige Erhitzung bei 200 bis 210 Grad ermittelt. Dabei werde kaum THC oxidiert. Als Regel gilt: Bei niedrigen Temperaturen wird eine längere Zeit benötigt, bei höheren Temperaturen, wie sie etwa in der Glut eines Joints entstehen, reichen wenige Sekunden. An der Universität Leiden wurde die Zusammensetzung von Cannabis-Tee, der mit einem Gramm Cannabis mit einem THC-Gehalt von 19,6 Prozent auf 1 l Wasser mit 15-minütigen Kochen hergestellt wurde. Es ließen sich in diesem Liter nur 10 mg THC und 43 mg THCA nachweisen. Bei 100 Grad Celsius wird also nur ein kleiner Teil der THC-Säure in THC umgewandelt. Von den 196 mg THC in dem einem Gramm Cannabis ergab sich nur eine Ausbeute von 10 mg. In diesem Fall könnte auch THCA zur Gesamtwirkung beigetragen haben, beispielsweise durch die entzündungshemmenden Eigenschaften.



Bei Hanfpflanzen, die in Mitteleuropa angebaut wurden, liegt mehr als 95 Prozent des THC als THC-Säure vor. Auch CBD liegt überwiegend als CBD-Säure (CBDA) vor und benötigt eine Erhitzung. Bei Hanfpflanzen aus südlichen und wärmeren Breiten, wie etwa Marokko und Indien, vielleicht auch aus dem warmen Kalifornien, kann allerdings bereits mehr als 30 Prozent des THC in der wirksamen phenolischen Form vorliegen. Daher sind in Indien kalte Getränke mit Hanfblättern (Bhang) durchaus wirksam.
Im Haschisch, dem Cannabisharz, kann der Anteil am phenolischen THC noch deutlich höher liegen. In verschiedenen Untersuchungen lag sein Anteil am Gesamt-THC bei etwa 15 bis 65 Prozent, was auch von der Art der Haschisch-Produktion abhängt. Das Essen von Haschisch kann daher ebenfalls starke Wirkungen hervorrufen, aber im Allgemeinen wird die Wirkstärke aller Cannabisprodukte durch Erhitzen erheblich gesteigert.
Wenn das ungeschützte Kraut zur Decarboxylierung im Backofen erhitzt wird, sollte die Temperatur nicht über 130 Grad liegen, damit die Cannabinoide nicht verdampfen. Es lässt sich leider bisher keine optimale Zeit für eine solche Erhitzung angeben. 20 bis 30 Minuten sollten jedoch nach meiner Auffassung nicht überschritten werden. Allerdings soll auch eine Erhitzung bei hohen Temperaturen für nur wenige Sekunden ein zu starkes Verdampfen bei guter Decarboxylierung ermöglichen. Genau Daten sind mehr dazu aber nicht bekannt.
Um die Cannabinoide vor dem Verdampfen zu schützen, kann das Kraut zerbröselt und in zerlassenem Fett aufgelöst werden. Das THC hält sich dann eher im Fett auf, als nach außen zu entweichen. Beispielsweise kann man etwas Fett in der Pfanne erhitzen und dann Cannabis (Marihuana oder Haschisch) hinzugeben. Man sollte Fette mit einem hohen Siedepunkt verwenden, wie Palmin oder Biskin, die einen Siedepunkt von 260 bis 290 Grad aufweisen. Butter siedet bereits bei 150 Grad. Als Anhalt kann eine Temperatur gelten, bei der üblicherweise Pommes Frites frittiert werden (175 bis 190 Grad Celsius). Man hat damit fast die von Professor Brenneisen ermittelten optimalen Bedingungen verwendet. Dieses Cannabis-Öl kann man dann beispielsweise in einen Fruchtjoghurt rühren oder in Kakaomilch geben. Auch beim Herstellen von Gebäck im Backofen werden recht optimale Temperaturen mit einer angemessenen Zeitdauer erzielt.

Achtung: Folgendes ist ein Auszug aus http://www.dr-kroiss.at/krankheiten/krebs.html und keine Anleitung oder sonstwas zur Selbstbehandlung!

Ganzheitsmedizinische Verfahren

Es gibt nur wenige Krebserkrankungen, die nicht auf einem 
geschädigten Immunsystem beruhen. Daher muß zuerst (wieder einmal) so 
etwas wie eine "Therapie vor der Therapie" gemacht werden. Der erste 
Schritt muß es sein, den Organismus auf Vordermann zu bringen – jenen 
Organismus, der den Krebs zugelassen oder produziert hat.

Meistens wird eine ganzheitliche Therapie (berechtigterweise)
 nach einer Krebsoperation durchgeführt. Sie dient dazu, den 
Allgemeinzustand wiederherzustellen und die auslösenden Kräfte, die zum 
Krebs geführt haben, wegzunehmen. Man sollte das keineswegs 
geringschätzen, sondern unbedingt machen!

Wenn die Operation gut gelungen ist, so ist das die einzig 
wirklich gute Chance, den Krebs los zu sein. Leider ist das häufig nicht
 der Fall.

Und jetzt scheiden sich die Geister: Soll man tatsächlich – 
so wie es fast jedem Krebspatienten schulmedizinischerseits empfohlen 
wird – eine Chemotherapie "aufbrummen"? Nach meiner Meinung nicht. 
Sollten Krebszellen von der Operation übriggeblieben sein, sind die 
Chancen schlecht, daß die Chemo den Rest tatsächlich ausmerzt. 
Andererseits gibt es genügend andere Methoden, die das Immunsystem und 
die gesunden körperlichen Mechanismen dahinbringen, mit diesem Rest 
fertig zu werden. Dazu sind die nachfolgend beschriebenen 
"ganzheitlichen Verfahren" nötig, aber auch etwas, das unter dem 
Stichwort "alternative Methoden" folgt.

Was der Organismus durch seine Fähigkeit besiegt, das hat er besiegt und es macht ihn stärker.

Die wichtigsten grundlegenden Maßnahmen

Therapie vor der Therapie: Vitamine, Mineralien, Aminosäuren,
 Ernährungskorrektur, kleine Ozon-Behandlungen, Darmbakterienzüchtung, 
Giftentzug, Entgiftung etc.

Immun-Therapie: Mistel, diverse "Impfstoffe" (aus dem Tumor 
selbst oder aus dem Blut des Patienten hergestellt), Thymus-Injektionen 
(wobei die echten Zellen, speziell vom Haifisch, die besten wären), 
Fieber-Therapie und ähnliche Dinge.

Die einzelnen Maßnahmen sind zu zahlreich, um sie anzuführen.
 Man muß mit Sicherheit für jeden Fall eine ganz individuelle Therapie 
zusammenstellen, wobei die Zusammenarbeit mit den "Schulmedizinern" 
sehr, sehr wünschenswert wäre.

"Alternative" Methoden der Krebszerstörung

Die meisten "alternativen" Methoden, Krebs zu zerstören, tun 
dies über den Umweg des Immunsystems. Das heißt: Nicht das Verfahren 
zerstört den Krebs direkt, sondern der durch dieses Verfahren dazu 
befähigte Organismus tut das. Das entspricht dann auch dem tatsächlichen
 Begriff "Heilung" (wenn es gelingt).


          
  • Mittel, die auf Bakterien-Toxinen beruhen, zum Beispiel Coley’s Toxine, Jomol, Tuberkulose-Impfstoff.
              
  • Galvanotherapie: Mittels Elektroden und Gleichstrom wird 
    ein elektrisches Feld um den Tumor aufgebaut, das die Krebszelle 
    zerstört.
              
  • Hyperthermie verschiedener Art: Krebs hält 43° C nicht aus.
              
  • Naturnahe chemische Medikamente: Zum Beispiel Ukrain, Amygdalin, Hydrazinsulfat.
              
  • Diverse chinesische Präparate sind sehr potent: Sie haben 
    gute Heilungsstatistiken – um ein Vielfaches besser als die 
    Chemotherapie, aber das ist nicht bekannt. Und die Industrie sowie die 
    Behörden machen Jagd und verhindern die Etablierung dieser Präparate. 
    Sie sind daher "Schwarzmarkt-Artikel".
              
  • Megamin ist ein kroatisches Produkt, von dem hervorragende Statistiken gemeldet werden.
              
  • Fasten: Die "Breuss-Kur" zum Beispiel hat zum Grundgedanken, daß der Organismus den Krebs auffrißt und nicht umgekehrt.
              
  • Gerson-Kur: Besondere Erwähnung sollte Dr. Max Gerson 
    gezollt werden, der mit seiner Kur Krebs "weggemacht" und darüber 
    berichtet hat ("Eine Krebs-Therapie", ISBN 3-89526-000-2). Es handelt 
    sich um eine Kombination von Entgiftung plus Regeneration. Das heißt, er
     hat eine sehr gründliche Basisregenerationdurchgeführt
     und möglichst ideale Zustände wiederhergestellt: Äußerst biologische 
    Ernährung, mehrere Einläufe täglich, einige Vitamine, Grünblättersäfte, 
    Kalbslebersäfte, Kaffee-Einläufe, Jod-Präparate etc. Es war übrigens die
     gleiche Therapie, mit der er zuvor Tuberkulose geheilt hatte. Die 
    Gerson-Kur kann nur stationär durchgeführt werden.
              
  • Kälte-Chirurgie (Kryochirurgie): In diesem Fall werden 
    Krebsgeschwulste mittels großer Kälte vernichtet. Ein gutes Verfahren, 
    wenn nur eine oder zwei Metastasen da sind, die man auf diese Weise 
    chirurgisch entfernen kann. Auch bei kleinen oder schwer zu operierenden
     Tumoren anwendbar. Die durch die Kälte ruinierten Krebszellen agieren 
    offenbar zusätzlich als Impfstoff, so daß der Organismus Restbestände 
    (wenn nicht zuviel da ist) selbst eliminieren kann.
              
  • Andere Methoden: Plazenta-Behandlung nach Govallo, I.A.T 
    nach Burton, Immuntherapie nach Pekar, Antineoplastone nach Burzynski 
    etc.
            
            Das ist natürlich keine vollständige Liste.
            
Ich muß nochmals betonen, daß bei jeder Methode individuell 
für den einzelnen Patienten ein kundiger Arzt beurteilen muß, ob die 
jeweilige Therapie angebracht ist oder nicht.

Einige der aufgezählten Methoden werden in unseren 
"zivilisierten" Ländern nicht erlaubt, weil dort andere Interessen 
vorherrschen. Die Jagd auf Außenseitermethoden geht von den USA aus und 
wird dort am schlimmsten betrieben; aber sie wird auch in anderen 
Ländern von der (ohnehin weltweiten) Pharma-Industrie betrieben und von 
den Behörden vollstreckt. Es wird "Otto Normalverbraucher" 
wahrscheinlich wundern, daß im Aufsichtsrat des weltweit führenden und 
maßgebenden Krebsforschungszentrums (New York Memorial Sloan Kettering) 
die Interessen der folgenden Industrie vertreten sind: RJR Nabisco, 
Phillip Morris (Zigaretten), Esso Oil, Texaco, Rockefeller Family & 
Associates, Pennzoil, Mobil Oil (petrochemische Industrie), Sqibb, 
Merck, Union Carbide, General Motors, Chemical Bank, City Bank, Morgan 
Bank und die Asbest-Industrie. Das ist ungefähr nur ein Zehntel der 
Liste.

Die Banken sorgen dafür, daß die finanziellen Interessen der 
Investoren aufrechterhalten werden. Man wird verstehen, daß die sich 
nicht die Butter vom Brot nehmen lassen. Und jetzt wird einem langsam 
klar, daß hier tatsächlich Interessen vertreten werden und was das 
bedeutet. Ich habe in der Liste keinen Patientenvertreter gefunden, der 
für eine möglichst billige und giftfreie Ausheilung eingetreten wäre.

Die obengenannten Firmenvertreter bestimmen, wer welche 
Krebsforschung macht und worüber geforscht wird. Ein Beispiel dazu: 
Bereits 1922 bekamen Asbest-Arbeiter in den USA keine Versicherungen 
mehr, weil man schon wußte, daß sie sehr früh krank wurden und an Krebs 
starben. Die oben genannte Lobby wußte das. Dennoch dauerte es bis in 
die 90er Jahre, bis es publik wurde, daß Asbest eines der 
krebsauslösendsten Dinge überhaupt ist und man aufhören muß, Asbest in 
Schulen, Kinderheimen und öffentlichen Gebäuden als Baustoff zu 
verwenden. Sogar in den 90er Jahren wurde noch damit gebaut!! Jetzt 
reißt man die eben errichteten Gebäude auf Staatskosten wieder ab, um 
sie (auf Staatskosten) ohne Asbest wieder aufzubauen. Der Bürger zahlt. 
Die Lobby verdient.

Diese Lobby leitet und lenkt das internationale 
"Krebsgeschehen". Letztlich bestimmt sie, was der Onkologe (Onkologie = 
Lehre über die Geschwulstkrankheiten) denkt und was er "weiß". Es ist 
kein Zufall, daß der "Onkologe" eigentlich kein Onkologe, sondern 
Chemotherapeut ist (er macht ausschließlich Chemotherapie).

Bei einem "normalen" Krebs würde ich mir nie und nimmer eine 
Chemo geben lassen. Ganz ähnlich denken die Chemotherapeuten selbst. 
Laut einer Umfrage würden weniger als 20% dieser Ärzte selbst der 
Empfehlung folgen, die sie tagtäglich als so "dringend notwendig" für 
die Patienten aussprechen.

Ich habe gezögert, diese brutale Wahrheit hier zu schreiben. 
Wenn man krank ist und dann noch dazu mit diesen Dingen konfrontiert 
wird, verliert man womöglich völlig den Mut. Aber was nützt eine 
Hoffnung, wenn sie trügerisch ist.

Ich glaube: Jemand, der versuchen will, seinen Krebs wirklich
 loszuwerden, jemand, der diese dünne Chance ergreift, der sollte zuerst
 wissen, was tatsächlich gespielt wird. Er muß sich natürlich weiter 
informieren. Nur aufgrund einer exakten Analyse der tatsächlichen 
Situation kann man vernünftige und richtige Entscheidungen treffen.

Danke an:
http://www.dr-kroiss.at/krankheiten/krebs.html

Die genauen Buchdaten: Dr. Thomas Kroiss
        
Naturheilkunde - die echte Alternative für Ihre Gesundheit
Eigenverlag, Taschenbuch broschiert
        
ISBN 3-9500923-4-X
        
172 Seiten, € 10,00

Wasserionisierer


Quelle: http://www.j-lorber.de/gesund/ph-milieu/wasserionisierer-diy.htm


Der Name H2-Wasserionisierer weist darauf hin, dass vorrangig molekulares Wasserstoffgas (H2), sowie basisches AktivWasser (Katholyt) in der Basenkammer und saures OxidWasser (Anolyt) in der Anodenkammer eines 2-Kammer-Wasserionisierers aus Trinkwasser produziert wird.

Zur Einführung s. Grundlegendes zum Aufbau und Funktion eines Wasserionisierers.

Handelsübliche Wasserionisierer wurden bisher zur raschen Erzeugung von basischem und saurem AktivWasser konstruiert. Erst
 bei pH-Werten über 9.5 enthält dieses Wasser eine therapeutisch
wirksame höhere Wasserstoffgasanreicherung, schmeckt dann aber nicht
mehr gut.


HRW-Geräte (Hydrogen-rich-water-Geräte)
 erzeugen zwar höher mit Wasserstoffgas gesättigtes Wasser im
Trinkwasserbereich (pH 6.5 bis 9.5), können (bisher) aber keine
Ionentrennung in basische und saure Mineralionen vornehmen. Wer die
speziellen Nutzwirkungen beider Gerätearten haben wollte, musste sich
zwei entsprechende Geräte kaufen.
 

Hand nach rechtsmehr über diese größten Schwachpunkte kommerzieller Wasserionisierer und HRW-Geräte

Durch nachfolgende
H2-Wasserionisierer-Selbstbaugeräte lässt sich die Zwickmühle lösen, wie
 man hohe Wasserstoffgasproduktion ohne unangenehme
Geschmacksveränderungen im Trinkwasserbereich (pH 6.5 bis 9.5) erhält
und zugleich eine gesundheitsfördernde Konzentration von basischen und
sauren Mineralionen herbeiführen kann:


  • Hand nach rechts Um möglichst viel gesundheitsförderndes Wasserstoffgas zu bilden, wird dem Trinkwasser Magnesiumchlorid
     (5 ml 30%iges Magnesiumöl pro Liter Trinkwasser) beigefügt. Innerhalb
    von 2 Sekunden entstehen an der Kathode (nicht stromführender Minus-Pol)
     schon unzählig viele Wasserstoffgasbläschen in Nanogröße (Nanobubbles).
     Diese kleinsten und leichtesten Atome steigen sofort als hellweiße
    Nebelwolke senkrecht hoch und wollen das Wasser verlassen.



  • Hand nach rechts Durch spezielle Elektrodenformung wird das Wasserstoffgas nur direkt an der Elektrode nach oben geführt, ohne die größere restliche Wassermenge in der Basenkammer zu kontaktieren und sich darin zu binden.

  • Hand nach rechts Bevor das extrem leichte und kleine Wasserstoffgas entweichen kann, saugt/trinkt man es mittels eines Trinkhalmes direkt aus diesem 'Wasserstoffgasnebelkorridor'.
     Dadurch behält das basische Wasser ca. 60 - 90 Sekunden seinen
    Ausgangstrinkwassergeschmack. So kann man in wenigen Sekunden und mit
    wenig H2-Nanobläschenwasser eine vielfache Menge an Wasserstoffgas
    aufnehmen, als es in vielen Litern Wasser enthalten ist, das durch die
    'normalen' Wasserioniserer oder Hydrogen-rich-water-Geräten (HRW-Gerät) hergestellt wird.
     


Beidseitig beschichtetes Backpapier (oder Pergamentersatzpapier) eignet sich gut als Ionentrenn-Membrane (Diaphragma). Es


  • gibt es in verschiedenen Dicken, meist braun oder weiß. Ausprobieren, welches sich am geeignetsten erweist.


  • verträgt sowohl starke Säure als auch Basen

  • ist wasserundurchlässig

  • lässt die basischen und sauren Mineral-Ionen zwischen dem äußeren und inneren Wasserbehälter leicht und rasch durchwandern.

  • gilt als gesundheitlich unbedenklich. Mehr dazu.



Quelle: https://www.nature.com/articles/srep03273


Therapeutic applications of molecular hydrogen (H2) have been reported in a variety of human diseases and their animal models1, including ischemia-reperfusion injury2,3,4, metabolic syndrome5, diabetes mellitus type 26, organ transplantation7,8,9, reduction of adverse effects of anti-tumor drug therapy10,11 and radiation therapy12,13. Although the mechanism of action of H has not been clearly demonstrated, it is assumed that its anti-oxidative properties, particularly against hydroxyl radical (·OH)
and peroxinitrite (ONOO), are likely to underlie therapeutic efficacy2. Unlike other medical-gas therapy, H2 can be applied in air for inhalation or in solution for drinking, intravenous injection or dialysis. Whereas intravenous injection or
dialysis delivers H2 directly into the blood stream, oral hydrogen-supplemented water (hydrogen water, H2-water) must be absorbed into the circulation resulting in limited H2 concentrations in the blood and in target organs7,14.

Parkinson's  disease (PD) has been a major focus in the field of oxidative stress and disease, because it is thought that degeneration of dopaminergic neurons can be triggered and aggravated by the accumulation of oxidative damage. However, although antioxidant therapies have been assessed in PD patients, clinical efficacy has not been established15,16. In contrast, a pilot study of hydrogen water therapy in PD patients has shown promising results17, and it has been reported that hydrogen water exhibits neuroprotective effects14 in the murine MPTP (1-methyl-4-phenyl-1,2,3,6-tetrahydropyridine)-induced PD model18. H2 levels were below measurable thresholds in the substantia nigra in PD model mice14, and hydrogen water, but not continuous inhalation of 2% H2, prevented the development of PD in a rat model19. These findings suggest that the therapeutic effects of hydrogen water may not require its anti-oxidant activity in the brain, and further that  its efficacy requires processing that is consequent upon oral administration.


1 Ohta, S. Recent Progress Toward Hydrogen Medicine: Potential of Molecular Hydrogen for Preventive and Therapeutic Applications. Curr. Pharm. Des. 17, 2241–2252 (2011).


2 Ohsawa, I. et al. Hydrogen acts as a therapeutic antioxidant by selectively reducing cytotoxic oxygen radicals. Nat. Med. 13, 688–94 (2007).


3 Hayashida, K. et al. H2 gas improves functional outcome after cardiac arrest to an extent comparable to therapeutic hypothermia in a rat model. J. Am. Heart Assoc. 1, e003459 (2012).


4. Fukuda, K. et al. Inhalation of hydrogen gas suppresses hepatic injury caused by ischemia/reperfusion through reducing oxidative stress. Biochem. Biophys. Res. Commun. 361, 670–4 (2007).


5. Kamimura, N., Nishimaki, K., Ohsawa, I. & Ohta, S. Molecular hydrogen improves obesity and diabetes by inducing hepatic FGF21 and stimulating energy metabolism in db/db mice. Obesity (Silver Spring). 19, 1396–403 (2011).


6. Kajiyama, S. et al. Supplementation of hydrogen-rich water improves lipid and glucose metabolism in patients with type 2 diabetes or impaired glucose tolerance. Nutr. Res. 28, 137–43 (2008).


7.Cardinal, J. S. et al. Oral hydrogen water prevents chronic allograft nephropathy in rats. Kidney Int. 77, 101–109 (2009).


8.Kawamura, T. et al. Inhaled hydrogen gas therapy for prevention of lung transplant-induced ischemia/reperfusion injury in rats. Transplantation 90, 1344–51 (2010).


9.Buchholz, B. M. et al. Hydrogen inhalation ameliorates oxidative stress in transplantation induced intestinal graft injury. Am. J. Transplant 8, 2015–24 (2008).


10.Nakashima-Kamimura, N., Mori, T., Ohsawa, I., Asoh, S. & Ohta, S. Molecular hydrogen alleviates nephrotoxicity induced by an anti-cancer drug cisplatin without compromising anti-tumor activity in mice. Cancer Chemother. Pharmacol. 64, 753–61 (2009).


11.Matsushita, T., Kusakabe, Y., Kitamura, A., Okada, S. & Murase, K. Investigation of protective effect of hydrogen-rich water against cisplatin-induced nephrotoxicity in rats using blood oxygenation level-dependent magnetic resonance imaging. Jpn. J. Radiol. 29, 503–12 (2011). PubMed


12.Qian, L. et al. Radioprotective effect of hydrogen in cultured cells and mice. Free Radic. Res. 44, 275–82 (2010).


13.Schoenfeld, M. P. et al. Hydrogen therapy may reduce the risks related to radiation-induced oxidative stress in space flight. Med. Hypotheses 76, 117–8 (2011).


14.Fujita, K. et al. Hydrogen in drinking water reduces dopaminergic neuronal loss in the 1-methyl-4-phenyl-1,2,3,6-tetrahydropyridine mouse model of Parkinson's disease. PLoS One 4, e7247 (2009).


15.Jenner, P. Oxidative stress in Parkinson's disease. Ann. Neurol. 53 Suppl 3S26–36; discussion S36–8 (2003).


16.Dexter, D. T. & Jenner, P. Parkinson disease: from pathology to molecular disease mechanisms. Free Radic. Biol. Med. 62, 132–44 (2013).


17.Yoritaka, A. et al. Pilot study of H2 therapy in Parkinson's disease: A randomized double-blind placebo-controlled trial. Mov. Disord. 28, 836–9 (2013).


18.Heikkila, R. E., Hess, A. & Duvoisin, R. C. Dopaminergic neurotoxicity of 1-methyl-4-phenyl-1,2,5,6-tetrahydropyridine in mice. Science 224, 1451–3 (1984).


19.Ito, M. et al. Drinking hydrogen water and intermittent hydrogen gas exposure, but not lactulose or continuous hydrogen gas exposure, prevent 6-hydorxydopamine-induced Parkinson's disease in rats. Med. Gas Res. 2, 15 (2012).


20.Kojima, M. & Kangawa, K. Ghrelin: structure and function. Physiol. Rev. 85, 495–522 (2005).


21.Kamegai, J. et al. Effects of insulin, leptin, and glucagon on ghrelin secretion from isolated perfused rat stomach. Regul. Pept. 119, 77–81 (2004).


22.Zhao, T. et al. Ghrelin secretion stimulated by β1-adrenergic receptors in cultured ghrelinoma cells and in fasted mice. Proc. Natl. Acad. Sci. U. S. A. 107, 15868–73 (2010). PubMed


23.Gagnon, J. & Anini, Y. Insulin and norepinephrine regulate ghrelin secretion from a rat primary stomach cell culture. Endocrinology 153, 3646–56 (2012).


24.Gagnon, J. & Anini, Y. Glucagon stimulates ghrelin secretion through the activation of MAPK and EPAC and potentiates the effect of norepinephrine. Endocrinology 154, 666–74 (2013).


25.Iwakura, H. et al. Oxytocin and dopamine stimulate ghrelin secretion by the ghrelin-producing cell line, MGN3-1 in vitro. Endocrinology 152, 2619–25 (2011).


26.Andrews, Z. B. The extra-hypothalamic actions of ghrelin on neuronal function. Trends Neurosci. 34, 31–40 (2011).


27.Zigman, J. M., Jones, J. E., Lee, C. E., Saper, C. B. & Elmquist, J. K. Expression of ghrelin receptor mRNA in the rat and the mouse brain. J. Comp. Neurol. 494, 528–48 (2006).


28.Andrews, Z. B. et al. UCP2 mediates ghrelin's action on NPY/AgRP neurons by lowering free radicals. Nature 454, 846–51 (2008).


29.Andrews, Z. B. et al. Ghrelin promotes and protects nigrostriatal dopamine function via a UCP2-dependent mitochondrial mechanism. J. Neurosci. 29, 14057–65 (2009).


30.Murata, M. et al. Ghrelin modulates the downstream molecules of insulin signaling in hepatoma cells. J. Biol. Chem. 277, 5667–74 (2002).


31.Florent, C. et al. Influence of chronic lactulose ingestion on the colonic metabolism of lactulose in man (an in vivo study). J. Clin. Invest. 75, 608–13 (1985).


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33.Kang, K.-M. et al. Effects of drinking hydrogen-rich water on the quality of life of patients treated with radiotherapy for liver tumors. Med. Gas Res. 1, 11 (2011). PubMed


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39.Mallajosyula, J. K. et al. Correction: MAO-B Elevation in Mouse Brain Astrocytes Results in Parkinson's Pathology. PLoS One 7, 16 (2012). Article


40.Mount, M. P. et al. Involvement of interferon-gamma in microglial-mediated loss of dopaminergic neurons. J. Neurosci. 27, 3328–37 (2007).


41.Paxinos, G. & Franklin, K. B. J. The mouse brain in stereotaxic coordinates. 2nd, (Academic Press, 2001). Google Scholar


42.West, M. J., Slomianka, L. & Gundersen, H. J. Unbiased stereological estimation of the total number of neurons in thesubdivisions of the rat hippocampus using the optical fractionator. Anat. Rec. 231, 482–97 (1991). CAS



Schritte/Zutaten:
  • 1.00stkMontageZusammenbau des Modells

Durch Umwandlung von Flüssig -> Gasförmig - Ausdehnung um das 150x
https://highviewpower.com/benefits/

750 Gramm Mandarinensaft,
50 g Zitronensaft,
500 g Gelierzucker 2:1
1 Tel. Vanillepulver
Eventuell, Oran- oder Limoncello nach Geschmack.
Alle Zutaten in einen Topf geben, 1 Minute kochen und sofort in Gläser füllen.
GUTES GELINGEN!

Schritte/Zutaten:
  • 1.00kgZitrusfrüchtez.B. Mandarinensaft
  • 200.00gZitronenZitronensaft
  • 500.00gGelierzucker2:1
  • 5.00gVanille Extrakt
Stück: 9
Zubereitung: 20 Minuten
Backzeit: 25 Minuten

Für den Teig:
200 g Mehl
150 ml Ahornsirup
150 ml Wasser
75 g grob gehackte Walnüsse
60 ml neutrales Pflanzenöl
30 g Kakaopulver
1 Packung Backpulver
1 Packung Vanillezucker
½ TL Salz
etwas Fett für die Form

Für die Deko:

100 g vegane Zartbitterkuvertüre
60 g Walnüsse
5 EL Ahornsirup

In einer Rührschüssel Mehl, Kakaopulver, Backpulver, Vanillezucker und Salz vermischen. Ahornsirup, Öl und Wasser hinzugeben und mit einem Handrührgerät zu einem glatten Teig
verrühren. Die Walnüsse mit einem Löffel unterheben. Den Backofen auf 190 °C Umluft vorheizen.
Die Form (ca. 20×30 cm) einfetten und den Teig hineinfüllen. Ca. 25 Minuten auf mittlerer Schiene backen und anschließend abkühlen lassen. Nach dem Abkühlen in 9 gleich große Stücke schneiden.
Die Zartbitterkuvertüre im Wasserbad schmelzen und auf die Brownies streichen. In einer beschichteten Pfanne die Walnüsse mit dem Ahornsirup erhitzen bis der Ahornsirup klebrig wird. Anschließend etwas abkühlen lassen und auf den Brownies verteilen.

Schritte/Zutaten:
  • 200.00gMehl
  • 150.00mlSirup
  • 60.00mlSonnenblumenöl
  • 30.00gKakao
  • 1.00stkBackpulver
  • 16.00gVanillezucker
  • 75.00gWalnüsse
  • 5.00gSalz

Zutaten

Kipferl

Zuckermischung

Kochgeschirr

Zubereitung

Vorbereitung

  • Alle erforderlichen Zutaten genau abwiegen und bereitstellen.
  • Die kalte Butter in kleine Würfel schneiden.

Mürbeteig

  • Die Teigzutaten rasch verkneten und den Teig zu einer Kugel formen (siehe Herstellung von Mürbeteig).
  • Den Teig in Frischhaltefolie einwickeln und eine Stunde kaltstellen.

Kipferl

  • Das Backrohr auf 200 °C vorheizen.
  • Aus dem Teig 5 cm dicke Rollen formen und in 12 cm dicke Scheiben mit einem Messer abschneiden.
  • Die einzelnen Scheiben zu Kipferl ausformen (kleine Halbmonde) und diese auf das Blech verteilen.
  • Das Gebäck auf mittlerer Schiene 10 Minuten backen.
  • Die Kipferl noch warm mit der Zuckermischung bestreuen.
  • Die Plätzchen auf einem Kuchen- oder Backgitter auskühlen lassen.

Lagerung

  • Das beste Aroma für die Plätzchen entwickelt sich etwa nach 1 Woche.
  • Die fertigen Plätzchen sollten in einer luftdichten Dose aufbewahrt werden, einzelne Schichten von Plätzchen mit Pergamentpapier trennen.


Quelle: https://www.kochwiki.org/wiki/Vanillekipferl
Schritte/Zutaten:
  • 250.00gMehl
  • 5.00gSalz
  • 150.00gMandelngemahlen!
  • 2.00stkEiernur Eigelb!
  • 150.00gButter
  • 27.00gVanille ExtraktVanilleschote!
  • 80.00gStaubzucker

Frische Maronen kannst du sehr vielseitig verarbeiten, zum Beispiel für Maronenpüree, Maronenmilch bis hin zu Maronensuppe und für vielerlei Süßspeisen. Da Maronen im September und Oktober reifen sind sie nur kurze Zeit erhältlich und danach nur wenige Monate haltbar. 

Aber wusstest du, dass du aus Maronen ein lang haltbares und glutenfreies Mehl selbst herstellen kannst? Besonders Menschen, die an einer Glutenunverträglichkeit leiden, müssen auf das Klebereiweiß in Getreide verzichten. Etwa 1 Prozent der Bevölkerung leidet an dieser Autoimmunerkrankung. Doch noch viel größer ist die Anzahl der Menschen, die eine mäßige Gluten-Intoleranz haben. In diesen Fällen ist eine Umstellung auf eine glutenfreie Ernährung sinnvoll. Gesunde dagegen profitieren von einer glutenfreien Ernährung nicht, sagt die Uni-Klink Freiburg. Wer allerdings nach einer Nudelmahlzeit oder Brot Blähungen verspürt, Durchfall hat oder unter starker Müdigkeit leidet, kann ausprobieren, ob sich ein Glutenverzicht oder zumindest eine Reduktion positiv auf das Wohlbefinden auswirkt. Eine Alternative für Mehl aus Getreide kann Maronenmehl sein. Und dieses kannst du selbst herstellen und musst nicht auf teure Produkte wie Sojamehl, Reismehl oder Maismehl zurückzugreifen. Ich möchte aber direkt anmerken, dass die Herstellung des Mehls etwas Zeit und Mühe in Anspruch nimmt. 

Für 500 Gramm Maronenmehl brauchst du:

frische Maronen
  • 1,3 kg frische Maronen
  • Mixer

So stellst du das Maronenmehl her:

  1. Den Backofen auf 200°C vorheizen.
  2. Die Maronen kreuzweise mit einem scharfen Messer einritzen.
  3. Auf ein Backblech legen und etwa 15 Minuten backen, bis die Spitzen der Maronen sich nach außen biegen.
  4. Anschließend etwas abkühlen lassen und mit den Fingern und oder Messer die Schale und die darunter liegende Haut entfernen.
  5. Wenn die Haut oder die Schale mit den Händen nicht zu entfernen ist, die Maronen mit kochendem Wasser übergießen und etwa 10 Minuten ziehen lassen.
  6. Das Wasser abgießen und mit einem Messer die übrige Schale und Häutchen entfernen.
  7. Nun die Maronen vierteln und im Mixer grob mixen.
  8. Die Masse wieder auf das Backblech legen und bei 180°C etwa eine Stunde weiter trocknen.
  9. Die Masse herausnehmen und an der Luft weiter trocknen lassen.
  10. Wenn die Maronenkrümel fest sind, nochmals im Mixer zu einem feinem Maronenmehl verarbeiten.
Zerkleinerte Esskastanien

Aus den 1,3 Kilogramm frischen Maronen wurden bei mir etwa 1 Kilogramm geschälte Maronen und daraus ergab sich 500 Gramm Maronenmehl. Ich gebe zu, es ist schon sehr aufwändig, doch der wirklich tolle Geschmack macht den Aufwand wieder wett.

Maronenmehl

Hinweis: Die frischen Maronen nicht zu lange im Mixer zerkleinern, da sie sonst zu Mus werden.

Das Maronenmehl hält sich bis zu einem Jahr und eignet sich sehr gut für die Zubereitung von Pfannkuchen oder Maronenbrot.

Quelle: https://mundraub.org/blog/maronenmehl-aus-esskastanien-selber-machen
Schritte/Zutaten:
  • 1.30kgMaroni
fgdfgfdgfdgdfgdg
Für die selbst gemachten Chips kannst du Kartoffeln oder auch Zucchinis verwenden. Wahrscheinlich klappt es ebenso mit anderen Gemüsesorten, probiere es doch einfach mal aus! Es werden benötigt:
  •  1-2 mittelgroße Zucchinis (sie sollten nicht zu dick sein, lieber kleinere verwenden)
  •  4-5 mittlere Kartoffeln, festkochend
  • Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • und weitere Gewürze nach Geschmack
  • ein großerTopf
  • Backbleche und Backpapier
Die Herstellung erfordert nur wenig Aufwand,

die benötigte Zeit beschränkt sich auf ca. 10 Minuten plus Backzeit von 30-90 Minuten (je nach Dicke der Scheiben).

So wirds gemacht:
  1. Früchte waschen und abtrocknen.
  2. Zucchinis in 3-4 mm dicke, möglichst gleichmäßige Scheiben schneiden.
  3. Kartoffeln zuerst halbieren, auf die Schnittfläche legen und gleichmäßig in ca. 3 mm dicke Scheiben schneiden.
  4. Alle Scheiben in einen Topf legen, mit etwas Olivenöl beträufeln und nach Belieben würzen.
  5. Topf mit einem Deckel verschließen und kräftig schütteln! Dadurch verteilen sich Öl und Gewürze gleichmäßig.
  6. Die Gemüsestücke nebeneinander auf mit Backpapier belegte Backbleche verteilen, so dass sie nicht übereinander liegen.
  7. Im Backofen bei ca. 130-150 Grad langsam backen, bis die Chips knusprig und leicht goldbraun sind. Dabei ab und zu die Ofenklappe öffnen, damit überschüssiger Dampf entweichen kann. Fertig sind die selbst gemachten Chips


Die Backzeit ist stark abhängig von der Dicke der Scheiben sowie von der Backtemperatur. Kontrolliere deshalb hin und wieder, ob die Chips schon trocken und nicht zu dunkel sind. Bei niedrigerer Temperatur dauert der Vorgang länger, dafür wird das Ergebnis gleichmäßiger. Ist die Temperatur zu hoch, dann werden die Chips zu dunkel oder verbrennen sogar. Im Sommer könnte man die Chips auch energiesparend in der Sonnenwärme trocknen. Das dauert zwar bis zu 12 Stunden und die Chips werden nicht so goldbraun, das Ergebnis ist aber genauso schmackhaft. Alternativ kannst du auch einen Dörrautomaten verwenden. Beim Trocknen von Äpfeln haben wir gute Erfahrungen mit dem Dörrautomaten von Sedona gemacht. Die günstigere Alternative von Stöckli ist jedoch auch zu empfehlen. In sauberen, verschlossenen Gläsern oder Dosen halten sich die fertigen Chips problemlos einige Wochen und können so auch auf Vorrat hergestellt werden. Auf diese Weise vermeide ich nicht nur teure und ungesunde Fertigprodukte, und kann die zur Zeit im Überfluss vorhandenen Gartenfrüchte auch noch elegant als Vorrat konservieren.

ch liebe Kartoffelchips, leider sind sie aber auch ziemlich ungesund. Sie enthalten meist Geschmacksverstärker sowie Konservierungsstoffe und sind auch noch unverhältnismäßig teuer. Weil im Garten jeden Tag ein oder zwei Zucchinis und auch die ersten Kartoffeln reifen, kam mir der Gedanke, sie zu selbst gemachten Gemüsechips zu verarbeiten. Das geht erstaunlich einfach, ist preiswert und das Ergebnis ist unglaublich lecker!

Quelle: https://www.smarticular.net/knackige-chips-aus-kartoffeln-und-zucchini-viel-gesuender-als-aus-dem-laden/
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h liebe Kartoffelchips, leider sind sie aber auch ziemlich ungesund. Sie enthalten meist Geschmacksverstärker sowie Konservierungsstoffe und sind auch noch unverhältnismäßig teuer. Weil im Garten jeden Tag ein oder zwei Zucchinis und auch die ersten Kartoffeln reifen, kam mir der Gedanke, sie zu selbst gemachten Gemüsechips zu verarbeiten. Das geht erstaunlich einfach, ist preiswert und das Ergebnis ist unglaublich lecker!

Quelle: https://www.smarticular.net/knackige-chips-aus-kartoffeln-und-zucchini-viel-gesuender-als-aus-dem-laden/
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h liebe Kartoffelchips, leider sind sie aber auch ziemlich ungesund. Sie enthalten meist Geschmacksverstärker sowie Konservierungsstoffe und sind auch noch unverhältnismäßig teuer. Weil im Garten jeden Tag ein oder zwei Zucchinis und auch die ersten Kartoffeln reifen, kam mir der Gedanke, sie zu selbst gemachten Gemüsechips zu verarbeiten. Das geht erstaunlich einfach, ist preiswert und das Ergebnis ist unglaublich lecker!

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Kartoffelchips und Zucchinichips selbermachen Für die selbst gemachten Chips kannst du Kartoffeln oder auch Zucchinis verwenden. Wahrscheinlich klappt es ebenso mit anderen Gemüsesorten, probiere es doch einfach mal aus! Es werden benötigt: 1-2 mittelgroße Zucchinis (sie sollten nicht zu dick sein, lieber kleinere verwenden) 4-5 mittlere Kartoffeln, festkochend Olivenöl Salz, Pfeffer und weitere Gewürze nach Geschmack ein großer Topf Backbleche und Backpapier Die Herstellung erfordert nur wenig Aufwand, die benötigte Zeit beschränkt sich auf ca. 10 Minuten plus Backzeit von 30-90 Minuten (je nach Dicke der Scheiben). So wirds gemacht: 1. Früchte waschen und abtrocknen. 2. Zucchinis in 3-4 mm dicke, möglichst gleichmäßige Scheiben schneiden. 3. Kartoffeln zuerst halbieren, auf die Schnittfläche legen und gleichmäßig in ca. 3 mm dicke Scheiben schneiden. 4. Alle Scheiben in einen Topf legen, mit etwas Olivenöl beträufeln und nach Belieben würzen. Der Snack am Abend ist ungesund und macht schnell dick. Dabei kann man leckere und gesunde Kartoffelchips und auch Zucchinichips leicht selber herstellen. 5. Topf mit einem Deckel verschließen und kräftig schütteln! Dadurch verteilen sich Öl und Gewürze gleichmäßig. 6. Die Gemüsestücke nebeneinander auf mit Backpapier belegte Backbleche verteilen, so dass sie nicht übereinander liegen. Der Snack am Abend ist ungesund und macht schnell dick. Dabei kann man leckere und gesunde Kartoffelchips und auch Zucchinichips leicht selber herstellen. 7. Im Backofen bei ca. 130-150 Grad langsam backen, bis die Chips knusprig und leicht goldbraun sind. Dabei ab und zu die Ofenklappe öffnen, damit überschüssiger Dampf entweichen kann. Fertig sind die selbst gemachten Chips! Die Backzeit ist stark abhängig von der Dicke der Scheiben sowie von der Backtemperatur. Kontrolliere deshalb hin und wieder, ob die Chips schon trocken und nicht zu dunkel sind. Bei niedrigerer Temperatur dauert der Vorgang länger, dafür wird das Ergebnis gleichmäßiger. Ist die Temperatur zu hoch, dann werden die Chips zu dunkel oder verbrennen sogar. Im Sommer könnte man die Chips auch energiesparend in der Sonnenwärme trocknen. Das dauert zwar bis zu 12 Stunden und die Chips werden nicht so goldbraun, das Ergebnis ist aber genauso schmackhaft. Alternativ kannst du auch einen Dörrautomaten verwenden. Beim Trocknen von Äpfeln haben wir gute Erfahrungen mit dem Dörrautomaten von Sedona gemacht. Die günstigere Alternative von Stöckli ist jedoch auch zu empfehlen. In sauberen, verschlossenen Gläsern oder Dosen halten sich die fertigen Chips problemlos einige Wochen und können so auch auf Vorrat hergestellt werden. Auf diese Weise vermeide ich nicht nur teure und ungesunde Fertigprodukte, und kann die zur Zeit im Überfluss vorhandenen Gartenfrüchte auch noch elegant als Vorrat konservieren. Tipp: Wenn die Chips dann gesnackt werden, eignet sich eine selbst gemachte Salsa-Sauce hervorragend als Dip. Viel Spaß beim Nachmachen und Ausprobieren!

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Schritt 1: Haferflocken und Nüsse mischen

Gib die Haferflocken, Sonnenblumenkerne, die gemahlenen Mandeln und den Zimt in eine Schüssel, und vermische die Zutaten für das Knuspermüsli gut.

Schritt 2: Erhitzen

Erhitze Öl und Honig (oder Ahornsirup) bei mittlerer Hitze kurz in einer Pfanne. Dann schüttest du die Haferflocken-Nuss-Mischung in die Pfanne. Gut verrühren und etwa fünf Minuten weiter rösten. Anschließend drehst du die Hitze herunter, gibst die Rosinen dazu und röstest das werdende Knuspermüsli unter Rühren weitere fünf Minuten.

Schritt 3: Abkühlen lassen

Nimm jetzt die Pfanne vom Herd und lass den Mix abkühlen. Dabei wird es so schön crunchy, wie man es gerne hat. In einem verschließbaren Gefäß hält sich das Knuspermüsli dann einige Wochen

Reicht für ca. 10 Portionen Knuspermüsli:
Schritte/Zutaten:
  • 200.00gHaferflocken
  • 20.00gHonigEin Esslöffel
  • 3.00gZimtEin Teelöffel
  • 100.00gMandelngemahlen
  • 50.00gRosinenoder andere Trockenfrüchte
  • 50.00gSonnenblumenkerne
Alles ist einkochbar
Schritte/Zutaten:
  • 1.00kgZuckerTest


  1. Für die Palatschinken zuerst Mehl, Milch, Eier, Salz mit dem Schneebesen in einer Schüessel glatt rühren. Ca. 10 Min. stehen lassen, dadurch wird der Teig etwas dicker und danach nochmals gut durchrühren.
  2.  
    • Sollte der Palatschinkenteig zu dick sein, mit etwas Mineral oder Soda verdünnen.

  3. In einer beschichteten Pfanne einen Schuss Öl erhitzen (das Öl sollte ganz heiß sein, dann gelingt die erste Palatschinke sofort). Dann etwas Teig (mit einem Schöpfer) in die heiße Pfanne hineingegeben. Die Pfanne dabei immer wieder schwenken, sodass der Boden gleichmäßig dünn mit Teig bedeckt ist.

  4. Mit dem Pfannenwender die Palatschinke mehrmals wenden und von beiden Seiten goldgelb ausbacken.

  5. Die Fertig gebackenen Palatschinken halten sie im Backofen bei ca. 60 Grad warm.
  6.  
  7. Mit beliebigen Zutaten (Marmelade, Nutella, Schinken & Käse etc.) die Palatschinken bestreichen und zusammenrollen.



Schritte/Zutaten:
  • 0.50lMilch
  • 1.00gSalz
  • 10.00gStaubzucker
  • 2.00stkEier
  • 250.00gWeizenmehl Type 550 (W700)

Xylit-Herstellung:

Für die Xylit-Herstellung werden Xylan-haltige Pflanzenmaterialien (z.B. Holz, Rinde oder Maiskolbenreste) zerkleinert und mit Wasser gemischt, so dass sich das Xylan im Wasser löst. Xylan ist ein Xylose-Polysaccharid, ein langkettiges Holzzucker-Molekül, das auch Hemicellulose genannt wird und für Menschen unverdaulich ist. Bei Buchenholz, das von Danisco hauptsächlich für die Xylose-Herstellung verwendet wird, beträgt der Xylan-Anteil ca. 27 %. Mit verschiedenen Verfahren kann man das Xylan hydrolisieren, so dass einzelne Holzzucker-Moleküle (Xylose) entstehen. Aus Xylose wird in einem weiteren Verarbeitungsschritt Xylit hergestellt.


Xylose schmeckt deutlicher weniger süß als normaler Zucker (Saccharose) und kann vom menschlichen Körper nicht verdaut werden. Durch Ionen-Austausch-Chromatographie wird die Xylose isoliert, gereinigt und schließlich mit Wasserstoff und Raney-Nickel katalytisch zu Xylit hydriert. Die Lösung wird konzentriert, gefiltert und durch weitere Verfahren von Schwermetallen und anderen Verunreinigungen gereinigt, bis kristallines, sehr reines Xylit übrig bleibt.

Durch Kristallisation erhält man orthorhombische Kristalle, die aber meist unregelmäßig sind. Durch Sprühtrocknung kann sehr feines Pulver hergestellt werden, das zum Beispiel für die Herstellung von Bonbons und in der Pharmazie beliebt ist. Um feines Xylitpulver zu erhalten, können größere Kristalle gemahlen werden. Wir führen gemahlenes (blaue Dose) und ungemahlenes (grüne und rote Dose) Xylitpulver.

Unseres Wissens nach gibt in Deutschland nur Xylit zu kaufen, das aus mit natürlichen Methoden gezüchteten Pflanzen hergestellt wurde. Auch unser Xucker ist vollständig gentechnikfrei -- über den gesamten Herstellungsprozess. Dies gilt sowohl für unsere finnische, als auch für unsere chinesische Ware.

Wird Xylit aus Holz hergestellt, ist es deutlich umweltfreundlicher, solange (wie bei Danisco) das Holz aus nachhaltiger FSC-Forstwirtschaft in Europa stammt. Für die Herstellung von Xylit wird kein Baum gefällt– im Gegenteil: Bei der Gewinnung von Zellstoff aus Holz fallen neben Essigsäure große Mengen Xylose als Nebenprodukt an. Dadurch kann das Holz zu 100 % verwertet werden.

Momentan gibt es noch keinen Anbieter von Bio-Xylit. Wir wären die ersten, die es anbieten würden.
Glaube und Wirkung

In manchen Onlineshops wird finnisches Xylit deutlich teurer als bei uns angeboten. Die Ware ist aber (fast) immer identisch und stammt vom selben Hersteller: Danisco (weltgrößter Xylit-Produzent, gehört seit Mai 2011 zum US-Unternehmen DuPont). Auch "deutsches" Xylit-Pulver wird angeboten. Deutsche und viele andere europäische Hersteller verwenden chinesische Xylose für die Herstellung von Xylit – außer als Ursprungsmaterial ist ausdrücklich Holz oder Getreide genannt. So sind auch die Unterschiede vor allem in der Korngröße oder dem Klumpverhalten auszumachen. Die Wirkung von Xylit ist immer die gleiche, egal aus welcher Quelle es stammt.

Quelle: https://www.xucker.de/wissenswertes/xylit-herstellung/

Taraxacum koksaghyz ist eine robuste Pflanze, die auch auf marginalen Böden kultiviert werden kann. Der Kautschukgehalt im Latex des Russischen Löwenzahns liegt im Mittel unter 30 Prozent [3], der Anteil an der Wurzeltrockenmasse beträgt eigenen Untersuchungen zufolge etwa 4 Prozent.

Naturkautschuk aus Russischem Löwenzahn (Taraxacum koksaghyz)


Anbau von Russischem Löwenzahn auf dem Dach des Fraunhofer IGB.

Kautschuk wurde bisher in etwa 2500 Pflanzen identifiziert, nur eine wird jedoch kommerziell zur Produktion eingesetzt, Hevea brasiliensis, der Kautschukbaum [3]. Die Bestände des Baumes sind jedoch von der südamerikanischen Blattkrankheit bedroht. Zudem sind im Milchsaft des Kautschukbaumes, dem Latex, neben Kautschuk auch Proteine präsent, die in manchen Menschen Allergien auslösen. Alternativ dazu hat sich bereits Anfang des 20. Jahrhunderts mit dem Russischen Löwenzahn (Taraxacum koksaghyz) eine Möglichkeit aufgetan, Kautschuk auch in der nördlichen Hemisphäre aus einer natürlichen Ressource zu isolieren. Taraxacum koksaghyz ist eine robuste Pflanze, die auch auf marginalen Böden kultiviert werden kann. Der Kautschukgehalt im Latex des Russischen Löwenzahns liegt im Mittel unter 30 Prozent [3], der Anteil an der Wurzeltrockenmasse beträgt eigenen Untersuchungen zufolge etwa 4 Prozent.
Gewinnung und Aufarbeitung des Naturkautschuks

Latexfluss nach Verwundung der Löwenzahnwurzel.

Zum einen kann Kautschuk direkt als kaugummiartige Substanz aus getrockneten oder frischen Wurzeln des Löwenzahns gewonnen und von der Biomasse separiert werden. Hierzu werden sukzessive verfahrenstechnische Prozesse wie Dampfbehandlung, Mahlen, Flotieren und Sieben angewendet [4]. Das Fraunhofer IGB verfeinert derzeit die bereits seit 60 Jahren bekannten Methoden und sucht nach kostengünstigen Alternativen für die industrielle Umsetzung.

Zum anderen kann Kautschuk durch Säureeinwirkung oder Verdampfung des Wassers zur Agglomeration und nachfolgender Koagulation gebracht und so aus dem flüssigen Milchsaft gewonnen werden. Etwa 90 Prozent des Latex werden in Kautschuk umgewandelt, die restlichen 10 Prozent werden zu kommerziellen Latexprodukten wie Kondome oder Handschuhe verarbeitet [5]. Zur Prävention der vorzeitigen Koagulation der Kautschukmoleküle und zum Erhalt der Formbarkeit wird der Latex nach Extraktion unverzüglich mit stabilisierenden Agenzien und Antioxidantien versetzt. Das Fraunhofer IGB vergleicht verschiedene Verfahren der Extraktion sowie unterschiedliche Zusätze, mit denen bereits die Agglomeration, die Vorstufe zur Koagulation, verhindert werden kann. Durch neue Kombinationen bewährter Agenzien können die Latexlösungen nun mindestens 3 Monate stabilisiert werden. Zum jetzigen Zeitpunkt können Latices mit einem Kautschukgehalt von bis zu 15 Prozent hergestellt werden. Der nächste Schritt besteht im Scale-up der durchgeführten Aufreinigungsschritte vom Labor- in den Technikumsmaßstab.
Mehrwert durch Extraktion von Inulin


Strukturformeln von Inulin und Poly-(cis)-1,4-Isopren.


Links oben: Latexfluss, rechts: Russischer Löwenzahn, links unten: Kautschuk.

Aus einer rein ökonomischen Perspektive heraus ist bereits die Gewinnung von Latex und Kautschuk aus Taraxacum koksaghyz erfolgversprechend. Die Generierung eines ökologischen und wirtschaftlichen Mehrwerts bietet die vorherige Extraktion des Zuckers Inulin, welcher ebenfalls in den Löwenzahnwurzeln enthalten ist. Inulin ist ein Oligo- bzw. Polysaccharid, das vorwiegend aus β-(2-1)-verknüpfter Fruktose und einem α-D-Glukosemolekül am nicht reduzierenden Ende besteht. Es wird als Ersatzstoff für Zucker und Fett, als löslicher Ballaststoff und als Träger- und Stabilisierungsmittel in der pharmazeutischen Industrie eingesetzt [6].

Heißwasserextraktionen unter optimierten Bedingungen wurden am Fraunhofer IGB bereits im Batchbetrieb sowie im kontinuierlichen Verfahren durchgeführt. Das Inulin konnte dadurch mit bis zu 36 Prozent der Trockenmasse isoliert werden. Es wird zukünftig in fermentativen Prozessen mit Mikroorganismen umgesetzt.

Die Präextraktion des Inulins vor der Kautschukisolierung besitzt mehrere Vorteile. So kann eine eventuell vorhandene verunreinigende Substanz simultan mit der Inulinextraktion abgetrennt und die spätere Kautschukaufreinigung vereinfacht werden. Des Weiteren resultiert aus der Heißwasserextraktion eine Koagulation der Kautschukmoleküle, das heißt eine vereinfachte Aufreinigung, die Wurzeln werden weicher und im Endeffekt die Dampfbehandlung substituiert.

Literatur:

http://www.faz.net/aktuell/wissen/natur/gummi-aus-loewenzahn-von-der-kriegsforschung-zur-neuen-biotechnologie-1548622.html

http://www.igb.fraunhofer.de/de/kompetenzen/molekulare-biotechnologie/industrielle-biotechnologie/kautschuk.html

[1] Brentin, A.; Sarnacke, P. (2011) Rubber Compounds: A market opportunity study http://soynewuses.org/wp-content/uploads/Rubber-Compounds-MOS-Sept-2011.pdf

[2] Cornish, K.; Brichta, J. L. (2002) Purification of hypoallergenic latex from Guayule, Trends in new crops and new uses, Janick J. and Whipkey A. (eds.) 226-233

[3] van Beilen, J. P.; Poirier, Y. (2007) Establishment of new crops for the production of natural rubber, TRENDS in Biotechnology 25(11): 522-529

[4] Eskew, R. K.; Edwards P. W. (1946) Process for revovering rubber from fleshy lants, US 2,393,035 1946

[5] van Beilen, J. P.; Poirier, Y. (2007) Guayule and Russian Dandelion as alternative sources of natural rubber, Critical Reviews in Biotechnology 27: 217-231

[6] Barclay, T. et al. (2010) Inulin – a versatile polysaccharide with multiple pharmaceutical and food chemical uses, Journal of Excipients and Food Chemistry 1(3): 27-50

Herstellerliste:

http://www.klimaaktiv.at/dms/klimaaktiv/publikationen/erneurbare_energie/biokunststoffe/Biokunststoffe-in--sterreich/Biokunststoffe%20in%20Österreich.pdf?1=1


Zutaten:
- 700 ml Leitungswasser
- 150 ml Maisstärke
- 100 ml Tafelessig
- 50 ml Glyzerin
- 1 Tütchen á 9 gr Gelatine
- Lebensmittelfarbe

Werkzeuge:
- Topf, Schneebesen,Löffel, große schwenkbare Unterlage

Portemonnaie:
Stift und Lineal zum Vorzeichnen
Schere
Faden
Nähmaschine oder Nadel

We have a dream. A dream where everyone can manufacture, repair, create and build products in their own home. Where everybody has control over the design, and the ability to personalise the products they build. We believe that these products should be environmentally friendly, biodegradable and sustainable and accessible in every meaning of the word. (http://bioplastic.ning.com/)

Die Anleitung zum Selbermachen von Stärkekunststoff -Objekten:

001 Altkleidersammlung in Berlin. Allein in Deutschland werden jährlich 800.000 Tonnen Textilien entsorgt. Um ein Kilo Baumwolle herzustellen braucht es 19.000 Liter Wasser!

002 Such Dir ein Kleidungsstück mit schöner Farbe und Muster.

003 Als Form nimmst Du eine Keramikschüssel. Achte darauf, dass sie keine Hinterschnitte und ein glatte Oberfläche hat, damit sich die Form später besser ablösen lässt. Vergiss nicht die Schüssel wie bei einer Kuchenform mit Speiseöl einzufetten.

004 Schneide Stücke aus dem gestrickten Stoff. Je nach Stoffart kannst Du auch mehrere Stoffstücke übereinander legen und bestreichen.

005 Lass ein wenig Überstand, damit der Stoff auch die ganze Schüssel bedeckt

006 Und jetzt brauchst Du nur noch Stärke, Essig, Glyzerin und Leitungswasser.

700ml Wasser
100ml Essig
150ml Stärke (Speisestärke, Supermarkt)
1 Teelöffel Glyzerin (Apotheke)

007 Mixe alle Zutaten in einem kleinen Topf, und erhitze die Masse auf mittlerer Flamme für etwa 10 Minuten. Wenn die Flüssigkeit gelförmig wird, ist sie fertig zur Weiterverarbeitung.

008 Streiche jetzt das Stärke-Plastik-Gel auf den gestrickten Stoff.

009 Ziehe den Stoff über die Schüssel. Drehe die Schüssel um und streiche den überstehenden Stoff in die Innenseite der Schüssel.

010 Um so Je mehr Schichten Du übereinander legst, desto stabiler wird dein Objekt. Hier kannst DU experimentieren.

011 Je nach Textilart und Textilschichten wird es Unterschiede in den Trocknungszeiten geben.
Du kannst die Schüssel entweder bei bis zu 100° C und max. 2h in den Ofen schieben. Oder spare Energie und lasse den Verbund 2-5 Tage an der Luft trocknen.

012 Die Schüssel ist fertig, sobald die Oberfläche hart ist. Entferne nun die Form (Keramikschüssel) und schneide den überstehenden Stoff ab. Viel Freude mit Deinem Unikat aus Bioplastik!

Und wenn Du Dich angeregt fühlst, ein eigenes Bioplastik-Objekt zu bauen, egal ob Schüssel oder Lampenschirm, dann sende Bilder von den Resultaten an lilligreen. Wir werden die schönsten Objekte prämieren und hier vorstellen.

Wer das nicht in seiner Küche machen möchte, hat morgen die Gelegenheit, sich es unter Anleitung zeigen zu lassen. Morgen, am Donnerstag (24. Juni 2010 / 19:00 – 21:00 ) wird es im Berliner betahaus ein Workshop zum Thema Bioplastik geben. Es wird gezeigt wie man Bioplastik und daraus eigene Leuchten herstellen kann. Anmeldung dafür hier.

Gewinnung pflanzlicher Proteine
Zur Extraktion von Proteinen werden die Samen der verwendeten Pflanzen geschält, trocken gemahlen und mit Wasser versetzt. Wenn, wie im Falle von Raps, Soja und Sonnenblume, der Samen zur Ölgewinnung ausgepreßt wird, kann man auch den proteinhaltigen Preßkuchen (bzw. das Extraktionsschrot) nach dem Trocknen mit Wasser versetzen. Im weiteren Verfahren wird der Einfluß des pH-Wertes auf die Löslichkeit der Proteine ausgenutzt. Bei alkalischem pH-Wert (pH 8-10) geht der größte Teil der Proteine in Lösung, durch eine gezielte Absenkung des pH-Wertes (auf pH 4,5) fallen sie schließlich aus und können von der Flüssigkeit getrennt werden. Nach dem Neutralisieren und Trocknen des proteinhaltigen Quarks enthält die Trockensubstanz (Isolat) bis zu 90 Prozent Protein. Umgekehrt kann das Milieu der wäßrigen Lösung auch so gewählt werden, daß nicht die Proteine, sondern andere Stoffe in Lösung gehen und so von den Proteinen abgetrennt werden. Das so gewonnene Konzentrat hat nach dem Trocknen immerhin noch einen Proteingehalt von bis zu 70 Prozent. Beide Verfahren wurden zur Gewinnung von Proteinisolaten und -konzentraten aus Sojabohnen optimiert und sind mit geringen Aufwand, wenig Material und Kosten verbunden. Vor allem in Deutschland, aber auch in anderen Ländern der EU, wird an der Optimierung daran angelehnter Verfahren zur Isolierung von Rapsproteinen im industriellen Maßstab gearbeitet [2].

Zur Extraktion von Protein aus Weizen und anderen stärkehaltigen Pflanzen wird das Mehl mit Wasser gemischt, so daß sich ein Teig bildet. Durch schonende Behandlung mit Wasser wird die Stärke aus dem Teig gewaschen, während das Protein zurückbleibt. Alternativ kann die Trennung auch durch Zentrifugieren erfolgen. Beide Verfahren sind zur Gewinnung von Weizenprotein in der Lebensmittelindustrie etabliert; nach der Trocknung ergibt sich ein Proteinanteil von über 80 Prozent [3, 4].

Mit einigen Abweichungen lassen sich solche Verfahren auch auf die Proteingewinnung aus anderen Pflanzen übertragen. Bei der Verfahrenswahl sowie der Wahl von pH-Wert, Temperatur, Druck und Konzentration ist die spätere Anwendung der extrahierten Proteine von Bedeutung. Ist man beispielsweise an der Gewinnung von Proteinen mit natürlicher (nativer) Struktur interessiert, so sind Extraktionstemperaturen unter 100°C anzuwenden, da anderenfalls die Proteine denaturieren. Deshalb ist die Extraktion von Protein aus den Rückständen der konventionellen Ölgewinnung problematisch, da hierfür hohe Temperaturen nötig sind. Wird die Saat lediglich gepreßt, treten kaum Denaturierungen auf. Dies gilt auch bei Kontakt mit organischen Lösungsmitteln.

Raps- und Weizenproteine

Um pflanzliche Proteine in der chemisch-technischen Industrie optimal zu nutzen, müssen deren Strukturen und Eigenschaften genau bekannt sein. Aus der Grundlagenforschung liegt zwar bereits einiges Wissen vor, doch ist zur Optimierung der wenigen bestehenden und zur Entwicklung neuer Produktlinien noch intensive Forschung notwendig. Im Folgenden soll nur auf Raps- und Weizenprotein eingegangen werden, weil sie für den europäischen Markt die größte Bedeutung haben.
Die Samen von Raps enthalten vorwiegend zwei Proteinfraktionen, nämlich das Globulin Cruziferin und das Albumin Napin, mit bis zu 50 beziehungsweise 40 Prozent Anteil am gesamten Samenprotein. Cruziferin ist ein Oligomer mit einer relativen Molekülmasse von 360 kDa, dessen 6 Untereinheiten aus je einer sauren, hydrophilen und einer basischen, hydrophoben Polypeptidkette bestehen. Die beiden Ketten sind über 2 Disulfidbrücken sowie nichtkovalente Bindungen miteinander verknüpft. Da die hydrophobe Kette im Inneren des Moleküls liegt, ist Cruziferin im Gegensatz zu den meisten Globulinen in wäßrigen Medien löslich. Die Albumine in Rapssamen besitzen eine relative Molekülmasse von 12 bis kDa. Das vorherrschende Albumin Napin ist stark basisch und über einen weiten pH-Bereich in wäßrigen Medien löslich. Disulfidbrücken gewährleisten eine kompakte Struktur [2].
Die Hauptproteinfraktion von Weizen ist das äußerst viskos-elastische, wasserunlösliche Gluten, das wiederum aus zwei Fraktionen besteht, dem Glutenin (44%)und und Gliadin (56%). Glutenin ist die elastische Komponente des Weizenglutens mit hoch- (80-120 kDa) und niedermolekularen (35-60 kDa) Anteilen, die über Disulfidbrücken und nichtkovalente Bindungen zu Polymeren aggregiert sind. Deren relative Molekülmassen gehen in die Millionen. Die niedermolekularen Gliadine bilden den viskosen Anteil des Glutens, in das sie über nichtkovalente Wechselwirkungen eingebettet sind. Im Gegensatz zum Glutenin sind sie durch Ethanol und andere organische Lösungsmittel aus dem Gluten extrahierbar [4].

Quelle: http://www.lilligreen.de/do-it-yourself-bioplastik-2/

Was versteht man eigentlich unter Gerben?

Als Gerben bezeichnet man die Verarbeitung von rohen Tierhäuten zu Leder durch den Einsatz von Gerbstoffen, wodurch die Tierhaut eine Wasser- und Fäulnisbeständigkeit erhält. Bei der Gerbung werden die Eiweißfasern in Lederfasern umgewandelt. Diese stabilisieren das Hautgefüge und es bilden sich Lederfasern – aus der Tierhaut entsteht strapazierfähiges Leder.

Die so bearbeitete Tierhaut erhält hervorragende Eigenschaften, als da sind: Konservierung, also die Beständigkeit gegen die natürliche Selbstzersetzung durch Mikroorganismen, eine starke Verminderung der Quellung bei Kontakt mit Wasser und eine ehöhte Beständigkeit beim Erhitzen im nassen Zustand. Letzteres machten sich schon die frühen Menschen zu Nutze. So erhitzte man Wasser ganz einfach dadurch, dass man in den gefüllten Lederbeutel die im Lagerfeuer erhitzten Steine warf. Knochen, Fleisch, Fett, Kräuter und Gemüse dazu – so wurde am Lagerfeuer auch Suppe gekocht.

Durch die Gerbung wird die tierische Haut zugleich fest und doch dehnbar, eigenschaften, auf die es bei der Weiterverarbeitung ankommt. Festigkeit und Dehnbarkeit sind stark von der Qualität der Rohware, der verwendeten Tierhaut und dem jeweiligen Gerbverfahren bestimmt.
Die Herstellung von Leder im Mittelalter
Gerber im Mittelalter

Gerber im Mittelalter

Die Tierhaut besteht aus drei Lagen, der Oberhaut, der Ledehaut und der Unterhaut.
Die Lederhaut hat über die gesamte Fläche oft erhebliche Unterschiede im Gefüge, so ist der Bereich am Rücken, auch Kern oder Croupon genannt, dichter und fester und galt und gilt immer noch als das beste Leder, während die Bauchseiten und Achseln nur eine sehr lockere Struktur haben und wenig wertvoll sind. Der Hals, also die Nackenpartie, war von der Qualität her für die meisten Lederprodukte ausreichend gut geeignet und wurde sehr häufig verwendet.

Nach dem Häuten wurden die Rohhäute zunächst beschnitten und diejenigen Teile entfernt, die zur Lederherstellung nicht taugten. Dann wurden die Häute mit Salz konserviert, um den organischen Verfall zu stoppen. Alternativ konnten die Häute auch getrocknet werden, oder sie wurden sofort an Ort und Stelle weiterverarbeitet, wodurch sich eine Konservierung erübrigte.

In der Wasserwerkstatt der Gerberei wurden nun die störenden Haut- Bestandteile, Haare, Unterhautbindegewebe und Fett entfernt. Dazu kamen die Häute im ersten Arbeitsgang in die sog. Weiche, d. h. sie wurden zum Säubern in Wasser eingelegt, wobei die Haut auch wieder ihren ursprünglichen, natürlichen Wassergehalt zurückerhielt.

Zur Entfernung der behaarten Oberhaut und zur Auflockerung des Fasergefüges wurde die Haut dann einige Stunden bis Tage in den Äscher gelegt, wo sie durch Kalkmilch aufgeschlossen wurde. Dabei galt, je intensiver der Hautaufschluss, desto weicher das Leder. Die geweichte und enthaarte Haut bezeichnete man nunmehr als Blöße.

Auf dem Gerberbaum wurde die Haut “mit Muskelschmalz und Schweiß” schließlich “entfleischt”, d. h. alles noch an der Haut haftende organische Gewebe wurde mechanisch entfernt. So blieb am Ende nur noch die Lederhaut übrig. Nichts kam um – die beim Entfleischen anfallenden Abfälle und die minderwertigen Stücke der Haut, das “Leimleder”, wurden zu Hautleim und Gelatine weiter verarbeitet.

Da die Haut durch die alkalische Behandlung im Äscher stark aufgequollen war, musste sie nun in den Entkälker gegeben werden, wo die Kalkmilch aus der Haut entfernt und der pH-Wert wieder weitgehend neutralisiert wurde. Das war erforderlich, um die Haut wieder in ihren natürlichen Quellungszustand zurückzubringen und die Voraussetzung dafür, dass die nun zum Einsatz kommenden Gerbstoffe in die Haut eindringen konnten.
Lohgerber um 1880

Lohgerber um 1880

Die unterschiedlichen Gerbstoffe erforderten jeweils verschiedene Gerbverfahren.
Bei der pflanzlichen Gerbung, der Lohg- oder Rotgerbung, wurden Pflanzenteile wie Kastanien- und Eichenholz oder Rindengerbstoffe zur Herstellung einer Gerberlohe gebraucht. Die pflanzlichen Gerbmittel mussten vor der Gerbung in einer Lohmühle zuvor gemahlen und die Inhaltsstoffe mit Wasser ausgelaugt werden.

Das Gerben mit Vegetabilgerbstoffe erforderte ein behutsams Vorgehen: Zunächst erfolgt die Vorgerbung mit einer nur wenig konzentrierten und durch vorhergehende Gerbungen bereits “ausgezehrten” Gerbbrühe, also mit einer schwächeren Konzentration der Inhaltsstoffe. Die Fasern der Haut sollen sich nicht schon zu Beginn der Gerbung zu stark mit Gerbstoff sättigten.
In mehreren Schritten erfolgte dann im sogenannten Farbengang die eigentliche Ausgerbung mit gemahlener Lohe und zunehmend konzentrierteren Brühen in Gerbgruben, was seinerzeit bis zu zwölf Monate andauern konnte, wollte man ein sehr hartes und festes Leder erzeugen.

Bei der Fettgerbung, der sogenannten Sämischgerbung, wurden spezielle Öle mit gerbender Wirkung, z.B. Trane oder Hirnmasse, in die Häute eingewalkt, also Hand eingearbeitet. Waren die Häute ausreichend mit den Gerbstoff durchdrungen, oxidierten die Öle und entfalteten ihre gerbende Wirkung. Nach dem Trocknen der Haut wurden die überschüssigen Gerbstoffe wieder ausgewaschen und die Häute erneut getrocknet. Danach musste das fertige Leder durch Walken wieder geschmeidig gemacht werden. Sämisch gegerbtes Leder ist angenehm weich und zeichnet sich durch einen besonders samtigen Flor aus und ist auch heute noch beliebt als Leder für Bekleidung.

“Moderne” Gerbeverfahren, die mit Mineralsalzen wie Aluminiumsalz und Chrom-III-Salzen, wurde erst im 19. Jh. entwickelt, und sind heute die wichtigste Gerbemethoden. Doch auch vegetabile Gerbung wird nach wie vor in großem Umfang betrieben. Sämisch gegerbtes Leder ist uns heute noch aus der süddeutschen Trachtenmode bekannt.
Gerbverfahren heute

Die traditionellen Gerbverfahren sind zum Teil uralt und ein Teil der Menschheitsgeschichte. Sie lassen sich dabei nach den für sie relevanten Gerbstoffen wie folgt einteilen:

Loh- oder Rotgerbung: Diese erfolgt durch pflanzliche Stoffe, z. B. Auszügen aus Rinden, Hölzern, Blättern und Früchten und wird insbesonders bei kräftigen Rinderhäuten angewandt, was zu einem sehr festen, langlebigen und robusten Leder führt, das durch den Gebrauch eine charakteristische Patina erhält.

Man bezeichnet diese mit pflanzlichen Gerbstoffen hergestellte Leder daher auch als vegetabil gegerbt. Solche Leder entstehen in Faßgerbung, Grubengerbung oder Altgrubengerbung, wobei letztere die härtesten und festesten Leder, zum Beispiel für Schuhsohlen hervorbringt, wohingegen die bei vergleichsweise kurzer Zeit im Fass gegerbten Leder eher weich und geschmeidig sind.

Sämischgerbung: Diese arbeitet mit Fett oder Tran und wird hauptsächlich bei Hirsch-, Reh-, Schaf- und Ziegenhäute verwendet. Sämisch gegerbtes Leder ist besonders weich und geschmeidig und hat eine fast schon textile Beschaffenheit. Das Leder kann sogar gewaschen werden ohne Schaden zu nehmen.

Alaun- oder Weißgerbung: Diese mineralische Gerbung arbeitet mit Alaunstein und wird vor allem bei Kleintierfellen angewandt. Die Alaungerbung ergibt ein helles Leder von schöner Weichheit. Eigentlich handelt es sich dabei aber nur um eine Konservierung, da durch Feuchtigkeit das Alaunsalz wieder ausgewaschen werden kann.

Chromgerbung: Eine mineralische Gerbung jüngeren Datums, die erst im 19. Jahrhundert entwickelt wurde und mit Chrom- und anderen mineralischen Salzen arbeitet. Die Gerbzeit ist sehr kurz und ergibt unter anderem ein leicht zu verarbeitendes, geschmeidiges, ja fast schon tuchartiges Leder.

Daneben gibt es heute auch kombinierter Varianten der Loh-, Sämisch- und Alaungerbung, sogenannte Kombigerbungen, bei denen je nach gewünschtem Endprodukt Gerbzeiten und Materialien variiert werden.

Verfasst von Peer Carstens, Dippoldiswalde 2010


Herstellerliste:

z.B. http://members.aon.at/ledermichl, Hirsch

Lesenswerter Hirschartikel:

http://www.kleinezeitung.at/kaernten/klagenfurt/klagenfurt/3040575/kraft-krokodile-handgelenk.story

Ihr braucht:


Für den Schöpfrahmen:

220 cm Holzleiste (2 cm breit, 1 cm dick), eine Säge, acht Eckwinkel aus Metall, etwa 50 kleine Holzschrauben (höchstens 1,2 cm lang), Fliegengitter aus Aluminium (etwa 30 mal 40 cm), Schraubenzieher, Schere

Zum Schöpfen:

eine alte Zeitung, einen großen Topf, Suppenkelle, Schneebesen, Sieb, Küchen- maschine, eine Schüssel oder Wanne (mindestens 30 mal 40 cm), Wasser, mehrere Vliestücher (etwa 30 mal 40 cm), einen Schwamm oder ein altes Geschirrtuch, Nudelholz, Wäscheleine, Bügeleisen und Bügelbrett, ein Tütchen Gelatine, einen Pinsel
– und viel Platz in der Küche!

1. Schritt

Als Erstes bereitet ihr die »Pulpe« vor. So heißt der Faserbrei, aus dem später das Papier entsteht. Zerreißt ein paar Zeitungs- seiten zu passbildgroßen Schnipseln und werft sie in den Topf. Füllt reichlich Wasser hinzu und bringt das Ganze auf dem Herd zum Kochen. Zwei Stunden soll die Pampe brodeln. Zwischendurch könnt ihr sie immer mal sieben und neues Wasser hinzugeben – auf diese Weise wascht ihr einiges an Druckerschwärze aus dem Brei.

2. Schritt

Die Zwischenzeit könnt ihr nutzen, den Schöpf- rahmen zu bauen! Sägt die Holzleiste in acht Stücke: vier mit 30 cm Länge und vier mit 25 cm. Je zwei kürzere und zwei längere setzt ihr zu einem Rechteck zusam- men. Verbindet die Rahmenstücke an den Ecken mithilfe der Winkel und Schrauben. Einen der beiden fertigen Rahmen müsst ihr mit dem Gitter bespannen. Das be- festigt ihr ebenfalls mit Schrauben, drei Stück auf jeder Seite. Was an Gitter übersteht, wird abgeschnitten.

3. Schritt

Nach zwei Stunden könnt ihr den Zeitungsbrei weiterverarbeiten. Püriert die Pampe portionsweise in der Küchenmaschine, bis aus den bedruckten Fetzen ein cremiger Brei geworden ist. Den kippt ihr in die große Schüssel oder Wanne. Rührt so viel Wasser hinein, dass sich das Ganze in etwa anfühlt wie Buttermilch.

© GEOlino

Herstellerliste:

z.B. Wellpappenfabrik TEWA, Mondi Frantschach

Der Brauprozess


Gerste und Mälzen

1.) Mälzen

Malz nennt man Gerste, die durch Keimung dazu gebracht wurde, Enzyme zu bilden und die zur Haltbarmachungdanach getrocknet wurde. Diese Enzyme sind später für den Brauprozess wichtig. Während viele Brauereien (auch die Ottakringer Brauerei) früher eine eigene Mälzerei hatten, beziehen die Brauerein ihr Malz heute aus eigenen Mälzereien (etwa von der bei Wien gelegenen Stadlauer Malzfabrik).

Alles beginnt also in der Mälzerei.

Hier wird die Braugerste geputzt und gewaschen. Bei 40 bis 45 % Wassergehalt beginnen die Körner im Keimkasten zu keimen. Dabei entwickeln sich in den Körnern Enzyme, die Gersteninhaltsstoffe (z.B. Stärke und Eiweißstoffe) verflüssigen können. Die gekeimte Gerste wird nach etwa sechs Tagen Keimzeit bei Temperaturen über 70 °C getrocknet (gedarrt), die ausgetrockneten Wurzelkeimlinge brechen ab und das geputzte Darrmalz kommt in die Brauerei. Je heißer die Braugerste gedarrt wird, desto dunkler wird das so entstehende Malz und damit auch das Bier.


Maischen

2.) Maischen

Das von der Mälzerei in die Brauerei gelieferte Braumalz wird mit einer Schrotmühle zerkleinert und mit temperiertem Brauwasser eingemaischt. Die beim Mälzen (Keimen) gebildeten Enzyme werden wieder aktiv und verflüssigen in wenigen Stunden Stärke zu Malzzucker und lösen Eiweißstoffe sowie Vitamine. Auf 100 Kilo Malz kommen in der Regel vier Hektoliter Wasser. Das Malz/Wasser-Verhältnis beträgt also meist 1:4. Je mehr Malz verwendet wird, desto höher ist der sogenannte Stammwürzegehalt, der in Österreich und in Süddeutschland auch zum Einteilen der Biere dient. 1 Grad Stammwürze = 1 Gramm gelöste Stoffe in 100 Gramm unvergorener Würze. Anhand der Stammwürze wird auch die (in Österreich viel zu hohe) Biersteuer berechnet. (Unterm Strich geht die Hälfte des Preises für ein Krügerl an den Finanzminister.)

Außer Gerste können auch andere Getreidearten zum Brauen verwendet werden, etwa Weizen. Bei Weizen- bzw. Weißbieren darf der Gerstenanteil maximal 50 Prozent betragen.

Ist die sogenannte Verzuckerung abgeschlossen, wird mit dem Abläutern begonnen.

3.) Abläutern

Beim Abläutern setzen sich die unlöslichen Bestandteile, der Treber, im Läuterbottich auf einem Siebboden ab, und wirken wie ein natürlicher Filter, durch den die Bierwürze gefiltert wird. Ohne diesen Filter aus den Schalen der Körner (Spelzen) könnte die Würze nicht klar abgeläutert werden. Der im Läuterbottich übrig bleibende Rückstand (Treber) dient den Bauern als wertvolles Viehfutter.


Abkühlung/Gärung & Reifung/Lagerung

4.) Kochen

Die gewonnene Malzzuckerlösung heißt Würze, sie wird je nach Biersorte in der Würzepfanne mit Hopfen etwa eine Stunde lang gekocht. Welche Hopfensorte und in welcher Menge Hopfen beigegeben wird, hängt von der Biersorte ab, die gebraut wird. Durch das Kochen werden die aromatischen Stoffe des Hopfens gelöst. Durch das Kochen werden zudem die Enzyme inaktiviert (sie sollen z.B. den Schaum nicht weiter beeinflussen) und die Würze wird steril. Gleichzeitig werden Eiweißbestandteile ausgeschieden und der Geschmack verändert sich. Außerdem kann beim Kochen (da Wasser verdampft) die nach Rezeptur vorgesehene Konzentration der Würze (Stammwürze) genau eingestellt werden. Schließlich wird die heiße Würze von den Trübstoffen getrennt, die in kleinen Flocken darin schwimmen. Das geschieht mit einem sogenannten Whirlpool: Die Würze wird mit hoher Geschwindigkeit horizontal in dieses großes, runde Gefäß geschossen. Aufgrund der dabei auftretenden Zentrifugalkraft setzen sich ungelöste Stoffe in Form eines Kegels in der Mitte des Whirlpools ab. Danach erfolgt die Abkühlung.

5.) Abkühlen und Gärung

Je nachdem, welcher Hefestamm der Würze beigegeben werden soll, wird die Würze auf fünf bis 20 Grad Celsius abgekühlt. Durch die Zugabe der Hefe wird die Gärung eingeleitet. Dadurch verwandelt sich der Malzzuckerzu je 1/3 in Alkohol, in Kohlensäure und etwa 1/3 bleibt unvergoren. Nach etwa einem Tag bildet sich eine dicke, weiße Schaumschicht auf dem entstehenden Jungbier. Je nach Bierart dauert die Hauptgärung bis zu acht Tage, danach wird die Hefe geerntet, also vom Jungbier getrennt. Die meisten Biere in Österreich werden mit untergäriger Bierhefe erzeugt, die bei niedrigen Temperaturen (meist zwischen fünf und zehn Grad Celsius) gärt und sich am Ende der Gärung unten im Gärgefäß absetzt. Nur ein geringer Anteil der Biere wird mit obergäriger Hefe bei relativ hohen Temperaturen (um die 20°C) vergoren. Die obergärige Hefe steigt am Ende der Gärung nach oben, sie wird bei Weizen- bzw. Weiß-Bieren eingesetzt, die nicht nur mit Gerstenmalz sondern teils mit mehr als 50 % Weizenmalz eingebraut werden.

6.) Reifung und Lagerung

Nach der Hauptgärung darf sich das Bier im Gär- und Lagertank weiter klären und im Geschmack verfeinern (Aromabildung und Anreicherung mit natürlicher Kohlensäure). Diese Lagerung bzw. Reifung und Nachgärung dauert in der Brauerei je nach Biersorte zwischen ein (Märzen- bzw. Lagerbier) und vier Monate (Bockbier).


Abfüllung

7.) Filtration

In der Regel wird Bier vor der Abfüllung gefiltert. Das verleiht dem Bier seinen klaren, feurigen Glanz. Unfiltriert abgefülltes Bier nennt man Zwickelbier.

8.) Abfüllung

Nach einer kurzen Beruhigungszeit von wenigen Stunden wird das Bier in Fässer, Flaschen und Dosen gefüllt.

Copyright: Ottakringer Brauerei


Herstellerliste:

Wimitzbräu

Schritte/Zutaten:
  • 100.00gHopfen
  • 50.00mlFlüssighefe
  • 12.00gTrockenhefe
  • 4.20kgMalz

Herstellerliste:


z.B. http://www.gutgrosshard.at/joghurt/

Ausrüstung

Herzstück der Anlage ist die sogenannte Destille. Daneben werden noch eine Wasserpumpe sowie ein Spiralzylinder, eine Öchslewaage sowie ein Thermometer und ein Alkoholmeter benötigt.


Zutaten/Grundstoffe

Die zum Brennen notwendigen Zutaten richten sich natürlich nach der Art des Schnapses, den man am Ende erhalten möchte. Denkbar sind beispielsweise Früchte wie Äpfel, Birnen, Trauben oder Zwetschgen, aber auch Gemüse wie Kartoffeln oder Getreide kann infrage kommen.


Früchte vorbereiten

Die Früchte bzw. das Gemüse werden zunächst sorgfältig gewaschen, in kleine Würfel geschnitten und diese dann unter hohem Druck ausgepresst. Danach wird der Flüssigkeit etwas Hefe zugegeben.


Ablauf

Schnaps selber brennen - So funktioniertsDie beigemengte Hefe löst den in den Pflanzenzellen eingelagerten Zucker und wandelt ihn dabei in Alkohol um. Je besser also die Pflanzen zerkleinert wurden, desto besser kann die Hefe diese Aufgabe erfüllen. Das Endprodukt ist eine Masse, die als Maische bezeichnet wird. Ein Abfallprodukt ist Kohlendioxid. Der Zuckergehalt der Maische kann mittels der Öchslewaage ermittelt werden.

Anschließend wird die Maische in der Destille auf etwa 80ËšC erhitzt und schließlich gebrannt. Dabei trennen sich die einzelnen Inhaltsstoffe und der Alkohol nacheinander aus der Masse und können aufgefangen (destilliert) werden. Nach dem die Spirituose separat aufgefangen wurde, folgen – je nach Temperatur – noch weitere Stoffe oder Öle, deren Alkoholanteil allerdings immer mehr abnimmt.


Dauer

Der Zeitaufwand hängt hauptsächlich von der Größe der Anlage und der zu verarbeitenden Menge an Zutaten ab. Zwischen 0,5 Liter und 1,0 Liter Alkohol rechnet man etwa 30 Minuten, bei einer Menge von rund 5 Litern etwa 2 – 3 Stunden.


Ergebnis

Wenn sauber und gleichmäßig gearbeitet wurde, hat das Endergebnis einen Alkoholgehalt, der zwischen 70% und 90% liegt. Um verzehrfertigen Schnaps zu erhalten, muss die Flüssigkeit nun noch entsprechend mit Wasser gemischt oder auch mit anderen Schnäpsen angereichert bzw. verfeinert werden. Dazu finden sich im Internet zahlreiche Rechner, die das exakte Mischungsverhältnis bestimmen können. So rechnet man bei 2,5 Litern Alkohol (60%) mit der gleichen Menge Wasser, um 5 Liter Alkohol mit dann 30% Gehalt zu erhalten.


Sicherheit

Das Brennen von Alkohol ist durchaus eine ernst zu nehmende Alternative zum etablierten Spirituosenhandel. Neben exaktem Arbeiten und einer funktionstüchtigen Anlage sind auch einige Sicherheitsaspekte zu beachten, weil insbesondere die alkoholhaltigen Dämpfe leicht entzündlich sind.

 

 

Destillation ist ein thermophysikalisches Verfahren zur Trennung von mehreren Stoffen mit unterschiedlichen Siedepunkten. Dabei wird ausgenutzt, dass die Komponente a mit dem niedrigeren Siedepunkt bei einer gegebenen Temperatur einen höheren Dampfdruck aufweist und in einer größeren Menge in die Gasphase übertritt als die Komponente b mit dem höheren Siedepunkt. Der Dampf enthält somit eine höhere Konzentration der Komponente a als das Flüssigkeitsgemisch. Kondensiert dieser Dampf, so errhält man eine Mischung, deren Konzentration an der Komponente a höher ist als in der Ausgangsmischung, während diese an der Komponente a verarmt (siehe auch Siedekurven ).

Die Verarmung geht mit einer Erhöhung der Siedetemperatur des Flüssigkeitsgemisches einher, so dass bei fortschreitender Destillation auch die Dampftemperatur und die Konzentration von b in der Dampfphase zunimmt. Das erklärt, warum zum Beginn einer Destillation das Kondensat sehr hochprozentig ausfällt während am Ende der Destillation fast nur noch Wasser übertritt. Bei einfachen Destillen (pot still) muss deshalb normalerweise mindestens zweimal destilliert werden, um eine ausreichende Alkoholkonzentration zu erreichen ( siehe auch Tabellen -> Siedekurven ), da die Maischen in der Regel eine zu geringe Ausgangskonzentration besitzen und die Destille nicht ausreichend verstärkt.  

Weil sich die leichtflüchtigen Komponenten in der Dampfphase anreichern, kann auch der Vorlauf abgetrennt werden. Methanol und andere schädliche Bestandteile sind leicht flüchtige Komponenten und destillieren schon zum Beginn über.
Leider gelingt es aber nicht, den Methylalkohol auf diese Art vollständig aus dem Destillat zu entfernenn, da es sich hier mit Ethanol um Mischungen zweier bzw. mehrerer Komponenten mit nahe beieinander liegenden Siedepunkten handelt. Es ist daher generell im Mittel- und sogar noch im Nachlauf Methanol nachzuweisen. Methanol liegt dann aber in unbedenklichen Mengen vor und trägt auch zum Geschmack eines Brandes bei (Tresterbrände, Grappa).

Eine weitere Besonderheit von Ethanol-Wasser-Mischungen ist die Ausbildung eines azeotropen Gemisches, das vom Siedepunkt her niedriger liegt als die der beiden reinen Komponenten. Die Dampfphase weist dann die gleiche Zusammensetzung auf wie die Flüssigphase.
Bei Ethanol-Wasser-Mischungen liegt es bei ca. 96% Ethanol, so dass mit einfacher Destillation kein höherer Alkohol-Wert mehr zu erreichen ist. Sollen höhere Ethanolgehalte erreicht werden, muss das Wasser auf chemischen Weg gebunden (z.B. durch Zusatz von Phosphorpentoxid, CaO oder entwässertes Kupfersulfat) und entfernt werden.

Wer sich weiter in diese Materie einarbeiten will, dem sei die weiterführende Fachliteratur der physikalischen Chemie oder diverse Suchmaschinen (Siedediagramm, Phasendiagramm, Stoffgemisch etc.) empfohlen.



Die einfache Destillation

Bis 60 - 70°C kann das Brenngut schnell mit der höchsmöglichen Leistung aufgeheizt werden.

Das Aufheizen sollte allerdings mit einem Thermometer IN DER MAISCHE (!) kontrolliert werden. Wenn nämlich das Dampfthermometer im Übergang vom Steig- zum Geistrohr einen deutlichen Temperaturanstieg registriert, ist es in der Regel zu spät und die Maische kocht gerade über!
Beim Erreichen der Temperatur sollte die Heizung soweit heruntergeregelt werden, daß noch gerade ein Aufheizen erfolgt.
Das Destillat sollte anfangs nur tropfenweise aus dem Kühler kommen. Eine zu hohe Heizleistung erschwert die Trennung von Vor- und Mittellauf.
Sind die ersten 5 - 10 % der zu erwartenden Alkoholmenge überdestilliert bzw. eine Dampftemperatur von 80 - 83°C (abhängig vom Brenngut und vom absoluten Umgebungsdruck!) erreicht, kann die Wärmezufuhr wieder moderat gesteigert werden, so daß das Destillat etwas schneller aus den Kühler läuft. Benutzt man ein Dampfthermometer, so wird man feststellen, das die Temperatur trotz wieder gesteigerter Heizleistung jetzt nicht mehr so stark ansteigt (Verdampfungsenthalpie des Ethanols). Das Destillat sollte einen Alkoholgehalt von - rohstoffabhängig - 70 - 85% aufweisen.
Der Alkoholgehalt des Destillates sollte jetzt ständig sensorisch überprüft (Geruch und Fingerprobe, siehe unten) und die Destillation beim Erreichen des erwünschten Gehaltes abgebrochen werden.

Hinweis!

Da die hier zum Eigenbau beschriebene Brennblase keinen Helm besitzt, der eine Vorkühlfunktion aufweist und ggf. als Schaumsammler dienen kann und das Steigrohr recht kurz ausfällt, sollte die Destille maximal bis zur Hälfte gefüllt werden. Die obere Hälfte des Topfes übernimmt dann die Helmfunktion.
Reine Destillate bzw. Rohstoffe nit geringem Extraktgehalt und geringer Neigung zum Schäumen (Raubrand, Lutter, Auszüge für Geistherstellung) können höher eingefüllt werden.


Sollte jemand illegalerweise auf die Idee kommen, seinen Alkohol aus selbst vergorener Maische herzustellen, sollte er die Festoffbestandteile der Maische vorher abfiltrieren oder -pressen, da der hier beschriebene Brennapparat nur eine einfache, einwandige Brennblase besitzt und die Maische in solchen Geräten zum anbrennen neigt. Alternativ empfiehlt sich die Verwendung von Siebeinsätzen aus Edelstahl, Kupfer, Stroh oder Weidengeflecht als Anbrennschutz.

Wenn möglich, sollte man die Maische immer komplett abbrennen, da Schalen etc. immer noch einiges an Aromen enthalten.

Für die Kräuterschnapsherstellung bzw. Gewinnung ätherischer Öle ist das Mazerat vollständig, d.h. samt Kräutern, in den Kessel zu geben. Dadurch erreicht man bei der Destillation eine möglichst hohe Ausbeute an ätherischen Ölen. In der Regel ist hier weniger mit einer Schaumbildung zu rechnen.

Und da wir natürlich zur Herstellung schon versteuerten Alkohol aus der Apotheke bzw. handelsüblichen Korn oder Wodka bezogen haben ist eine Auftrennung in Vor-, Mittel- und Nachlauf zur Entfernung von Fuselölen und anderer Nebenbestandteile nicht mehr notwendig, da die verwendeten Spirituosen rein und damit vorlauf- und nachlauffrei sein sollten. Die Brennblase kann dann zu 3/4 bis 4/5 gefüllt werden.

Die Kräuter können, sofern es die Konstruktion der Destille erlaubt, besser noch im Dampfstrom abgetrieben werden. Die Dampfdestillation ist in der Regel bei der Aromengewinnung vorzuziehen, da hier die Aromen  mitgeschleppt werden.



Mehrstufige Destillation der Maische, Raubrand

Während bei der Herstellung von Kräuterschnäpsen und Geisten in der Regel schon reiner bzw. vorgebrannter Alkohol verwendet wird, der keiner weiteren Reinigung und Trennung bedarf, sind für die Herstellung von Branntwein aus Maische mehrere Arbeitsschritte und Reinigungsstufen erforderlich. In der Regel ist ein zweimaliges Abbrennen notwendig, da bei der ersten Destillation einer "normalen" Maische, bei der kein Aufspritten und keine Verstärkung durch zusätzlichen Zucker erfolgte, der sogenannte Rauhbrand oder Lutter bei einfachen Topfdestillen noch keine ausreichenden Alkoholgehalt aufweist und noch erhebliche Mengen an unerwünschten Begleitstoffen besitzt.
Das im ersten Abtrieb aus der Maische erzeugte Destillat sollte einen Alkoholgehalt von ca. 25 - 30 % aufweisen. In Vor-, Mittel- und Nachlauf wird hier noch nicht unterschieden. Der Abtrieb soll möglichst langsam destilliert werden und sich, je nach Blasengröße, über einen Zeitraum von ein bis drei Stunden erstrecken. Der Rauhbrand wird beendet, wenn das Destillat einen Alkoholgehalt von 2 - 3% aufweist.
Vereinfacht kann man sagen, dass beim Raubrand alle leicht flüchtigen Substanzen (Alkohole, Aromen etc.) von den schwer flüchtigen (Zellteile, Hefe, Mineralien etc.) trennen soll.
Bei sehr feststoffhaltigem Brenngut (Trester) sollte der Rauhbrand in einer speziellen Destille als Wasserdampfdestillation erfolgen, bei der die flüchtigen Bestandteile mit dem Dampfstrom mitgerissen werden. Eine Direktbeheizung ist sehr kritisch, da es zur Ausbildung von Hot Spots mit Anbrennen kommen kann.



Mehrstufige Destillation des Raubrandes, der Feinbrand

Der Rauhbrand aus mehreren Abtrieben wird gesammelt und  in einem zweiten Arbeitsschritt, dem sogenannten Feinbrand unterzogen.
Die Aufgabe des Feinbrandes ist neben der Erhöhung des Alkoholgehaltes die Reinigung des Rauhbrandes. Reinigung bedeutet Trennung der guten  (Aromastoffe) von den schlechten Inhaltsstoffen (Fuselöle, Methanol etc). Das erfolgt durch eine Trennung des Destillates in Vorlauf, Mittellauf und Nachlauf, der sogenannten fraktionierten Destillation.

Auch hier gilt, daß möglichst langsam gebrannt werden muß. Untersuchungen haben gezeigt, dass ein moderater Abtrieb und die Schritte vor und nach der Destillation den organoleptischen Eindruck eines Destillates mehr beeinflussen als die Konstruktion und Einstellungen des verwendeten Gerätes (auch wenn viele auf diese Mythen schwören!). Der moderate Abtrieb ermöglicht eine bessere Trennung von Vor-, Mittel- und Nachlauf.

Ab einem Alkoholgehalt von (stoffabhängig) ca. 70 - 85 vol-% bzw. nach 2 - 10% der zu erwartenden Alkoholmenge wird vom Vorlauf auf den Mittellauf umgestellt. Die Dampftemperatur im Übergang Steigrohr - Geistrohr liegt dann bei 80 - 83 °C. Häufig wird 81°C, entspricht ca. 85 vol%, als Umschalttemperatur angegeben. Es muss allerdings der Umgebungsluftdruck und die Höhe in NN berücksichtigt werden (Fausregel: alle 300 m sinkt der Siedepunkt um ca. 1°C).
Der Punkt, an dem das Destillat nicht mehr trüb aus dem Kühler läuft sondern klar wird, wird häufig als Umschaltpunkt von Vor- und Mittellauf angegeben. Diese Angabe ist mit vorsicht zu genießen; es sollte der Umschaltpunkt lieber nur durch Verköstigung gefunden werden.

Je nach verwendeten Rohstoff sollte bei einem Alkoholgehalt  von ca. 30 - 50 vol-% der Nachlauf beginnen. Die Dampftemperatur liegt dann zwischen 90 und (äußerst selten) 96°C. In der Regel erfolgt die Trennung bei 92 - 93°C.
Ab ca. 42 vol-% steigt der Gehalt an Fuselölen und anderen Begleitstoffen stark an (Geschmackskontrolle!) und überdestillierendes Wasser verdünnt das Destillat immer mehr, wobei zu bedenken ist, dass diese Stoffe auch zum Geschmack beitragen können. Es gilt abzuwägen, ob man ein möglichst intensives Genussmittel oder möglichst wenig Kopfschmerzen haben will. Bei Steinobst sollte der Nachlauf verworfen werden, da es hier zur Anreicherung von Blausäure und damit zu Ethylcarbamat kommen könnte.
Andere Quellen fordern für den Umschaltpunkt Vorlauf - Mittellauf  70 - 80 Vol % und für den Umschaltpunkt Mittellauf - Nachlauf ca. 45 - 50 vol-% (Kernobst) bzw. 50 - 55 vol-% (Steinobst, Ethylcarbamatproblematik).

Der Mittellauf  kann mengenmäßig je nach Rohstoff 25 - 40 % der Kesselfüllung betragen und eine Stärke von 60 - 70 vol-% aufweisen.

Der Nachlauf wird ebenfalls gesammelt und kann - manche meinen sogar - muss den folgenden Maischen zugesetzt werden, was einem Aufspritten gleichkommt. Diese Weiterverarbeitung ist in den traditionellen südeuropäischen Kleinbrennereinen üblich. Aber auch bei Williams-Birne wird häufig so verfahren.

Der Nachlauf wird bis minimal 20 - 25 % Vol Alkohol (andere Quellen geben bis 5% an) gebrannt und sollte zur Verminderung des Ethylcarbamat verworfen und nicht zukünftigen Abbränden zugesetzt werden.

Für den Kleinstbrenner lohnt sich die Destillation des Nachlaufes nicht mehr, wenn er den Nachlauf nicht weiter verwerten will. Er sollte den Prozess hier abbrechen.
Bei größeren Destillerien ist der Abbrand des Nachlaufes sinnvoll, da Abwasserauflagen erfüllt werden müssen bzw. die Schlempe großtechnisch noch weiter verwertet werden soll (der Kesselinhalt besitzt dann nur noch einen Alkoholgehalt von 0,1 - 0,2 %). Der Nachlauf kann immer noch zu Primasprit verarbeitet werden.



Qualitätskontrolle

Eine bei Kleinmengen praktizierte Variante der Trennung in Vor-, Mittel- und Nachlauf ist die Verwendung von 10 gleichgroßen Trinkgläsern (Wodka-Methode), deren Volumen zusammen der zu erwartenden Alkoholmenge entspricht. In diesen wird der Reihe nach das Destillat aufgefangen. Anschließend werden die einzelnen Fraktionen verkostet und der Inhalt der Gläser mit den besten Fraktionen werden vermischt. Beim Verkosten sollte natürlich nicht das gesamte Glas geleert sondern nur eine kleine Probe der jeweiligen Fraktion. Diese wird in einem Schnapsglas mit ungefähr der gleichen Menge Wasser verdünnt, da die Geschmacksnerven von zu hochprozentigem "betäubt" werden. Die Probe sollte nicht zu lange im Mund verweilen und wieder ausgespuckt werden (Methanol!).

Fingertest:

Ich habe auch gute Erfahrungen damit gemacht, dass man ein, zwei Tropfen auf den sauberen (!) Finger tropfen lässt und diese dann probiert. Vorher sollte man einen Schluck Wasser trinken, damit dern Mund nicht zu trocken ist, was den Geschmackssinn beeinträchtigen würde.
Der Geschmackssinn ist für diese Methode erstaunlicherweise empfindliche genug. Die so aufgenommene Alkoholmenge ist so gering, dass es noch nicht zur störenden Betäubung der Geschmacksnerven kommt.  


Faustregel: die ersten knapp 10% der zu erwartenden Alkoholmenge ergeben den Vorlauf.


Zuckerzusatz bzw. Aufspritten der Maische

Für den nicht kommerziellen Hausgebrauch können Verfahren zur Aromamaximierung angewendet werden, die bei der Verwendung einer einfachen Pot Still die zweimalige Destillation vermeiden. Schaut man sich die Siedekurven an, ist das erste Destillat um so alkoholhaltiger, je höher der ursprüngliche Alkoholgehalt in der Maische ist. Um zur maximalen Aromagewinnung den zweiten Brennvorgang zu vermeiden, muss also der Ausgangsstoff mit Gehalten > 13 - 15% und höher recht hochprozentig ausfallen. Das kann durch zwei verschiedene Möglichkeiten erreicht werden:

1. Das erste Verfahren ist bei der kommerziellen Edelbrandherstellung nicht nur verpönt, sondern auch nicht ohne Grund strikt verboten, da es die Alkoholausbeute aus steuerlicher Sicht unzulässig erhöht und dem Kunden zudem ein qualitativ hochwertiges Produkt vorgaukelt. Der Kunde zahlt immerhin viel Geld für den Schnaps, und will dann auch den Schnaps aus dem jeweiligen Rohstoff und nicht aus Industriezucker hergestellt haben. Aus dem Grund sind auch die maximal zulässigen Ausbeutesätze entstanden, die kontrolliert werden und so verhindern, dass das eine oder andere Kilo Zucker aus versehen in der Maische landet.

Die Maische wird mit soviel Zucker versetzt, dass der Alkoholgehalt der Maische nach der vollständigenVergärung diese nötigen Mindestgehalte übersteigt. Um diese Gehalte zu erzeugen, ist zudem die Verwendung spezieller, stark alkoholresistenter Hefen nötig. Die Rassen Sherry, Portwein oder Turbohefe erzeugen und vertragen Gehalte von 16 - 20%.
Nachteil dieses Verfahrens ist, das die Aromen allein durch die verstärkte Gärung und damit verbundener CO2-Entwicklung "ausgeblasen" werden können. Außerdem kann es sein, dass die benötigte Hefe von der spezifischen Bukettentwicklung her nicht optimal zum jeweiligen Rohstoff passt. Gerade Turbohefe wird in dieser Hinsicht sehr kontrovers diskutiert.

2. Das zweite Verfahren wird auch in der kommerziellen Spirituosenproduktion häufiger angewendet, als man es zunächst für möglich halten würde. Im Prinzip ist dieses Verfahren eine Kombination aus Maische- und Geistdestillation.
Hier wird die vergorene Maische vor der Destillation mit zusätzlichem Alkohol aufgesprittet. So erhält man bei möglichst hoher Alkoholkonzentration im Destillat maximale Aromaausbeute. Zum sogenannten Aufspritten setzt man der Maische den Alkohol in der benötigten Menge als Primasprit oder anderer geschmacksneutraler Form zu. Es können aber auch sortenreine Destillate zugesetzt werden. Einige nicht ganz unbekannte Weinbrandhersteller beziehen so behandelten Weißwein für die Weiterverarbeitung zu Weinbrand, der dadurch auch lagerfähiger wird, falls er nicht sofort verarbeitet werden kann.

Aber auch das Zusetzen gesammelter Nächläufe vorheriger Abtriebe zu der zu destillierenden Maische, wie es häufig in der Obstbrandherstellung (vor allem bei Williams) oder bei Kleinstbrennereien in der Charente (Cognac) üblich ist, ist eine Form des Aufsprittens. Zu erwähnen sind in diesem Zusammenhang noch die recht gehaltvollen Weinspezialitäten Portwein und Sherry, die ebenfalls für den Gärstop aufgesprittet werden. Bei diesen Weinen erreicht man eine hohe Restsüße durch die Unterbrechung des Gärprozesses. Ihr Alkoholgehalt übersteigt häufig den Mindest-Alkoholgehalt, der für Liköre gefordert wird.
Ein weiterer Vorteil des Aufsprittens ist, dass die Maische so eine bessere Lagerfähigkeit erhält und man dann brennen kann, wenn es die Kapazität oder die Zeit erlaubt.
Bevor die Maische aufgesprittet wird, sollte die Hauptgärung allerdings vollständig abgeschlossen sein, damit der vergärbare Zucker auch so vollständig wie möglich umgesetzt ist. Eventuell erweist es sich als günstig, die Maische noch 2 - 4 Wochen  vor dem Aufspritten zu lagern, damit sich noch einige Gäraromen durch Abbau, Veresterung und Freisetzung entwickeln können.
 

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Herstellerliste:

z.B. Auro, Kremer-Pigmente

Selbermachen:

http://www.kremer-pigmente.com/de/rezepte

Herstellerliste:

Finkensteiner

Selbermachen:

300 g Weizenmehl
3 große Eier, zimmerwarm
2 TL Olivenöl
½ TL Salz



ZUBEREITUNG:

Mehl auf der Arbeitsfläche aufschütten, in die Mitte eine Mulde drücken. Eier, Öl und Salz hinein geben.
Von der Mitte aus mit einer Gabel die Eier schön langsam mit dem Mehl zu einem bröseligen Teig vermischen. Dann den Teig gut durchkneten (min. 8 Minuten) bis er geschmeidig ist. Er sollte sich weich und elastisch anfühlen aber nicht feucht sein. Wenn er klebt, noch Mehl zugeben. Teig mit Klarsichtfolie verpacken und 30 Min rasten lassen.

Anschließend Teig in 3-4 Stücke schneiden und nacheinander verarbeiten, dabei den übrigen Teig immer mit einem Geschirrtuch abdecken, damit er nicht austrocknet.



1.) Teig von Hand ausrollen und schneiden:
Auf der bemehlten Arbeitsfläche mit einem Nudelholz unter starkem Druck dünn auswalken, dabei den Teig häufig drehen bzw. wenden und darauf achten, dass er nicht festklebt.

2.) Oder: Teig mit der Nudelmaschine bearbeiten:
Ein kleineres Teigstück etwas flachdrücken und gut bemehlen. Die Maschinenwalze auf die breiteste Stufe stellen und den Teig zwei bis dreimal durchdrehen. Den Teig dreifach zusammenlegen und abwechselnd einmal längs und einmal quer durchrollen. Dann die Walzen stufenweise enger stellen und den Vorgang jeweils wiederholen bis man eine dünne Teigplatte (2,5 mm) erhält.



Verarbeitungs-Arten:

Für lange Bandnudeln rollt man den dünn ausgewalzten Teig am besten zu einer Rolle. Man kann ihn aber auch von beiden Seiten mehrmals etwa 5 cm breit zur Mitte zusammenschlagen. Mit einem scharfen Messer schneidet man nach Belieben gleichbreite Streifen ab. Die geschnittenen Nudeln entweder auf einem bemehlten Geschirrtuch oder über einen Holzstab gehängt etwa 10 Min trocknen lassen.

Lasagneblätter schneidet man in beliebiger Größe zu. Man kann die Nudeln auch mit einem Teigrädchen schneiden, das gibt einen gezackten Rand.

Für Farfalle (Schmetterlingsnudeln) schneidet man die dünne Teigplatte mit dem Teigrad in kleine Rechtecke (2 x 5 cm). Dann drückt man sie in der Mitte zu einer Masche zusammen und lässt sie trocknen.

Für gefüllte Teigwaren wie z. B. Ravioli braucht man zwei Teigplatten, eine davon sollte etwas größer sein. Zudem braucht man ca. 350g Füllung. Die kleinere Teigplatte wird auf die bemehlte Arbeitsplatte gelegt. Dann werden mit einem Teelöffel kleine Häufchen der Füllung gleichmäßig auf den Teig verteilt, dabei dazwischen mindestens 2 cm frei lassen. Ein ganzes Ei verquirlen und zwischen der Füllung verstreichen. Es dient als Kleber. Dann wird die größere Teigplatte locker darüber gelegt, dabei die Ränder fest andrücken. Mit der Handkante die Zwischenräume gut zusammendrücken. Mit einem scharfen Messer oder einem Teigrad Quadrate schneiden.

Für Tortellini aus dem dünn ausgewalzten Teig Kreise mit ca. 6 cm Durchmesser ausstechen. Den Kreisrand mit verquirltem Ei bestreichen. Einen halben Teelöffel Füllung in die Mitte setzen. Dann die Kreise zu Halbmonden zusammenklappen und den Rand gut andrücken. Die Tortellini ringförmig um eine Fingerspitze legen und die beiden Enden fest zusammendrücken, gegebenenfalls etwas Ei zum Kleben verwenden. Fertige Pasta im Kühlschrank kühl stellen, bis alle Tortellini fertig sind.



DAS FÄRBEN VON NUDELN:

Aromatische Nudeln in natürlichen Farben herzustellen erfordert etwas mehr Zeit, als die Herstellung einfacher Nudeln.

Feingehackter und pürierter, blanchierter Spinat bringt die kräftig grüne Farbe, gehackte Kräuter lassen die Nudeln grün gesprenkelt erscheinen, 1 Msp Safran unter das Mehl gemischt oder Tomatenpüree
machen sie verschieden orangefarben und pürierte rote Bete dunkelrot.

Da die meisten Farbzutaten Saft enthalten, muss während des Teigknetens etwas mehr Mehl zugefügt werden; beim Ausrollen muss die Arbeitsfläche immer wieder mit Mehl bestäubt werden.



GRÜNE NUDELN:

Blanchierten, kalt abgeschreckten Spinat gut ausdrücken, pürieren und mit Mehl, Eiern, Öl, Salz
vermengen. Wird der Teig mit der Nudelmaschine geknetet und ausgerollt, kann man den Spinat auch
fein gehackt verwenden.



ORANGE oder HELLROTE NUDELN:

Dick eingekochtes, mit fein gehackten, gemischten Kräutern gewürztes, abgekühltes Tomatenmark aus der Dose oder 1 Msp Safran unter die Teigzutaten mischen. Teig kneten und ausrollen.

Ungeschälte rote Bete (Rote Rüben) je nach Größe in 40-90 Min garen. Schälen, hacken und pürieren; Mit übrigen Zutaten zum Nudelteig verkneten (rote Bete muss gut abgekühlt sein, bevor sie mit den
übrigen Teigzutaten vermengt wird).



Spaghettirezepte Pastarezepte Informationen zu Spaghetti-Rezepte, Tipps, Lexikon:

AUFBEWAHRUNG von gut getrockneten Nudeln:
Prinzipiell kühl, trocken und dunkel lagern.

Teigwaren ohne Ei: 2 Jahre haltbar.
Teigwaren mit Ei 1 Jahr.

Bereits gekochte Teigwaren im Kühlschrank max 2 Tage, in der
Tiefkühltruhe hingegen 6 Monate.

Antipasti:
Das sind allerlei italienische Vorspeisen, queerbeet....

Pasta:
Übersetzt ital. "Nudel", also Spaghetti, Makkaroni...

Spaghetti:
Der Name geht auf das italienische Wort "spago" für „Bindfaden, Strick“ zurück. Je nach Region sind die Spaghetti unterschiedlich dick.

Parmesan:
Im Handel erhältlich fertig geriebener, abgepackter Parmesan in Tüten schmeckt nach gar nichts. Daher immer frischen Parmesan an der Käsetheke am Stück kaufen!!
Frisch geriebener Parmesan sollte sofort verarbeitet oder serviert werden. Parmesan am Stück hält im Kühlschrank 10-20 Tage. Parmesanleib bei Lagerung von 4-6°C für 4-6 Monate.

Sugo:
Italienisch für "Saft", bezeichnet meist frisch gekochte Tomatensaucen.

Pesto:
Übersetzt "Zerdrücktes". Pastasauce welche stets kalt zubereitet wird.

Quelle: http://www.kirchenweb.at/kochrezepte/spaghetti/nudelteig/nudelherstellung2.htm

Schritte/Zutaten:
  • 200.00gWeizenmehl Type 405 (W480)
  • 2.00stkEier
  • 5.00mlÖle
  • 1.00gSalz


Herstellerliste:

(z.B. ) Lavera

Selbermachen:

Zahnputzgel mit Meersalz, bei empfindlichem Zahnfleisch (Quelle: www.spinnrad.de):

50 ml Wasser
1/4 Meßl. Meersalz
1-2 Meßl. Xanthan
2 Meßl. Glyzerin
1/2 Meßl. Betain
1 Stück Lightsüsstablette zerstoßen und in ein paar Tropfen Wasser gelöst
3 Tropfen Teebaumöl
8 Tropfen Äth. Zitronenöl oder Pfefferminzöl
12 Tropfen Paraben K
8 Tropfen Niemblättertinktur bei gereiztem Zahnfleisch

Das Meersalz im Wasser auflösen und mit Xanthan andicken.
Vorsicht, nehmen Sie nicht zu viel Meersalz, sonst erhalten Sie kein Gel

Anschließend die übrigen Zusatzstoffe dazugeben.
Die Haltbarkeit des Zahnputzgels beträgt ca. drei Monate.
_______________
Zahnpasta

7g Sorbit(hab ich aber weggelassen,ist nur für den geschmack)
33g Wasser
3/4 messl.Xanthan
40g kalziumcarbonat(Schlämmkreide)
2g confoder oder fluidlecithin cm
1,5 g kieselsäure
13 g glycerien

Wird relativ fest,wie eine richtige pasta.

zusätzlich kannst du bei allen Pasten 3-4 Tropfen äth.Öl zugeben für den geschmack(z.B. Pfefferminzöl...)
Optional: Antikaries (7%)

______________________

Zahncreme

20 g Wasser, 30 g Xylit, 7,5 ml Antikaries FLP, 10 Tr. Glyzerin, 30 g Zahnweiß M (10 ML), ½ ML Xanthan, 1 ML Betain Z, ½ ML Meristemextrakt, 8 Tr. Orangenöl, 8 Tr. Minzöl, 2 Tr. Krause-Minze-Öl, 30 Tr. Aqua-conservans-Konzentrat. Haltbarkeit: 3 Monate

Das Xylit im Wasser auflösen (evtl. aufkochen und wieder erkalten lassen), Antikaries und Glyzerin zugeben. Das Zahnweiß mit dem Xanthan mischen und unterrühren. Dann die übrigen Zutaten zugeben.

___________________

Zahngel

50 ml Wasser
1 Messl.Xanthan
2 Messl.Kieselsäure
2 Messl.Glycerin
6 Tropfen Natreensüsse wenn du es nicht so herb magst
1 Messl.Betain
3 Tr.Teebaumöl
12 Tr.Paraben zum Konservieren
Wird relativ flüssig.

______________

Zahnpasta

2 Essl.Schlämmkreide
2 Essl.Milchzucker oder Sorbit
1 Essl.Kieselsäure
3 Essl.Glycerin

Alles ohne Garantie und nicht getestet (bis auf das Zahngel, war mir aber zu flüssig und unkomfortabel im Handling).

Quitten-Relish

 

Zutaten für 5-6 Gläser (à ca. 200 ml Inhalt):

  • 3 rote Zwiebeln
  • ca. 1 kg Quitten
  • 4 EL Zucker
  • 1–2 EL Senfkörner
  • 300 ml trockener Weißwein
  • 100 ml Obstessig
  • 1 rote Chilischote
  • Salz

1  Zwiebeln schälen und fein würfeln. Quitten schälen, vierteln, entkernen und würfeln. Zucker in einem großen Topf goldbraun karamellisieren.
2  Zwiebeln, Quitten und Senfkörner zufügen. Mit Wein und Essig ablöschen. Aufkochen und offen ca. 40 Minuten köcheln. Chili putzen, längs einschneiden, entkernen, waschen und fein würfeln. Ins Relish rühren und ca. 5 Minuten weiterköcheln. Mit Salz kräftig abschmecken. In saubere Twist-off-Gläser ­füllen. Gläser verschließen und ca. 5 Minuten auf den Deckel stellen. Umdrehen und auskühlen lassen.

Zwiebel-Balsamico-Marmelade

Zutaten für 2 Gläser (à ca. 300 ml):

  • 1 kg Zwiebeln
  • 1 rote Chilischote
  • 100 g Zucker
  • 175 ml Balsamico-Essig
  • 75 ml Weißweinessig
  • Salz, Pfeffer

1     Zwiebeln schälen und würfeln. Chili putzen, längs halbieren, entkernen, waschen und in feine Streifen schneiden.
2     Zucker in einer Pfanne oder weitem Topf goldgelb karamellisieren. Zwiebeln und Chili zugeben und mit Essig ablöschen. Aufkochen und bei mittlerer Hitze ca. 30 Minuten kochen, bis die Flüssigkeit leicht dicklich wird. Mit Salz und Pfeffer würzen.
3     Zwiebelmarmelade sofort in saubere Twist-off-Gläser füllen und verschließen. Ca. 5 Minuten auf den Deckel stellen. Wieder umdrehen, auskühlen lassen. Dazu schmeckt kräftiger Käse, z.?B. Parmesan oder Sbrinz. (3-6 Monate haltbar)

Tomaten-Mandel-Chutney mit Möhren

Zutaten für 3 Gläser (à ca. 250 ml):

  • 400 g Möhren
  • 2 Zwiebeln
  • 350 g reife Tomaten
  • 75 g Mandelkerne (ohne Haut)
  • 2 EL Öl
  • 75 g Muscovado-Zucker (ersatzweise brauner Zucker)
  • 2 EL Senfkörner
  • 5 EL Weißweinessig
  • 100 ml Orangensaft
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung von Tomaten-Mandel-Chutney mit Möhren:

1     Möhren schälen, waschen und fein würfeln. Zwiebeln schälen und fein würfeln. Tomaten waschen und grob würfeln. Mandeln in einem Topf ohne Fett rösten und herausnehmen.
2     Öl in dem heißen Topf erhitzen. Möhren und Zwiebeln darin andünsten. Tomaten, Zucker und Senfkörner zugeben und kurz mit anschwitzen. Mit Essig und Orangensaft ablöschen, aufkochen. 25–30 Minuten köcheln, dabei ab und zu umrühren.
3     Mandeln hacken, ca. 10 Minuten vor Ende der Garzeit zugeben. Chutney mit Salz und Pfeffer abschmecken.
4     Sofort in saubere Twist-off-Gläser füllen und verschließen. Ca. 5 Minuten auf den Deckel stellen. Wieder umdrehen und auskühlen lassen.

Eingelegte Zucchini

Zutaten für 1 Glas (750 ml):

  •  
  • 500 g Zucchini
  • Salz
  • 1 rote Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 rote Chilischote
  • 1/2 Bund Dill
  • 1 TL Senfkörner
  • 1 TL Korianderkörner
  • 500 ml Apfelessig
  • 150 g brauner Zucker
  • 1 Prise Kurkuma

Zubereitung von Eingelegte Zucchini

1. Zucchini waschen, trocken reiben, putzen und in feiner Scheiben hobeln. In ein Sieb geben, mit 1 Prise Salz bestreuen und abtropfen lassen. Zwiebel schälen, halbieren, in feine Scheiben schneiden und in eine Schüssel mit kaltem Wasser geben. Knoblauch schälen und in feine Scheiben schneiden. Chilischote waschen, trocken reiben, putzen und in feine Ringe schneiden. Dill waschen, trocken schütteln, Fähnchen abzupfen und hacken.
2. Gewürzkörner in einer Pfanne ohne Fett kurz rösten. Essig, Zucker, Kurkuma und Gewürzkörner in einen Topf geben, aufkochen und köcheln lassen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Leicht abkühlen lassen. Zwiebeln abgießen. Zucchini, Zwiebeln, Knoblauch, Chili und Dill in ein Einmachglas geben mit der Einmach-Marinade übergieben und verschließen.

Zubereitungszeit ca. 1 Stunde. Pro Glas ca. 3190 kJ, 760 kcal. E 10 g, F 2 g, KH 160 g
 


Rezepte von LECKER

Salben

 

Grundsätzliches - Erhitzen der Materialien

Die Bestandteile der Salbe werden nicht direkt am Feuer, sondern in einem Wasserbad erhitzt, da dann die Erwärmung schonender ist und keine zu hohen Temperaturen auftreten können. Benutzen Sie am besten hitzefestes Glas, aber auch Marmeladegläser sind durchaus anwendbar.

Salbenherstellung

Zur Herstellung einer Salbe kann ich folgende zwei Varianten vorschlagen:

Herstellung einer Salbe mit Schweineschmalz

Geben Sie die gewünschte Menge an Schweineschmalz in ein Gefäß und erhitzen sie es so lange, bis das Schmalz flüssig ist. Geben Sie dann das entsprechende Kraut bzw. die Kräuter dazu. Lassen Sie diese Mischung aufkochen und 10 Minuten ziehen. Sie können danach die Mischung abkühlen lassen. Filtern Sie vor der Verfestigung des Fettes die festen Bestandteile heraus. Danach können Sie die Salbe in ein Gefäß geben. Kühl aufbewahrt hält sich so eine Salbe bis zu einem Jahr.

Eine auf diese Weise hergestellte Beinwellsalbe läßt zum Beispiel kleinere Wunden, Geschwüre und Entzündungen schneller abheilen. Eine Salbe mit Beinwell kann bei Blutergüssen und Quetschungen helfen.

Herstellung einer Salbe mit Öl und Bienenwachs

Zuerst sollte man sagen, daß eine Herstellung auf diese Weise wesentlich komplizierter ist, da das Mischungsverhältnis von Öl und Wachs dafür verantwortlich ist, wie fest die Salbe zum Schluß wird. Man sollte also immer zwischendurch etwas von der Mischung auf einem Teller abkühlen lassen und prüfen, ob die Salbe die richtige Konsistenz hat. Ist sie zu fest, fügt man mehr Öl hinzu, ist sie zu weich, dann entsprechend mehr Wachs.

Als Anhaltspunkt sollte man mit 50 ml Öl und ca. 4 g Wachs beginnen.

Geben Sie das Öl und das Wachs in ein Gefäß und erhitzen sie es in einem Wasserbad, bis sich das Wachs aufgelöst hat. Dann gut umrühren, damit sich alles gut vermischt. Jetzt könnte man schon mal testen, ob die Salbe, wenn sie erkaltet ist, die richtige Konsistenz hat. Nehmen sie also etwas von der Mischung und lassen Sie sie abkühlen. Wenn die Konsistenz der Salbe in Ordnung ist, lassen Sie die Mischung abkühlen, bis sie ungefähr handwarm ist. Geben Sie jetzt ätherische Öle und Wirkstoffe hinzu und verrühren alles gut miteinander. Danach können sie die Salbe gut verschlossen aufbewahren.

Etwas aufwendiger, aber mit mehr Inhaltsstoffen, kann man eine Salbe herstellen, indem man anstatt des Öles einen Kalt- oder Heißauszug der gewünschten Pflanzen verwendet. Hier werden die Wirkstoffe schon vorher in dem Öl angereichert und haben so eine höhere Dosierung.

Besser für die Haut, cremiger und leichter zu verstreichen, aber etwas teurer und komplizierter bei der Herstellung, ist die Zugabe von Lanolin oder Kakaobutter zu der Salbenmischung. Die Herstellung unterscheidet sich aber nicht von der Herstellung nur mit Bienenwachs. Verwenden Sie ca. 50 ml Öl, 2 g Wachs und 6 g Lanolin.

Eine Salbe gegen Abschürfungen, Quetschungen oder Schnittwunden:
Stellen Sie von ca. 40 g Beinwellblättern einen Ölauszug her und geben in ca. 200 ml dieses Auszuges ca. 15 g Bienenwachs. Die Herstellung der Salbe ist wie oben beschrieben.

Ringelblumensalbe

 

50 g Bienenwachs

1/4 Liter Olivenöl

50 g Shea- oder auch Kakaobutter (oder, wenn Sie möchten, auch beides)

5 Tropfen Vitamin-E-Acetat von Spinnrad

2 Handvoll Ringelblumenblüten, die Sie gut reinigen und klein hacken

Geben Sie die Zutaten in einen Behälter, den Sie dann im Wasserbad bis zu ca. 70 Grad erhitzen. Die Zutaten sollten dann schmelzen, so dass Sie alles gut miteinander vermischen können.

Danach erhitzen Sie diese Fettphase in einem Topf und geben dann die Ringelblumen hinzu. Nachdem die heiße Creme einmal aufgeschäumt hat, sollte man sie vom Ofen nehmen. Dann 24 Stunden stehen lassen. Dann nochmal erwärmen und durch ein Leintuch filtrieren.

Wenn die Creme so weit fertig ist, geben Sie während des Abkühlens der Creme das Vitamin-E-Acetat hinzu und rühren es ebenfalls gut unter, denn dieses Vitamin-E-Acetat sorgt später dafür, dass die Creme nicht ranzig wird.

Schließlich in eine hübsche Cremedose füllen und mit dem Herstellungsdatum beschriften.

Kamillensalbe

Nehmen Sie für die Kamillensalbe

250 g Schweinefett und zwei gute Hand voll Kamillenblüten


Anwendung

Hämorrhiden, Schnupfen


Zubereitung

Man erhitzt das Schweinefett, gibt die Kamillenblüten dazu und rührt immer gut um. Dann abgedeckt über Nacht stehen lassen, am nächsten Tag wieder leicht erwärmen und absieben, z. B. durch ein Leinentuch. In ein sauberes Gefäß umfüllen.

Johanniskrautsalbe bei Brandverletzungen und Wunden

Zutaten

1 Tasse frisches Johanniskraut

 

1 EL Bienenwachs

1 Tasse Sonnenblumenöl


Zubereitung

Man gießt das Johanniskraut mit dem Öl auf.

Das Ganze sollte in einem dunklen Behälter sein, und muss nun 7 - 9 Tage ziehen. In der Zeit setzen sich die ätherischen Öle des Johanniskrauts frei.

 

Nach den sieben Tagen siebt man das Öl vorsichtig ab und füllt es in ein Schälchen, welches problemlos in einem Wasserbad erhitzt werden kann.

 

Diese Schale lässt man dann im Wasserbad langsam erhitzen und gibt das Bienenwachs hinzu.

Sobald das Bienenwachs geschmolzen ist, nimmt man die Schale aus dem Wasserbad wieder heraus.

Jetzt muss das Ganze kaltgerührt werden, damit es schön gleichmäßig abkühlt und geschmeidig wird.

Nun nur noch umfüllen, am besten in eine verschließbare Cremedose.


Anwendung

Diese Salbe kann sehr gut als Wund- und Heilsalbe benutzt werden, eignet sich am besten jedoch bei Hautabschürfungen und Verbrennungen.


Anmerkungen

Man kann diese Salbe ca 6 Monate aufbewahren.

In einem kleinen Döschen umgefüllt ist es übrigens ein toller Lippenbalsam, der bei spröden Lippen wirklich gut hilft

Quelle: http://www.kraeuter-verzeichnis.de, http://www.la-pace.it/

Cremes
 

Eine Creme besteht aus Fett oder Öl, Wasser, einem Emulgator, der beides verbindet, einem Konsistenzgeber und natürlich den Wirkstoffen. Durch den Emulgator kann das Fett mit dem Wasser eine Verbindung eingehen, so daß das gewohnte, cremige Gebilde entsteht, das wir als Creme kennen.

Zur Herstellung einer Creme kann fast jedes Öl verwendet werden. Mandelöl oder Jojobaöl sind besonders hautfreundlich. Aber auch Distelöl oder Olivenöl können verwendet werden.

Das Wasser, das in die Creme soll, sollte sauber sein, man kann zum Beispiel stilles Mineralwasser nehmen oder, wenn man ganz sicher gehen möchte, destilliertes Wasser.

Der Emulgator, der das Öl mit dem Wasser verbindet, ist der entscheidende Unterschied zwischen einer Salbe und einer Creme. Denn er verbindet die beiden Bestandteile, die eigentlich nicht zu verbinden sind. Mittlerweile gibt es neben den natürlichen Emulgatoren auch synthetisch hergestellte. Diese sind meist wirksamer. Man kann sie zum Beispiel bei "Spinnrad" erwerben.

Schließlich kommt in eine gute Creme noch ein so genannter Konsistenzgeber. Dieser ist dafür zuständig, daß die Creme die, wie der Name schon sagt, richtige Konsistenz bekommt. Als Konsistenzgeber bietet sich Bienenwachs, Kakaobutter oder auch Lanolin an. Zu Lanolin wäre noch zu sagen, daß es sehr weich ist, aber eine besonders gute Heilwirkung hat.

Zum Schluss muss in die Creme natürlich noch der Stoff, der die gewünschte Wirkung ausüben soll. Hierbei kann man ätherische Öle, Kräutertinkturen, Kräuteröle oder auch künstliche Stoffe, wie zum Beispiel Eucerin oder Urea, verwenden.
Ein Zusatz von Teebaumöl wirkt sich im Übrigen positiv auf die Konservierung der Creme aus und hat gleichzeitig auch eine Heilwirkung, allerdings duftet Teebaumöl etwas seltsam, am besten vorher testen.

Als Grundlage für eine Creme kann man folgende Zutaten verwenden:
60 ml Öl
20 g Konsistenzgeber
25 g Emulgator
zwischen 50 und 100 ml Wasser
circa 20 Tropfen Teebaumöl

Man vermischt das Öl, den Konsistenzgeber und den Emulgator in einem Glas und erhitzt es in einem Wasserbad. In das gleiche Wasserbad stellt man ein weiteres Glas, in dem das Wasser auf die gleiche Temperatur erhitzt wird. Wenn alle festen Stoffe aufgelöst sind (circa bei 60°) nimmt man beide Gläser aus dem Wasserbad und gießt, unter ständigem rühren, das erwärmte Wasser zu den anderen Inhaltsstoffen. Rühren Sie so lange weiter, bis die Creme abgekühlt ist und die normale Konsistenz hat. Jetzt kann man die Wirkstoffe, also zum Beispiel ätherisches Öl, hinzugeben. Rühren Sie die Wirkstoffe weiter kräftig in die Creme.
Wenn die Creme komplett abgekühlt ist, kann man sie in eine Dose geben und verschließen.

Quelle: http://www.kraeuter-verzeichnis.de/pages/creme.htm

 

Ätherisches Öl

Prinzip der Destillation  

  
Bei der Destillation werden Flüssigkeitsgemische durch Erhitzen getrennt. Die Flüssigkeit mit dem niedrigeren Siedepunkt verdampft beim Hochheizen zuerst und kann nach dem Kondensieren des verdampften Gases durch ein Kühlsystem wieder aufgefangen werden. Dies soll am Beispiel der Destillation von Wein, dem "Schnapsbrennen", aufgezeigt werden (>Schülerübung):  
  
Siedetemperatur von Ethylalkohol:  78°C  
Siedetemperatur von Wasser:  100°C  
  
In unserem Beispiel würde der Alkohol theoretisch bei 78°C verdampfen, während das Wasser zunächst zurückbleibt. In der Praxis ist es aber so, dass bei 78°C auch schon ein Teil des Wassers verdampft, weshalb man nie reinen Alkohol erhält. Außerdem ist zu berücksichtigen, dass am Anfang der Destillation, dem sogenannten Vorlauf, auch noch Methanol überdestilliert. Methanol besitzt eine Siedetemperatur von 64,5°C und kommt in schlecht vergärtem Alkohol gelegentlich vor. Da Methanol giftig ist, muss der Vorlauf verworfen werden.  
  
Beim Siedepunkt geht eine Flüssigkeit in den gasförmigen Zustand über, die flüssige und die gasförmige Phase stehen dann in einem thermodynamischen Gleichgewichtszustand. Da der Siedepunkt vom Außendruck abhängig ist, gelten die tabellarischen Werte für den Siedepunkt eines Stoffes bei einem Normaldruck von 1013mbar. Beim Erreichen des Siedepunktes unter Normalbedingungen entspricht der Dampfdruck einer Flüssigkeit dem äußeren Druck von 1013mbar. 

Quelle: http://www.seilnacht.com/versuche/destill.html
 

Lavendelöl herstellen

Lavendelöl lässt sich mit einem Rezept leicht herstellen. Zur Gewinnung des ätherischen Öls ist allerdings die Wasserdampfdestillation notwendig.

Herstellung von Lavendelöl

Lavendelöl wird zu unterschiedlichen Zwecken und aus verschiedenen Lavendelarten hergestellt. Es kommt in der Aromatherapie, zu medizinischen Zwecken, als Duftöl oder Massageöl und zur Abwehr von Insekten zur Anwendung. Nicht für jeden Zweck kann man das gleiche Lavendelöl und die gleiche Lavendelart verwenden. Neben der Qualität des Öls bei den verschiedenen Arten gibt es auch noch Unterschiede bei den einzelnen Herstellungsverfahren. Grundsätzlich enthalten alle Pflanzenteile des Lavendels das begehrten Aromaöl – also Blätter, Stängel und Blüten. Das kostbarste Lavendelöl wird jedoch aus den Blüten gewonnen, weil diese den höchsten Anteil ätherischer Öle besitzen. Der beste Zeitraum für den Lavendel zum Ernten ist kurz vor dem Aufblühen der Blüten, zur Mittagszeit. Dort ist der Anteil der ätherischen Öle in der Pflanze am höchsten. Die abgeernteten Blütenstängel dürfen nicht in der Sonne liegen bleiben, da das ätherische Öl sich verflüchtigt, die Inhaltsstoffe Schaden nehmen und es somit zu Qualitätsverlusten kommt. Am besten werden sie an einem trockenen, kühlen und schattigen oder dunklen Ort zwischengelagert, bis sie zur Herstellung weiterverwendet werden.

Lavendelöl für Heilzwecke

Leider ist die Herstellung des reinen Lavendelöls, also die Gewinnung des ätherischen Öls aus der Pflanze, selbst für einen ambitionierten Gärtner in der Regel nicht möglich. Das ist nur in einem technisch aufwendigen Verfahren zu bewerkstelligen und erfordert gleichzeitig große Mengen an Lavendel. Es lohnt sich also nicht, denn für die Herstellung von nur einem Liter Lavandinöl benötigt man etwa 20-40 kg an Blüten des äußerst ertragreichen Lavendel Intermedia. Für einen Liter wilden Echten Lavendels braucht man sogar an die 150-170 kg Blüten! Was aber sehr leicht und auch ohne besonderes Know-How herzustellen ist, ist ein “einfaches” Lavendelöl. Dieses weist jedoch wegen des geringen Anteils an ätherischen Ölen nur geringe Wirkqualitäten auf. Der Kauf qualitativ hochwertiger Lavendelöle ist daher kaum umgänglich, möchte man es für medizinische Zwecke nutzen.

Destillation Lavendel

Die Destillation von Lavendelöl
 

Die Wasserdampfdestillation ist ein weiteres Extraktionsverfahren, mit der auf besonders schonende Art und Weise das kostbare ätherische Öl gewonnen wird. Bei diesem Schongang gehen so wenig Inhaltsstoffe wie möglich verloren. Notwendig ist dafür allerdings eine Destille, die nicht nur Platz braucht sondern auch sehr teuer ist. Der Lavendel wird dabei in einen Behälter gesteckt und mit Wasserdampf erwärmt. Bei diesem Prozess lösen sich die Öle aus dem Lavendel und verdampfen. Sie gehen jedoch nicht verloren, sondern werden mit dem Wasserdampf in ein Kühlrohr geleitet. Dort kondensiert das Öl wieder in den flüssigen Aggregatszustand und sammelt sich in einem Auffangbehälter. Da Öle leichter als Wasser sind, schwimmen sie auf der Oberfläche und lassen sie sich ganz einfach abschöpfen.

Lavendel Destillation

Lagerung und Aufbewahrung

Neben einen kühlen und lichtgeschützten Ort ist für eine sachgemäße Lagerung das richtige Behältnis entscheidend. Lavendelöl muss unbedingt in Glasflaschen gelagert werden, weil es mit anderen Behältnissen wie Kunststoff oder Metall chemisch reagieren kann. Eine dunkle Flasche verhindert zusätzlichen Qualitätsverlust durch Licht. Gleiches gilt übrigens auch für die Blüten nach der Ernte. Diese lassen sich am besten in einem Pappkarton lagern. Wegen ihrer Anteile an ätherischem Öl wird auch bei ihnen von einer Kunststoffdose oder Metallbox abgeraten.

Quelle: http://www.lavendel.net/lavendeloel/herstellen/, http://de.wikihow.com/%C3%96lessenzen-herstellen

 

Reismilch

Zutaten:

1 Tasse Reis (alles außer Risottoreis)
7 Tassen Wasser (kommt auf die Konsistenz drauf an, die ihr haben wollt)
Prise Salz
Prise Zucker
Sieb
Topf
Flasche/Gefäß zum Abfüllen

Zubereitung:

Den Reis in einem Sieb gründlich waschen und eventuelle dunkle Körner oder Steinchen entfernen, dann in den Topf geben und mit zwei Tassen Wasser und einer Prise Salz und einer Prise Zucker so lange kochen, bis der Reis weich ist und alles Wasser vom Reis aufgesogen oder verdampft ist.

Wenn der Reis weich ist, zwei Tassen warmes Wasser zugeben und entweder mit dem Pürierstab oder im Standmixer zu einem weichen Brei pürieren. Dann nach und nach das weitere Wasser zugeben und weiterpürieren. Es soll wirklich ordentlich püriert sein! Wenn ihr denkt, es ist genug püriert, nochmal 30 Sekunden weiterpürieren!

Jetzt die “Milch” absieben. Mir persönlich passt die Reismilch nach dem Absieben schon so, wie sie ist, und fülle sie dann gleich in meine Flasche oder in leere Marmeladegläser ab.

Man kann die Milch nach dem Absieben natürlich auch noch etwa 30 Minuten stehen lassen, sodass sich die restlichen festen Bestandteile absetzen und dann die Milch abgießen und den “Satz” wegleeren. Da sich bei diesem Rezept aber fast kein “Satz” bildet, und wenn, er sowieso am Boden der Flasche ist, mache ich diesen Schritt nicht.


Hafermilch

Zutaten:

1 Tasse Haferflocken
7 Tassen Wasser (kommt auf die Menge und Konsistenz an, die ihr haben wollt)
Prise Salz
1 EL Zucker
Topf
Geschirrtuch zum Durchpressen
Flasche/Gefäß zum Abfüllen

Zubereitung:

Die Tasse Haferflocken mit 2 Tassen Wasser, dem Zucker und der Prise Salz zu einem Haferschleim kochen. Dann den Schleim mit 3 Tassen Wasser pürieren (siehe Reismilch).

Das sehr gut pürierte Endprodukt durch ein Geschirrtuch seihen und den Haferbrei gut ausdrücken, sodass keine Milch mehr aus dem Tuch gepresst werden kann. Aber das Tuch dabei nicht zerstören ;o)

Es ist nicht sicher, ob Hafermilch wirklich glutenfrei ist. Also vorsicht!

Die ausgedrückte Milch mit den letzten zwei Tassen Wasser verdünnen und abfüllen. Fertig!

Tipp:

Die Reismilch, oder besser gesagt “Reiswasser”, hat eine recht cremige Konsistenz und, ehrlich gesagt, schmeckt sie nach nicht sehr viel. Erst wenn man etwas zusetzt (wie Ahornsirup, Zucker, Honig, Kakao, Früchte, Vanille etc.) wird etwas wirklich schmackhaftes daraus!

Man kann die Reismilch, genauso wie Kuhmilch, zum Kochen und Backen etc. verwenden.

Quelle: http://verkocht.wordpress.com/

Lehmofen bauen

Einen Lehmofen zu bauen ist ganz einfach, kostet nicht viel Geld und er ist erstaunlich schnell fertig. Einen Ein-Pizza-Ofen kann man am selben Tag bauen, anheizen und darin Pizza backen.

Unserer ist schon etwas größer und er brauchte etwas länger zum Trocknen - gebaut war aber auch er in einem Tag.

Das brauchst du:

Lehm, Sand, Wasser, Zeitungspapier, Stroh- oder Grasschnitt, eine Ofentür, ein Dach über dem Ofen

Das brauchst du je nach Ofenart:

Ofenrohr, Untergestell oder "Bodenplatte", Drahtgeflecht für Armierung

Das ist Luxus:

Schamotte für den Ofenboden

Lehm

Da hatten wir noch einiges von unseren Wände-Putzaktionen. Man kann auch gut Grünlinge (Lehmsteine) einweichen. Den Lehm am Tag vorher einsumpfen, also unter Wasser setzen. Der Lehm wird mit Wasser, Sand und Strohschnitt gemischt und braucht eine bestimmte Konsistenz zum Verbauen.

Ofentür

Unsere ist aus einem dicken Eichenbrett, das aber such schon Brandspuren zeigt. Besser wäre eine Tür aus Metall, vielleicht findet sich ja noch eine passende alte Ofentür. Man kann die Öffnung auch einfach jedesmal mit neuen Lehmbällen zustopfen.

Unterlage

Wir wollten einen Ofen in bequemer Arbeitshöhe, da kam der alte Sägetisch gerade recht. Es geht auch mit einer Palette oder auf ebenem Boden.

Abzug

Wer hat, nimmt ein Ofenrohr. Wer nicht hat, baut einen Kamin aus Lehmbällen.

Dach

Der Lehmofen ist nicht wetterfest. Also braucht er ein Dach über dem Kopf. Eine simple Plane reicht natürlich zum Abdecken (erst, wenn er wieder kalt ist!), schöner und praktischer ist auf jeden Fall ein festes Dach. Wir müssen unseres auch erst ncoh bauen...

"Bautagebuch" Lehmofenbau

Das Fundament aus Grünlingen

Der Ofenboden - hier aus Schamotte - soll schön grade sein.

Jetzt kommt die Sandform drauf.

Der Sand wird mit Zeitungspapier abgedeckt und dann kommen die Lehmbälle drauf.

Zwischendrin eine Armierung aus dünnen Drahtgeflecht

Die zweite Schicht ist fertig!

Am nächsten Tag Sand ausbuddeln.

Vorsichtig anheizen...

... und jetzt kräftig!

Guten Appetit!

Quelle: http://2011.luft.de/selbstversorgung/handwerk/lehmofen-bauen/

Beispielvorlage:
https://www.facebook.com/groups/225512214316254/249273055273503
https://www.facebook.com/groups/225512214316254/249301058604036
https://www.facebook.com/video.php?v=635816906441206&set=vb.100000387062720&type=2&theater

 

Als: Mixer, Getreidemühle, Brotteigkneter, Brot/Wurst/Käseschneider, vielleicht auch mit Stromgeneratorfunktion (bis zu 250W möglich ..), Rasenmäher. Leicht ausbaubar durch einfachen mechanischen Verbinder - "steck und klicks".
In Form eines "Workshops".
 

Erdäpfel so wenn geht mit Solarakkuschrauber bzw. mt unserem Tool ..

https://www.youtube.com/watch?v=z4f32SopXVw

https://www.facebook.com/video.php?v=807369369304003&fref=nf


 

 

https://www.facebook.com/video.php?v=815001401861152&set=vb.147415918619707&type=2&theater

Inhaltsverzeichnis des eurotopia-Verzeichnisses von 2009:

 

 

6

Vorwort zur Ausgabe 2009 des eurotopia-Verzeichnisses

von Martin Stengel

14

Von der grünen Insel zur eingebundenen Inspirationsplattform. Ökodörfer und intentionale Gemeinschaften der heutigen Zeit

von Kosha Anja Joubert

17

Das Nicht Wissen - Sitzen Ökodörfer und Gesellschaft in einem Boot?

von Jonathan Dawson

21

Die Ganzheitlichkeit der Gemeinschaftsbewegung - Potential und Realität

von Karen Litfin

27

Die gemeinschaftliche Gesellschaft – eine konkrete Utopie? Wie Gemeinschaft gesellschaftsfähiger und Gesellschaft gemeinschaftlicher werden kann

von Wolfram Nolte

32

Gemeinschaftlich Planen, Bauen und Wohnen auf dem Weg in die Mitte der Gesellschaft

von Micha Fedrowitz

36

Vom Nischensegment zum „must have“: Folgt nach der Pionier- und Modellphase die Etablierung?

von Holger Wolpensinger, Michael Fedrowitz und Achim Rhein

44

Energiewende-Bewegung/Transition Town Movement

von Jörg Petzold

46

Soziale Werkzeuge für den Gemeinschaftsaufbau – Einführung

von Kosha Joubert

48

Die unendliche Geschichte: Der Gemeinschaftssucher. Von einem der auszog, seine ideale Gemeinschaft zu gründen – eine Geschichte und ihre modellhafte Analyse

von Dieter Halbach

53

Was hält eine Gemeinschaft zusammen?

von Dieter Halbach

55

Authentische Gemeinschaft – wie geht das?

von Götz Brase

59

Friedenskommunikation. Der Ansatz der Prozessarbeit nach Arnold Mindell

von Gill Emslie

66

Das Forum und Holacracy. Innenleben und Handlungsfähigkeit von Gemeinschaften

von Francois Michael Wiesman

71

7 Schritte zur Kollektiven Intelligenz

von Kosha Anja Joubert

76

Träumen, Planen, Handeln, Feiern. Die Methode des Dragon Dreaming

vorgestellt von Kosha Joubert

81

Kurzinterview mit John Croft

von Kosha Joubert

83

Einführung zum wissenschaftlichen Teil

von Kosha Joubert

84

Soziale Innovationen für eine zukunftsfähige Lebensweise. Gemeinschaften und Ökodörfer als Experimente

von Iris Kunze

88

Nach der Nachhaltigkeit? Natürliches Design und Widerstandsfähigkeit

von Daniel Wahl

 

 

 

Hier die meisten Artikel aus dem eurotopia-Verzeichnis Ausgabe 2007:

 

 


 

 

 

 

Quelle: http://www.eurotopia.de/

Weitere:


http://www.tamera.org/index.html

http://www.findhorn.org/

https://www.youtube.com/watch?v=BsKq08gUf04
Ökodörfer und Selbstversorger-Gemeinschaften in Europa

http://nachhaltig-sein.net/regionen/sachsen

http://www.schloss-tempelhof.de/

https://www.youtube.com/watch?v=96sttin8f9U

Mit dem hier gezeigten Erklärvideo machen wir einen ersten Versuch das Konzept von Familienlandsitz-Siedlungen nach Anastasia der bereiten Öffentlichkeit etwas näher zu bringen.
Wir möchten mit diesem Video Menschen und Familien anregen und inspirieren sich etwas näher mit der Vision des Lebens in einer Familienlandsitz-Siedlung zu beschäftigen.

So wie jeder, der selbst ein Haus bauen möchte, sich die elementarsten Grundlagen für den Bau in Form von Büchern und Fachliteratur aneignet, so sehen wir die Anastasia-Buchreihe als Bauanleitung für einen Familienlandsitz und entsprechende Siedlungen. Jede Siedlung wird dabei individuell wie seine Bewohner sein.

Wann in Deutschland die erste Familienlandsitz-Siedlung entsteht, hängt von unseren detaillierten Träumen, unseren gemeinsamen Plänen, unserem Glauben an die Möglichkeit und unserer gründlichen Vorbereitung ab.

Die Entstehung dieses Erklärvideos begann im Oktober 2012.
Wir danken allen Beteiligten die es uns ermöglichten, dass es hier nun zur Ansicht steht.

In eigener Sache: Die Familienlandsitz-Siedlung „Weda Elysia" besteht bisher als Vision und Geistschöpfung. Wir tun alles, damit sich diese Vision auf der Erde materialisiert.

Drum lasst uns jetzt miteinander noch klarer träumen, planen, handeln und unserer schöpferisches Tun feiern. Lasst uns siedeln auf dem Land.

Hier noch mal der Abspann mit allen Links:

Die Anastasia Bücher berühren weltweit die Herzen von Millionen von Menschen
und wecken die Sehnsucht nach einem Leben in und mit der Natur.

In Band vier heißt es:
"Wähle dir zunächst einen Ort auf der Erde aus, der dir in vieler Hinsicht geeignet erscheint, einen Ort, an dem du leben möchtest und von dem du dir vorstellen kannst, dass auch deine Kinder dort leben wollen. Noch deine Urenkel werden dir dafür dankbar sein. Das Klima an diesem Ort soll für dich angenehm sein. Dort nimm dir einen Hektar Land. Suche das Land gut aus, denn diese Entscheidung soll für Jahrhunderte gelten."

Inspiriert durch die Anastasia-Bücher entstand und wächst auch in Deutschland und den angrenzenden Ländern eine Familienlandsitz Bewegung.
Einzelne Familienlandsitze sind bereits an vielen Orten entstanden. Siedlungsgruppen finden sich und planen Familienlandsitz-Siedlungen.

Näheres unter: Netzwerk
www.Familienlandsitz-Siedlung.de

In Russland sind bereits mehr als zweihundert
Familienlandsitz-Siedlungen nach Anastasía entstanden.

Im Jahre 2013 wurde in die staatliche Duma ein Gesetzesentwurf eingereicht, der Russen ermöglicht min. 1 Hektar Land für die Familie kostenlos als Eigentumsland zu nutzen. Der Entwurf sieht vor, dass russischen Staatsbürgern das Recht
auf Boden als grundlegendes Volkseigentum garantiert wird.

Näheres unter:
www.Anastasia.ru

Die Anastasía Buchserie ist hier erhältlich:
www.Waldgartendorf.de
www.Mare-Versand.de
www.Govinda.ch

Seit Oktober 2013
ist der erste Band auch als Hörbuch erhältlich
www.Dieter-Strobel.de

Titelbildgrundlage:
www.lowriseplanet.net

Filmmusik:
Die Schwingungen des Buches
"Anastasia - Tochter der Taiga",
deren Frequenzen in Töne und Klänge gewandelt.
Copyright
www.natursymphonie.com

Liedkomposition:
„Das andere Leben"
Text und Melodie von Dieter Strobel
www.dieter-strobel.de

Liebe Grüße von
Aruna und Maik Palitzsch-Schulz
www.Weda-Elysia.de

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http://gen.ecovillage.org/


http://de.wikipedia.org/wiki/Transition_Towns


http://transitionaustria.ning.com/


http://de.wikipedia.org/wiki/Ubuntu_%28Philosophie%29

Regio Natural Building

The Hobbit House

This is a house I built for our family in Wales. It was built by myself and my father in law with help from passers by and visiting friends. 4 months after starting we were moved in and cosy. I estimated 1000-1500 man hours and £3000 in materials. Not really so much in house buying terms (roughly £60/sq m excluding labour).

The house was built with maximum regard for the environment and by reciprocation gave us a unique opportunity to live close to nature. It housed our family whilst we worked in the woodland surrounding the house doing ecological woodland management and setting up a forest garden, things that would have been impossible had we had to pay a regular rent or mortgage. The main tools used were a chainsaw, hammer and 1 inch chisel, little else really. I was not a builder or carpenter, my experience was only having had a go at one similar house 2yrs before and a bit of mucking around inbetween. This kind of building is accessible to anyone. My main relevant skills were being able bodied, having self belief and perseverence and a mate or two to give a lift now and again.

Some key points of the design and construction:

  • Dug into hillside for low visual impact and shelter
  • Stone and mud from diggings used for retaining walls, foundations etc.
  • Frame of oak thinnings (spare wood) from surrounding woodland
  • Reciprocal roof rafters are structurally and aesthaetically fantastic and very easy to do
  • Straw bales in floor, walls and roof for super-insulation and easy building
  • Plastic sheet and mud/turf roof for low impact and ease
  • Lime plaster on walls is breathable and low energy to manufacture (compared to cement)
  • Reclaimed (scrap) wood for floors and fittings
  • Anything you could possibly want is in a rubbish pile somewhere (windows, burner, plumbing, wiring...)
  • Woodburner for heating - renewable and locally plentiful
  • Flue goes through big stone/plaster lump to retain and slowly release heat
  • Fridge is cooled by air coming underground through foundations
  • Skylight in roof lets in natural feeling light
  • Solar panels for lighting, music and computing
  • Water by gravity from nearby spring
  • Compost toilet
  • Roof water collects in pond for garden etc.

Quelle: http://www.simondale.net/hobbit.htm

Projekt Zero Box

- Einbau von Hochbeet mit Doppelfenster
- PV-Module ins Dach
- Insektengänge mit Rohren
- Wassergekühlter Kühlschrank über Solarpumpe oder Peltier oder Verdampfung
- Wasseraufbereitung über Dachgrün, Aquaponding/kultur und Permakulturgarten
- Gewächshaus durch Verbindung mehrerer Kleinhäuser mit Folientunnel - Wintergarten - Klimazone

- Konzepte zu weiteren Dämmmaterialen (Miskantus, Hanf, etc. – Faser/füllpflanzen),
- Produktionsvorplanung mit Bauern in der Hütte als Arbeitsstätte über www.fairnette.at
- Transportierbar mit Kran

Quelle: http://www.fairsign.at/projektzerostrohbox.pdf

Weiters: http://naturalhomes.org/strawbale-roundhouse.htm

 

Karlsgarten Box

Die BOX wird dem Projekt „Karlsgarten“, einem urbangardening Projekt am Karlsgarten zur Verfügung stehen, als Schau- und Stauraum und als Platz für Veranstaltungen
rund ums nachhaltige Leben dienen.
Die kranbare Box hat das Format eines halben Seecontainers (2,5 x 3,5 x 2,5 m) und ist strukturell aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz aufgebaut. Das Stroh dient der Isolierung dieser Tragstruktur. Das Dach ist extensiv begrünt und trägt somit zur Retention und Reinigung von Regenwässern bei. Außen wird die Box einer zeitgerechten und klaren Formensprache gerecht. Der Innenbereich wird mit Lehmputz und ansprechenden Holzoberflächen ausgekleidet, was zu einem behaglichen Raumklima führt.

Quelle: http://www.stroh2gether.at/egb/wp-content/uploads/2014/10/Infoblatt-box-A4.pdf

Einbaumhaus

Eineinhalbgeschossiges Holz-Stän-derwerk mit berindeten Stehern undInnenpfetten. Außenwände aus lehm-
verputztem Stroh. Zwischenwände aus Lehmziegeln, Technikraum und Wendeltreppe als Holz-Ständerwand.
Ausführung der erdberührenden Bauteile je nach Untergrund und Lage, Steinschlichtung als Hangverbau. Das Dach
bildet das patentierte, zweischalige Hebelstabwerk: innere Schale mit Pfettenund Sparren aus naturbelassenem,
berindetem Laubholz. Lattung aus entrindeten, gespaltenen Ästen, Untersichtaus schwer entflammbarem und diffusionshemmendem Hanfstoff,
Schafwoll­dämmung, Indikatorpapier, Hinterlüf­tung. Äußere Schale als Hebelstabwerk mit tragenden Pfetten und Sparren
aus entrindetem Nadel-Rundholz, talseitig mit weitem Dachüberstand. Begehba- res Gründach.
Oberlicht aus Glas, An­schluss in Kupferblech. Traufblech mit Verblendung aus mit Naturharz behan­delten, sommergeschlägerten Rand­brettern (Schwartlingen).

Quelle: http://www.einbaumhaus.at/dl/EINBAUMHAUS_Konzeptpapier_Oktober2014.pdf

... aber neu ist das ganze nicht.

Man siehe etwa hier : https://www.youtube.com/watch?v=OEuzqvYqlE4

In dem stecken 150 Pfund an Materialkosten ... keine 50.000 Euro.

Wenn ich mir die Bilder so anschaue, dann wurde da von Simon Dale geklaut : http://www.simondale.net/hobbit.htm / https://www.youtube.com/watch?v=z9H1qn84V_I

Mehr ideen gibts hier: https://www.youtube.com/watch?v=GbM2In5Hfx4

Zum Heizen würde ich einen rocketmass heater empfehlen : https://www.youtube.com/watch?v=Sqznv5GDSWc
http://youtu.be/NYJyxptclos?t=37s

Die Einrichtung ist übrigens kein Problem, da sie auch aus Cob gebaut werden kann.

Einziges Problem sind die Bauordnung in AT, bei uns geht ja leider nicht was in England oder Spanien möglich ist.

Weitere Quellen zu Strohhaus:

http://www.arte.tv/guide/de/051384-018/x-enius

http://www.baubiologie.at/wp/strohballenbau/

http://www.baubiologie.at/wp/strohballenbau/strohbau-techniken/

 

Flying-8, revolutionary handweaving concept

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FLYING-8 Webstuhl in Ouagadougou, Burkina Faso.
FLYING-8 loom in Ouagadougou, Burkina Faso.



Andreas Möller webt seit über 30 Jahren. Seine Flying-8 Webstühle, die Flying-8-webmethode und designsstrategie sind auf hohe Produktivität ausgerichted.
Der Flying-8 Webstuhl vereinigt Vorteile alter Webstühle und neue Erfindungen von Andreas Möller.
Die Materialkosten für einen Flying-8 Webstuhl sind gering, die Konstruktion ist überaschend einfach, das Bauen mit wenigen Basiswerkzeugen, wie Hammer und Handsäge überall möglich. Ein Stromanschluss ist nicht erforderlich, außerdem müssen keine Löcher gebohrt und keine Metallteile, wie Zahnräder oder Achsen, beschafft werden.
In bereits 14 Ländern auf 4 Kontinenten haben sich Weber und Weberinnen Flying-8 Webstühle gebaut.
Es können auch bestehende Webstühle zu Flying-8 Webstühlen umgebaut werden.
Die Flying-8 Webmethode bedient sich einiger neuen, einfach zu bauenden Geräte, und verzichtet auf überflüssige Arbeitsschritte.
Die Gestaltung der Stoffe geht Hand in Hand mit Webtechnik, Material und hoher Produktiongeschindigkeit.
Andreas Möller unterrichtet Flying-8 weltweit. Termine für Kurse finden Sie weiter unten.
Den Bauplan und andere Manuskripte können Sie hier im shop (oben links) bestellen.

Andreas is weaving since more than 30 years. His Flying-8 looms, the Flying-8 weaving methode and -design strategy are focusing on high productivity.
The Flying-8 loom is a composition of good features of old looms and new inventions by Andreas.
The costs for a Flying-8 loom are low, the construction is easy, the assembling can be done with simple tools like hammer and saw.
Electricity is not needed neither extra metal parts like ratchets and axles. And there is no need to drill any wholes.
Weavers all over the world, in 14 countries on 4 continents, have already built their own Flying-8 looms.
Also existing looms caneasily be modified to Flying-8 looms.
The Flying-8 weaving methode is based on some new tools, which are easy to be build as well, and on a time saving workflow.
The design of the fabrics is focussing on the the weaving binding, the yarn quality and efficient production.
Dates for courses see further down.
The Building Guidline for a Flying-8 loom and other books can be ordered in the shop (above left).


All courses can be bi-lingual German-English.
Andreas can also be booked for lectures and trainings all over the world.

Nächste Termine Next dates
Flying-8 Das Weben:



Rothen, Teilnehmerzahl 4-8
Fr, 06. Juni bis Di, 10. Juni 2014 (Pfingsten)

Termine für Flying-8 weekend und Flying-8 Webstuhlbau erfolgen auf Absprache.

Flying-8 Weben

Kursort: Hamburg, Teilnehmer 2 - 4
Rothen, Teilnehmer 4 - 8
Kursleiter Andreas Möller
Kursdauer 6 Tage, ingesamt 40 Stunden
Kursgebühr 785,- €, Material inclusive

Das Flying-8 Weben von Andreas Möller ist gegenüber dem traditionellem Weben bequemer und schneller. Die Ketten werden mit dem Liftsystem geschärt, mit dem Besten-Freund aufgebracht und an bestehende Einzüge angeknotet. Die Verschnürung ist eine Einfachverschnürung, übersichtlich und schnell modifizierbar. Das Weben findet an Flying-8 Webstühlen mit Schnelllade statt.
Die Kurse sind bei Laien und Profis sehr beliebt.

Siebdruck selber machen

Die große Siebdruck Anleitung inkl Videoanleitungen

Liebe(r) Freund(in) des Siebdrucks,

Siebdruck selber machen war schon immer etwas, das Dich interessiert hat, aber Du hast nicht die richtigen Informationen zum Thema gefunden? Auf dieser Seite findest Du einige hoffentlich nützliche Tricks und Anleitungen rund um das Thema Siebdruck und T-Shirt Druck. Grundsätzlich lassen sich mit dem Siebdruckverfahren beinahe alle erdenklichen Materialien selber bedrucken. In der folgenden Anleitung findest Du Informationen zum Textildruck und zum grafischen Siebdruck auf Papier und Pappe. Die Technik lässt sich auch auf andere Materialien übertragen, allerdings wird z.b. für das Drucken auf PVC anderes Zubehör eingesetzt.

 

Allein beim Bedrucken von Textilien müssen einige wichtige Regeln beachtet werden. Um welchen Stoff handelt es sich eigentlich, der bedruckt werden soll? Handelt es sich um Baumwolle oder um Kunstfaserstoffe? Sollen helle oder dunke Stoffe bedruckt werden? Soll die Farbe matt oder glänzend sein?

 

 

 

 

 

Aber halt, ein Schritt nach dem anderen. Was genau ist Siebdruck eigentlich und wie funktioniert er?

Beim Siebdruck wird - wie der Name schon sagt - mit einem feinmaschigen Siebgewebe gearbeitet (zumeist aus Polyester oder Nylon), das auf einen Rahmen, der oft aus Holz oder Aluminium gefertigt ist, aufgespannt ist. Dieser Rahmen wird ganz einfach Siebdruckrahmen genannt. Stell Dir unter dem darauf aufgespannten Sieb einfach einen feinen Stoff vor.

Auf dieses Siebgewebe wird eine fotosensitive Emulsion gestrichen (auch Kopierschicht genannt), die trocknen muss und bei anschließender Bestrahlung mit UV Licht (z.B. auch Sonnenlicht) aushärtet. Bringt man vor dem Belichtungsprozess z.B. eine nicht transparente Vorlage auf dem Sieb auf, wird diese Stelle beim Belichten nicht vom Licht beeinflusst und härtet folglich nicht aus. Teile des Siebs bzw. der Emulsion, die nicht vor dem Licht geschützt sind, härten nach einer bestimmten Zeit so aus, dass Sie mit Wasser oder Lösungsmitteln nicht wieder aufgeweicht und entfernt werden können.

Die Stellen, die aber zuvor abgedeckt waren, lassen sich sehr wohl mit Wasser aus dem Sieb entfernen. So erzeugt man mit Hilfe von Siebdruckgewebe, Fotoemulsion, einer lichtundurchlässigen Vorlage und etwas Licht eine optimale Schablone. Durch diese Schablone lässt sich mit Hilfe von Textilfarbe und einem Siebdruckrakel eine Farbauflage gemäß der Schablone auf den Stoff bringen.

Jetzt willst Du aber ganz sicher wissen, ob man auch zu Hause den Siebdruck selber machen kann. Ob und wie das nun ganz genau funktioniert, erfährst Du jetzt hier in unserer Siebdruckanleitung.

Für das Bedrucken von T-Shirts brauchst Du zunächst natürlich Shirts, die Du bedrucken kannst. Für den Anfang empfehlen wir jungen Siebdruckern immer mit weißen Shirts oder vielleicht sogar einigen hellen Stoffresten zu beginnen, weil hier schnell gute Ergebnisse erzielt werden können. Neben den Shirts brauchst Du aber natürlich noch das entsprechende Siebdruckzubehör. So brauchst Du zunächst einmal einen Siebdruckrahmen mit einem bespannten Sieb für den Textildruck. Hier kommt es leider schon oft zu Problemen, da es extrem viele verschiedene Arten Siebdruckgewebe gibt. Wir haben für Dich die passenden Rahmen ausgewählt, die zusammen mit unserer Fotoemulsion und unseren Farben optimal harmonieren.

Oft ist die Enttäuschung groß, hat man sich verschiedene Siebdruckmaterialien beschafft, doch das Belichten und Drucken will einfach nicht klappen. Das liegt leider am Irrglauben, man könnte willkürlich verschiedene Gewebearten mit jeder Fotoemulsion und jeder Farbe nutzen. Dem ist aber leider nicht so! Daher stellen wir euch Materialien zusammen, die immer aufeinander abgestimmt sind. So z.B. auch in unseren Siebdruck-Sets.

In unserer Siebdruckanleitung findest Du weitere Informationen und eine Schritt für Schritt Anleitung.

Spinnen mit der Handspindel

 

Es entbehrt nicht einer gewissen Faszination zu sehen, wie aus einem Stückchen Rohwolle ein Faden entsteht, den man “einfach so” selbst hergestellt hat. Natürlich braucht es ein bißchen Übung, bis ein gleichmäßiges Garn entsteht. Laß dich also nicht entmutigen, wenn du am Anfang eine Reihe “flauschiger schwangerer Regenwürmer” anstelle eines feinen gleichmäßigen Fadens zustande bringst. Du wirst sehen, daß es mit der Zeit immer besser wird.

Doch beginnen wir am Anfang. Wenn du dich noch nie im Spinnen versucht hast, solltest du bei deiner Wahl des Materials ein paar Dinge beachten.

Die Wahl der Faser

rohwolle.jpg

Auch wenn es viele verschiedene Faserarten gibt, die sich zum Spinnen eignen, so gibt es doch manche, die für Anfänger besser geeignet sind als andere, einfach aufgrund der Tatsache, daß sie sich leichter verarbeiten lassen. Seide verspinnt sich zwar traumhaft, hat aber den Nachteil, daß es ein relativ kostspieliger Rohstoff ist, den man vielleicht nicht zum Üben verwenden sollte, bis die o.g. flauschigen schwangeren Regenwürmer im Faden verschwunden sind. Flachsfaser für die Herstellung von Leinen ist nicht sehr “handzahm” und sollte daher auch erst verwendet werden, wenn man schon ein bißchen mehr Erfahrung gewonnen hat. Am besten eignet sich für den Anfang also Wolle, die relativ günstig zu haben ist und sich gut verspinnen läßt.

Nun ist Wolle aber nicht gleich Wolle. Es gibt unbehandelte Rohwolle, Wolle im Vlies oder im Kammzug, Wolle mit vollem Fettgehalt oder gewaschene, entfettete Wolle, Merino-, Alpaka-, Fuchsschaf-, Gotland- oder Milchschafwolle usw. Vieles davon mag den Anfänger sicher etwas verwirren, daher bin ich bei den Spinnfasern etwas genauer darauf eingegangen. Für den Anfang eignet sich kostengünstige Milchschaf- oder Eiderwolle im Kammzug sehr gut, da diese bereits spinnfertig und leicht zu verarbeiten ist. Passende Rohwolle (und Spindeln) gibt es übrigens auch im Flinkhand Shop!

Die richtige Spindel

spindeln.jpg

Es gibt eine große Vielfalt an Handspindeln in verschiedenen Ausführungen, Größen und Gewichten. Für den Anfänger eignet sich eine Spindel, die sich möglichst lange selbständig dreht und dabei nicht zu leicht und nicht zu schwer ist. Mit sehr leichten Spindeln kann man zwar schön feine Garne spinnen, aber zu Beginn kommt es ja zunächst einmal darauf an, einen gleichmäßigen Faden zu produzieren, der ruhig etwas dicker sein darf. Je schwerer die Spindel ist, um so dicker muß der Faden sein, damit er nicht durch das Eigengewicht der Spindel reißt. Die kleine Spindel mit dem Tonwirtel (hier in der Abbildung ganz links) ist eine Rekonstruktion aus dem 12. / 13. Jahrhundert. Sie hat nicht sehr viel Drall und ist relativ leicht - daher für den Anfänger vielleicht nicht das beste Modell, obwohl es beim Mittelalter- Reenactment natürlich auch darauf ankommt, was authentisch ist. Zum Üben zu Hause ist meiner Meinung nach eine Tellerspindel (wie in der Mitte und rechts in der Abbildung) sehr gut geeignet. Diese drehen sich relativ lange von allein und haben auch meist ein ausreichendes Gewicht für den Anfänger. Das ist natürlich alles auch Geschmacksache, und ich kann nur von meiner eigenen Erfahrung ausgehen. Am besten ist es, für sich selbst auszuprobieren, womit man am ehesten klarkommt und welche Spindel jeder einzelne als angenehm empfindet.

Spindeln gibt es übrigens auch im Flinkhand Shop!

Das Anspinnen

anspinnen.JPG

Bevor man mit dem Spinnen beginnt, muß man erst einmal einen Anfang haben, an den man anspinnen kann. Hierfür eignet sich jedweder Faden, solange er sich am Ende ausfransen läßt. Diesen Faden nennt man Vorfaden. Such dir also einen ca. einen Meter langen Faden (z.B. von einem Knäuel gekaufter Wolle). Diesen Faden wickelst du ein paar mal um den Stab den Spindel genau über dem Wirtel oder Teller, so daß er sich nicht sofort wieder löst. Dann schlingst du den Faden einmal um die Spitze der Spindel, führst ihn wieder zurück und machst oben in Höhe der Kerbe eine halbe Schlinge (siehe Abbildung hier rechts).

Nun sollten noch ca. 5 - 10 cm Faden am oberen Ende übrig bleiben. Das Ende des Fadens wird auf ca. 2 cm aufgefasert, so daß es schön “ausgefranst” ist. Der Faden kann so nämlich besser die zu verspinnende Wolle fassen. Du kannst die Spindel jetzt schon einmal nur am oberen Ende des Fadens halten und sie wie einen Kreisel anschubsen, so daß sie sich frei drehen kann. Auf diese Weise bekommst du ein Gefühl dafür, wie es geht, ohne daß die Spindel schlingert. Versuche es so zu machen, daß sie sich gleichmäßig dreht.

faserdreieck02.jpg

Schauen wir uns nun die Wolle an. Wolle im Kammzug ist bereits in eine Richtung gekämmt und besteht aus einem sehr langen Strang. Das ist natürlich viel zu viel auf einmal. Am besten teilst du den Anfang des Stranges und nimmst dir nur eine kleinen Teil davon, der vielleicht 30 cm lang und nicht mehr als 2 cm breit ist. Um dieses Stück vom restlichen Strang zu trennen nimmst du einfach die Hände und ziehst das von dir benötigte Stück einfach heraus. So entstehen bereits ausgefaserte Enden, die gut greifen. Hierfür eine Schere zu verwenden ist keine gute Idee, weil die Fasern dann glatt abgeschnitten würden, was für den Spinnvorgang nicht gut ist. Wir brauchen möglichst viele feine Fasern, die ineinander übergehen, also ist es viel besser, die Fasern mit den Händen auseinanderzuziehen.

Nimm nun ein Ende deines Stücks Wollfaser so in die linke flache Hand, daß die Faserenden parallel zu deinen Fingern verlaufen und der Rest des Stücks hinter deiner Hand liegt. Du kannst auch den Rest der Wolle in deinen Ärmelausschnitt stopfen, dann fällt nichts runter. Nun legst du das ausgefranste Fadenende (das an der Spindel) quer auf die Faserenden und hälst es mit dem Daumen der linken Hand fest. Dabei solltest du darauf achten, daß ein sogenanntes Faserdreieck entsteht. Damit ist gemeint, daß die Fasern bzw. das Ende des ausgefransten Fadens ein Dreieck bildet, dessen untere Spitze im Faden selbst zusammenläuft, während die Fasern darüber aufgefächert liegen. Im Bild hier links kannst du das Faserdreieck in der Hand sehr gut erkennen. Beim Anspinnen ist es auch wichtig, daß der Anfang des Fadens nicht unter sondern auf den Wollfasern liegt, damit sich diese mit dem Faden verzwirnen können.

Nachdem du deine linke Hand soweit ausgestattet hast, gibst du der nun frei hängenden Spindel mit der rechten Hand einen Schubs, so daß sie anfängt, sich in eine Richtung zu drehen. In welche Richtung du sie drehst, bleibt dir überlassen. Die Hauptsache ist, daß du die gewählte Richtung während des gesamten Spinnvorganges beibehälts. Wenn die Spindel sich jetzt dreht, greifst du mit der rechten Hand unten an dein Faserdreieck (wie oben im Bild) und wartest einen kleinen Moment, bis der Drall der Spindel nach oben in den Faden gewandert ist. Dann ziehst du vorsichtig ein bißchen an den Fasern und dem Vorfaden und läßt dann die rechte Hand kurz los. Der Drall im Faden wandert hoch und verzwirnt dein erstes Stück Faden. Nun greifst du wieder das Faserdreieck unten an der Spitze, ziehst weitere Fasern aus dem Dreieck, läßt kurz los usw. Dabei ist es wichtig, daß sich die Spindel immer weiter dreht. Du mußt sie also immer wieder mit der rechten Hand neu anschubsen, wenn sie an Drehung verliert.

Am besten legst du dir bei deinen ersten Spinnversuchen ein dickes Handtuch oder eine Decke auf den Fußboden, weil dir die Spindel vermutlich des öfteren herunterfallen wird. So wird sie nicht beschädigt und fällt weich. Wenn du draußen bist, dann kannst du auch auf weichem Boden (z.B. auf dem Rasen) üben. Es braucht am Anfang ein bißchen Übung, bis man den Bogen heraus hat, nachdem du ein bißchen Gefühl für die Fasern selbst bekommen hast, wird es klappen.

Wenn du so viel gesponnen hast, daß die Spindel fast den Boden erreicht hat, weil der Faden entsprechend lang geworden ist, dann wickelst du den frisch gesponnenen Faden aud den Stab der Spindel auf. Am besten geht es, wenn du den Faden zuerst auf die linke Hand wickelst, während die Spindel noch frei in der Luft hängt. So geht die Spannung aus dem Faden nicht verloren und er bleibt stabil. Dann wickelst du den Faden von der linken Hand auf die Spindel und befestigst anschließend das Ende genau wie vorher den Vorfaden. Nun kannst du weiter spinnen wie oben beschrieben bis die Spindel voll ist oder du genug Faden für deinen Bedarf gesponnen hast.

Hier noch einmal die wichtigsten Punkte, die du beim Spinnen beachten mußt:

Die linke Hand tut eigentlich nichts, sie hält nur die Fasern in Position
Die Fasern müssen ein Dreieck, das sogenannte Faserdreieck bilden
Die rechte Hand arbeitet immer direkt oben am Faserdreieck oder schubst die Spindel neu an
Die Spindel muß sich immer drehen, und zwar immer in die gleiche Richtung!

Das Haspeln

Wenn die Spindel voll ist oder du genug Garn gesponnen hast, muß ja irgendwann das Garn auch von der Spindel genommen und aufgewickelt werden. Wenn du es nun einfach von der Spindel aus zu einem Knäuel aufwickelst, kann es dir passieren, daß sich das Garn durch den “Überdreh” sofort an manchen Stellen ineinander zwirnt und nicht wie gewünscht glatt liegt. Um das zu vermeiden, solltest du das Garn haspeln. Es gibt richtige professionelle Haspeln, aber es geht auch ohne. Nimm dir einfach einen umgedrehten Hocker (oder ein ähnliches Gerät) und wickel das Garn um die vier Beine des Hockers. Dabei mußt du ein bißchen vorsichtig sein und aufpassen, daß der Faden nicht reißt. Wenn das gesamte Garn abgewickelt ist, ist es gut, das Garn etwas zu befeuchten (hierfür kann man entweder Wasserdampf, eine Blumenspritze oder auch die Nachtfeuchte im Freien zu Hilfe nehmen). Sobald das Garn wieder getrocknet ist, hat es sich geglättet und läßt sich nun sehr gut zu einem Knäuel wickeln und danach weiter verarbeiten.

Das Zwirnen

Wahrscheinlich hast du nun bereits festgestellt, daß dein Garn nicht sehr reißfest ist. Dem kannst du entgegen wirken, indem du es nun auch noch verzwirnst. Zum Verzwirnen brauchst du mindestens zwei Garn-Knäule; Es können aber auch drei sein, je nachdem, wie dick dein Faden werden soll. Am besten nimmst du dir einen Eimer oder etwas in der Art, in den du die Knäule hineintust, damit sie beim Verzwirnen nicht überall in der Gegend herumrollen können. Du verwendest zum Verzwirnen auch wieder die Spindel und arbeitest fast wie beim Spinnen. Allerdings spinnst du nun keine Rohwolle sondern die beiden (oder drei) fertigen Fäden zusammen, so daß sie sich umeinander wickeln, also verzwirnen. Hierbei ist aber eins ganz wichtig: Du mußt die Spindel nun in die entgegengesetzte Richtung drehen! Das heißt, wenn du sie beim Spinnen immer im Uhrzeigersinn gedreht hast, mußt du sie nun zum Verzwirnen entgegen dem Uhrzeigersinn drehen.

Aus diesem Grund ist es sinnvoll, die Spindel beim Spinnen grundsätzlich immer nur in ein und dieselbe Richtung zu drehen, egal, ob du nun ein Knäuel bereits fertig ist und du mit einem neuen Faden auf einer leeren Spindel wieder begonnen hast. Nur so kannst du dir immer sicher sein, daß zwei Knäule, die du bereits irgendwann einmal gesponnen hast, auch immer in der gleichen Richtung gearbeitet wurden und du sie so jederzeit zum Verzwirnen verwenden kannst. So brauchst du dir nicht zu merken, in welche Richtung du ein bestimmtes Garnknäuel gesponnen hast.

Schöne Effekte kann man übrigens erzielen, wenn man einen dicken und einen dünnen Faden miteinander verzwirnt - das ergibt dann ein richtiges Effektgarn. Eine weitere Möglichkeit ist, zwei verschiedenfarbige Fäden zu verzwirnen. In wie weit dies im Mittelalter jedoch praktiziert wurde, kann ich leider nicht sagen.

 

Wollverarbeitung

 

Die Wolle ist, wenn sie direkt vom Schaf kommt, natürlich noch unsortiert, ungewaschen und ungekämmt. Man nennt sie in diesem Zustand einfach Rohwolle. Sie hat dann noch ihren vollen Fettgehalt. Nun gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Wolle zum Spinnen (oder auch zum Filzen) vorzubereiten, damit sie verarbeitet werden kann.

Das Zupfen

Wenn man kein anderes Gerät zum Vorbereiten der Wolle zur Verfügung hat oder sich in mittelalterlicher Einfachheit üben möchte, kann man sich darauf beschränken, die Wolle zu zupfen. Das ist eigentlich ganz einfach, aber auch ziemlich mühsam und zeitraubend. Man nimmt sich einfach ein Stückchen von der Rohwolle und beginnt, alle Verschmutzungen und kleine Knötchen zu entfernen. Dabei wird die Wolle vorsichtig immer weiter auseinandergezogen, und zwar möglichst so, daß die Wollfasern am Ende schön parallel nebeneinander liegen. Die Wolle sollte nach einer Weile eine Art Fläche bilden, die man dann einfach so wie sie ist, zum Spinnen verwenden kann.

Das Kardieren

Der Begriff Kardieren stammt ursprünglich von einer bestimmten Distel, die Karde heißt. Die Widerhaken der Distel ähneln den heute verwendeten Karden, wie man sie zum Beispiel im Flinkhand Shop bekommt!


Beim Kardieren wird Wolle auf die eine Karde gelegt, die dann mit Hilfe der anderen Karde auseinandergezogen wird. Auf diese Weise werden einerseits kleine Unreinheiten entfernt, die bei diesem Vorgang aus den Fasern herausfallen, andererseits werden die Fasern voneinander getrennt und lassen sich so einfacher verspinnen. Es entstehen flauschige Büschel, die sich prima verspinnen lassen. Anstelle von Handkarden werden in der Industrie natürlich größere Karden verwendet, um die Wolle aufzuarbeiten. Meist wird diese im Vlies angeboten, das heißt als eine “Fläche vorbereiteter Fasern”, von der man sich immer ein Stückchen nehmen und es verarbeiten kann. Das ganze Vlies läßt sich aber auch prima zum Filzen verwenden, eben weil es schon als Fläche zur Verfügung steht.

Der Kammzug

Das Kämmen der Wolle wurde im Mittelalter mit zwei großen Kämmen, wie sie bei Swalin abgebildet sind, durchgeführt. Man spießt hier vorsichtig Wollfasern auf einen Kamm und zieht dann mit dem Zweiten die Fasern auseinander. Das wird mehrmals wiederholt, bis die Wolle die gewünschte Fluffigkeit erreicht hat und Schmutz und Knötchen entfernt worden sind. Beim Kämmen erhält man am Ende die langen Fasern, während die Kurzen in den Kämmen hängen bleiben und aussortiert werden. Gekämmte Wolle ist daher für Anfänger besonders geeignet, denn lange Fasern lassen sich natürlich leichter verspinnen als Kurze.

Das Waschen

Nun sprechen alle immer über den Fettgehalt oder Lanolinanteil der Wolle. Daß Rohwolle Fett enthält, ist ja klar, weil sie direkt vom Schaf kommt. Welche Vor- und Nachteile das hat, werde ich hier kurz erläutern:

Wolle, die das Lanolin noch enthält, läßt sich leichter verspinnen als fettfreie Fasern. Das liegt daran, daß das Lanolin die Fasern besser zusammenhält. Sie “flutschen” besser, und der Faden reißt auch nicht so leicht wie bei fettfreiem Rohmaterial. Im Mittelalter war es oft so, daß Oberbekleidung aus Wolle möglichst gar nicht gewaschen wurde, um das Lanolin als natürliche Imprägnierung gegen Nässe zu bewahren. Der mittelalterliche “Regenmantel” roch dann auch entsprechend :o) Um das Lanolin zu erhalten, kann man die Wolle natürlich einfach mit Wasser durchspülen - so gehen andere Verunreinigungen einigermaßen raus, das Fett bleibt aber drin. Nachdem die Wolle versponnen worden ist, sollte man sie (jedenfalls nach unseren heutigen Maßstäben und Erwartungen an die Hygiene) dann doch vom Fett befreien und vernünftig waschen. Dies gilt auch und vor allem dann, wenn man die Wolle anschließend noch färben möchte. Hierfür sollte sie auf jeden Fall fettfrei sein, weil die Fasern sonst die Farbe nicht annehmen können, ist ja logisch. Deshalb ist es auch besser, die Wolle erst zu verspinnen und dann zu färben und nicht umgekehrt.

Ich möchte an dieser Stelle mit ein paar Fehlinformationen bezüglich des Waschens von Wolle mal aufräumen. Es stimmt nämlich zum Beispiel nicht, daß man Wolle nicht heiß waschen darf.Wenn Wolle einläuft und verfilzt, dann liegt es daran, daß sie entweder starken Temperaturschocks unterworfen wurde oder daß sie zu viel Reibung beim Waschen bekommen hat. Wolle verfilzt vor allem durch zu starkes Bewegen beim Waschen, also dadurch, daß die Fasern aneinander reiben. Um nun das Fett (und alles andere) aus der Wolle zu waschen, sollte man sie idealerweise mit Wollwaschmittel zusammen in zunächst kaltes Wasser geben. Das Wasser sollte dann nach und nach erhitzt und die Wolle nur leicht bewegt werden (Reibung immer schön vermeiden). Ab einer Temperatur von ca. 60 ° Celsius löst sich das Fett von den Fasern. Man kann Wolle auch bedenkenlos kochen, so lange man die o.g. Punkte beachtet. Das ist ja auch beim Färben später unvermeidlich.

Beim Spülen sollte man dann auch wieder darauf achten, Temperaturschocks zu vermeiden und nach und nach immer kühleres Wasser hinzugeben. So bleibt die Qualität der Wolle auch erhalten.

Das Schlagen

Nachdem die versponnene Wolle gewaschen wurde, kann man sie noch schlagen, das heißt, man haut sie in noch nassem Zustand mit voller Wucht ein paar mal gegen eine zur Verfügung stehende Fläche (z.B. gegen die Fliesen im Bad). Diese Aktion hat den Sinn, die Fasern wieder flauschiger zu machen.

 

Vom Flachs zum Leinen ist eine Dokumentation über den Flachsanbau und Herstellung des Leinengewebes, die als Dauerausstellung im Museum Gererhof in Annaberg zu sehen ist.

Anbau

In den vergangenen Jahrhunderten wurde von den Bauernfamilien im Bundesland Salzburg zum Eigenverbrauch Flachs angebaut um in weiterer Folge daraus Leinen herzustellen. Die Aussaat des Leinsamens erfolgte nach geografischer Lage unterschiedlich, in etwa um den hundertsten Tag des Jahres. Gleich nach dem Aufgehen der Saat musste die Anbaufläche gejätet werden, weil sonst das "Unkraut" den Flachs überwuchert hätte. Weiters war die Regel, dass der Flachs nur alle sieben Jahre an der gleichen Stelle angebaut werden durfte.

Während des Sommers blieb das Feld weitgehend sich selbst überlassen. Wenn der Flachs verblüht war und die Halme sich bräunlich verfärbt haben, war die Zeit der Ernte gekommen. Da die Faser, welche zur Herstellung des Leinens benötigt wurde, bis in die Wurzel des Halmes reicht, wurde der Flachs aus dem Boden ausgezogen. Das nannte man "Flachsraufen". Einige Tage verblieb der Flachs zum Nachreifen noch am Feld. War dieser vollkommen trocken und nachgereift kam er zur weiteren Verarbeitung auf den Hof.

Verarbeitung

Die Riffel

Der Flachs wurde zu kleinen Bündeln zusammen gebunden, diese nannte man "Riaster". Die nächste Arbeit war das Abschlagen der Samenkapseln am oberen Ende des Halmes. Dazu benötigte man die "Riffel"

In den Samenkapseln befindet sich der Leinsamen, das "Linsat". Der Leinsamen war von untergeordneter Bedeutung, die kleinstrukturierte Landwirtschaft des Salzburger Landes erlaubte nur kleine Anbauflächen, so dass sich die Weiterverarbeitung des Leinsamens nicht rentiert hat. Dieser wurde zum Teil als Saatgut für das nächste Jahr aufbewahrt und der Rest hauptsächlich für tiermedizinische Zwecke verwendet.

Nach der Arbeit mit der Riffel kam der Flachs entweder wieder auf das Feld und wurde ständig befeuchtet, oder er kam in das "Brechelbad". Nach dem entsprechenden Wässerungsvorgang kam der Flachs in den Brechelofen, er wurde geröstet. Der ganze Vorgang diente dazu, den holzigen Teil des Halmes spröde oder "brüchig" zu machen um dann den Brechelvorgang zu erleichtern.

Die Brechel diente zum Brechen des verholzten Teiles des Flachshalmes. Die Faser ist aber nicht im Inneren des Halmes, sondern außen um den Halm herum.

Auskämmen und Spinnen

Der Flachswebstuhl

Der nächste Schritt war das Auskämmen der Fasern und das reinigen der Fasern von noch vorhandenen Halmteile mit dem Schwingrad. Zum Auskämmen hatte man die sogenannte "Hachel". Nach Beendigung dieses Arbeitsschrittes hatte man zwei Qualitätsstufen. Die feinen Fasern, diese nannte man Haar - "Hoa" und die groben, teilweise noch verunreinigten Fasern, das "Werch". Nun begann das Spinnen des Flachses mit dem Flachsspinnrad. Dieses war ähnlich wie das Wollspinnrad gebaut, hatte aber wesentlich breitere Spulen. Das Spinnen des Flachses war Frauenarbeit im Winter. Gelegentlich trafen sich dabei auch mehrere Frauen aus der Nachbarschaft, so dass die Arbeit auch Unterhaltung bot und eine kleine Abwechslungen im Alltag darstellte.

Die Störhandwerker

Das Garn muss nun noch auf Spulen gefädelt werden, dann konnte der Weber kommen. Der Weber war immer ein "Störhandwerker". Die Störhandwerker waren Handwerker, welche üblicher Weise im Dorf wohnten, auf Auftrag des Bauern sind diese aber auf den Hof gekommen und haben dort ihre Arbeit verrichtet, aber auch Kost und Quartier auf Dauer des Auftrages dort gehabt. Der Webstuhl war am Bauernhof vorhanden, wurde in der Regel in der Stube aufgestellt, die zusätzlich notwendigen Gerätschaften, das "Webergeschirr" hatte der Weber mit dabei.

Von den Historikern wird gerätselt, woher der Ausdruck "Störhandwerker" oder "Störgeher" kommt. Manche sind der Meinung, dass das Familienleben am Bauernhof von einem solchen Handwerker gestört wird und von daher die Bezeichnung Störhandwerker kommt. Dieser Meinung kann nicht zusgetimmt werden, da zum einen im Dialekt nicht von Stör, sondern von "Ster" gesprochen wird und zum anderen erfüllten diese Störhandwerker eine spezielle soziale Funktion. Durch das ständige Wechseln von einem Bauernhof zum anderen, waren sie potente Nachrichtenüberbringer und verstanden es auch, beim jeweiligen Bauernhof Neuigkeiten zu erfahren, damit sie beim Nachbarn auch wieder was zu berichten haben. Diese Störhandwerker waren deshalb immer gern gesehen und brachten wieder für einige Tage Abwechslung in den Alltag. Schließlich wäre noch zu bedenken, dass sich jemand der einen Handwerker ruft, sich kaum gestört fühlen wird, wenn dieser auch tatsächlich kommt.

Der Weber beginnt also seine Arbeit, nachdem er den Webstuhl aufgestellt hat, mit der Herstellung der Kette (die Längsfäden des Tuches). Die ist eine sehr diffizile Arbeit, musste schließlich jeder Faden von der Spule, über den "Zettgatter", durch das Register einzeln eingefädelt werden.

Für die Kette musste sehr gutes Garn verwendet werden, damit das Tuch möglichst glatt wird. Je nachdem, welche Qualität an Garn vorhanden war, wurde entweder ein feineres Leinen, das Harberne- oder aus dem Werch das Rupferne Tuch gewebt. Das Harberne Tuch wurde eher für Frauenkleidung, das Rupferne Tuch für Männerhosen, Säcke etc. verwendet. Das Rupferntuch war durch Reste der Schale vom Halm leicht "kratzig" und deshalb nicht sehr beliebt.

War der Weber mit seiner Arbeit fertig, war aber das Produkt noch nicht fertig. Nun musste es erst gebleicht werden. Dazu kam das Tuch wieder auf ein Feld und wurde ständig mit Wasser feucht gehalten. Durch die Sonneneinstrahlung wurde das nach dem Weben grau-braune Tuch heller, aber noch nicht weiß. Deshalb kam es noch in ein Aschenlaugebad.

Das Ende des Flachsanbaus

Nachdem die Industrie sowohl die Flachsverarbeitung und die mechanische Weberei genau so wie die chemische Bleichung durchgeführt hat, und zusätzlich Baumwolle eine übermächtige Konkurrenz zum Leinen darstellte, wurde der Flachsanbau fast schlagartig in den Jahren 1946 bis 1950 eingestellt. Die Nachfrage nach echtem Bauernleinen wird zwar immer größer, wenn man sich aber die vielen Arbeitsschritte der Leinenherstellung vor Augen hält, müsste dafür ein Preis angeschlagen werden, welchen wieder nur wenige Interessenten zu zahlen gewillt sein würden.

Quelle

  • Bernhard Ponemayr, Kustos des Denkmalhofes Gererhof – Heimatmuseum Annaberg im Jahre 2010
Torffasern
  • Blattfasern
    • Rohrkolben, aus den langgestreckten Blättern; sehr harte Faser, ähnlich wie Jute

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Faserpflanze

Enzyklopädie der Düfte und Räucherpflanzen

 

Nutzpflanzen-Datenbank der Philipps-Universität Marburg

Enzyklopädie der Düfte

Enzyklopädie der Räucherpflanzen

Fette Öle und Hydrolate

 

Liste der Nutzpflanzen

(Auszug aus Wikipedia)

Nutzpflanzen sind wild wachsende sowie Kulturpflanzen, die u. a. als Nahrungsmittel für Menschen, als Viehfutter oder für technische Zwecke Verwendung finden. Zierpflanzen dagegen bilden eine eigenständige Kategorie.

Vor mehr als 12.000 Jahren begannen Menschen in Vorderasien und Anatolien (nach Smith 1994) mit dem Anbau der ersten Getreidearten (Einkorn, Emmer, Gerste und Roggen) und „erfanden“ damit die Landwirtschaft.

Durch Selektion der gesündesten und ertragreichsten Pflanzen und Verwendung des Körnerertrags als Saatgut für das kommende Jahr sowie Ackerbaumaßnahmen, Unkrautbekämpfung und Düngung mit Mist wurde versucht, die Ernte zu sichern und ihren Ertrag zu verbessern. Da mit den traditionellen Anbaumethoden Hungersnöte nicht verhindert werden konnten, entstanden ab dem 18. Jahrhundert Forschungs- und Lehranstalten der Pflanzenbauwissenschaften. Die jährlichen Erträge der Nutzpflanzen wurden seitdem durch systematischen Pflanzenbau, Pflanzenschutz sowie Pflanzenzucht gesichert und erhöht. Seit den 1980er Jahren wird zur Unterstützung der Pflanzenzucht auch die Gentechnik angewandt. Der Anbau von GVO-Nutzpflanzen erfolgt in den USA auf mehr als 100 Mio. ha (2006) – in Europa dagegen ist der GVO-Anbau umstritten und rechtlich eingeschränkt.

In der folgenden Liste sind die Nutzpflanzen gegliedert nach den für die Ernährung wichtigen Inhaltsstoffen, nach ihrer Verwendung sowie nach ihrer technischen Nutzung. Ihre Einteilung orientiert sich an Wolfgang Frankes Buch Nutzpflanzenkunde in der 6. Auflage von 1997.

Die Arzneipflanzen sind in Anlehnung an Gessner/Orzechowski (1974) nach den Hauptwirkstoffen zusammengestellt.

Inhaltsverzeichnis

Nahrungspflanzen

Da viele Pflanzeninhaltsstoffe (z. B. Zucker, Stärke, Pflanzenöle) sowohl als Nahrungsmittel als auch als Futtermittel, Bioenergieträger und Nachwachsender Rohstoff zur stofflichen Nutzung verwendet werden, werden viele der hier genannten Pflanzen auch technisch als Nachwachsende Rohstoffe sowohl im stofflichen wie auch im energetischen Bereich genutzt. Dies betrifft vor allem Pflanzen, die für die Gewinnung von Kohlenhydraten (Zucker und Stärke), Pflanzenölen und -wachsen sowie Proteinen angebaut werden.

Kohlenhydrate liefernde Pflanzen

Stärke liefernde Pflanzen

Rüben, Knollen, Wurzeln, Rhizome
Oberirdischen Sprossachsen
Samen